Lasst es regnen!

Shownotes

Neues Jahr, Neuer FanKlub. FanKlub?
Genau! Wir haben jetzt auch einen eigenen FanKlub!
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…und natürlich auch 6 neue GOLDIES!
Gabriel Jacoby - the one
Philippa Kinsky, Nina Caroline, Jo The Man The Music & Villforth - Dreams
Prewn - System
OLDstückli: The Beta Band - Dry The Rain
Audio88 & Yassin - Ein Stück Hass
Modern Nature - Pharaoh
Altin Gün - Neredesin Sen

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Bleibt gesund & und vor allem stabil
Nur Liebe von Ueli & Winson

Transkript anzeigen

00:00:00: Goldstückli, Ahoi!

00:00:22: Mit Ueli

00:00:23: und Winsan.

00:00:26: Ladies and gentlemen, non-binary Listeners, das hier ist Goldstückli.

00:00:30: Ahoy, die erste Show im neuen Jahr.

00:00:32: Wir sagen Prosit, Neuja und frohes Neues.

00:00:35: Mein Name ist Vincent und mich gegenüber sitzt der frisch aussehende Urli-Hüpfleger, L.O.Rli.

00:00:40: Schön,

00:00:40: hallo Vincent.

00:00:41: Why

00:00:41: so fresh?

00:00:42: Ja, irgendwie erholt.

00:00:43: Wir waren ja in der Schweiz, meine Eltern oder meine Mutter besuchen und Feinachten feiern.

00:00:51: Mit meiner Schwester, die war auch da mit ihrer Familie, also das ist an Weihnachten immer ein schönes Zusammenkommen.

00:00:55: Dann habe ich mein Cousin wieder gesehen mal nach fünfzehn Jahren und mit dem Silvester gefeiert und seiner Familie.

00:01:03: Das war toll.

00:01:04: Alles klar.

00:01:05: Wo wart ihr am Silvesterabend?

00:01:07: In Filters.

00:01:08: Das ist der Geburtsort meiner Mutter.

00:01:12: Okay.

00:01:12: Hat mit Filter nichts zu tun, ist zwischen Bad Ragaz und Sarganz kurz vor der Bündner Herrschaft.

00:01:20: Ja, so heißt das da.

00:01:21: Das ist echt ganz witzig, weil sich das zwischendurch dann auch für mich der geübte Schweizer Deutsch-Hörer ist.

00:01:27: Immer

00:01:27: wieder

00:01:27: neue Sachen.

00:01:28: Ja, manchmal hört sich doch noch Fantasie-Sprache

00:01:29: an.

00:01:30: Ja, genau.

00:01:31: Aber die Bündner Herrschaft ist ein kleiner... Abschnitt zwischen St.

00:01:36: Gallen und Graubünden, schon kannte Graubünden, am Rhein gelegen, wunderschön, ganz viel Sonne.

00:01:41: Sehr bekannt, fast weltberühmt schon für seinen Wein.

00:01:46: Also der Pinot Noir aus der Bündner Herrschaft ist legendär.

00:01:48: Wein

00:01:49: aus der Schweiz habe ich irgendwie gar nicht auf dem Schirm gehabt.

00:01:51: Gibt

00:01:51: viel, wir exportieren einfach nicht so viel, deswegen kennt man den nicht so, aber die Bündner Herrschaft.

00:01:55: hat sehr limitierte Auflagen, aber die, die rausgehen ins Ausland, die werden gefeiert.

00:02:00: Ich mach jetzt Dry January, ne?

00:02:02: Dich auch.

00:02:02: Aber wenn der vorbei ist, dann bring ich mal einen Wein aus Rheinhessen mit und du einen aus der Schweiz.

00:02:07: Eine sehr gute Idee.

00:02:08: Und dann machen wir mal so eine Verkostung.

00:02:10: Eine sehr gute Idee.

00:02:11: Ich finde Dry January ist eine gute Entscheidung.

00:02:13: Ich mach auch da noch kein Zucker drauf.

00:02:16: Oh, das ist natürlich hart.

00:02:18: Zucker ist für mich ganz schwierig, darauf zu verzichten.

00:02:20: Viel schwieriger als Alkohol.

00:02:21: Wirklich?

00:02:22: Ja, ja, kein Zucker in Kaffee.

00:02:24: I like my sugar with coffee and cream.

00:02:25: Ja,

00:02:26: ja, I switched to green tea.

00:02:28: Ah, vielleicht ist

00:02:28: das eine Idee.

00:02:28: That was my move.

00:02:29: Für

00:02:29: ein Monat, ja.

00:02:30: Aber du, du siehst aber auch erholt

00:02:32: aus.

00:02:32: Ja, danke schön.

00:02:32: Wir haben auch natürlich entspannt gefeiert.

00:02:34: Ich war in Frankfurt, bzw.

00:02:36: im Vorort von Frankfurt, wo meine Cousine lebt, die ist frisch Mutter geworden.

00:02:40: Und wir haben jetzt so einem siebenmonatigen Baby quasi Silvester gefeiert.

00:02:45: auch eher entspannt, sag ich mal.

00:02:46: How does it feel?

00:02:48: So onkel zu sein, super.

00:02:50: Was auch spazieren mit dem Kleinen?

00:02:51: Ja natürlich

00:02:52: und ich hab mich natürlich auch... sehr ins Zeug gelegt, damit diese ersten Momente des Fremdelns schnell vorbeigehen.

00:02:58: Weil so ein Baby findet dich ja erst mal gruselig, wenn es dich nicht kennt.

00:03:01: Ich hab hart gearbeitet in die jetzt gehörigte Familie.

00:03:03: Hartgeportet hast

00:03:04: du.

00:03:05: Voll.

00:03:05: Ja, das ist gott.

00:03:06: Das find ich super.

00:03:08: Wir sind heute zum ersten Mal nicht auf Spotify zu hören.

00:03:12: Wer uns also hört, herzlichen Glückwunsch.

00:03:14: Ihr habt die Plattform, die böse Plattform des bösen Schweden verlassen.

00:03:18: Und seid irgendwo anders unterwegs, finden wir gut.

00:03:21: Für diejenigen, die jetzt noch auf Spotify weilen, werden wir noch eine Spezialsprachnachricht aufnehmen, vielleicht, damit die wissen, dass wir nicht ganz verschwunden sind, sondern nur quasi von dieser Plattform

00:03:29: abgehauen.

00:03:31: Aber eben, das war ja schon immer so.

00:03:32: Wir waren ja nicht nur bei Spotify.

00:03:34: Wir waren ja schon wirklich überall.

00:03:36: Podimo kannst du uns hören.

00:03:38: Bei Apple Podcast kannst du uns hören.

00:03:40: Overcast.

00:03:41: Overcast und und und.

00:03:43: Es gibt so viele Alternativen oder direkt bei Podigy natürlich auch.

00:03:47: Wir haben noch eine weitere tolle Neuigkeit für euch im Gepäck.

00:03:52: Nicht nur, dass wir nicht mehr bei Spotify sind, sondern wir haben auch eine Möglichkeit gefunden für euch.

00:03:58: euch an diesem Projekt hier zu beteiligen und zwar auch finanziell.

00:04:01: Dazu würde ich aber sagen, kommen wir gleich nach dem ersten Song, damit die Leute mal ein bisschen Mucke erst mal auf den Ohren kriegen.

00:04:06: Neues Jahr, neues Glück, erst mal neue Musik.

00:04:08: Ja,

00:04:08: und ich finde auch ganz beschwingt und groovy starten wir diese neue- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ...- ... ...- ...- ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Heimatstadt von Dolci, da wo der Funk herkommt.

00:04:31: Von daher passt das sehr gut.

00:04:32: Er hat jetzt im November, Mitte November, seine Debütepie rausgebracht.

00:04:37: God of Gild.

00:04:39: Darauf enthalten ist ein Song, The One.

00:04:41: Wahnsinn.

00:04:41: Der unfassbar

00:04:42: groove.

00:04:43: Das macht so Spaß, dem zuzuhören.

00:04:45: Und falls ihr denn weiblich spürt sofort, schaut euch das Video an.

00:04:48: Da fährt er mit Rollschuhen durch so eine Skaterhalle.

00:04:51: Die heißt auch United Skates.

00:04:53: Auch sehr süß genannt.

00:04:55: Und er kann sich einfach mega gut bewegen zu seiner eigenen Musik.

00:04:59: Dafür gratuliere ich ihm und find's wirklich toll.

00:05:01: Also was ich toll finde ist, dass er ausgerechnet in dem Stück das The One heißt, klingt als wären das mehrere Musikerinnen, die auch am Mikrofon weil er hat ja diesen falsetto Ton total drauf und dann aber auch die Bruststimme quasi relativ häufig verwendet.

00:05:14: Das finde ich wahnsinnig gut.

00:05:16: Und was hier auch wieder mal auffällt, ist, dass manche Leute es einfach schaffen, ultra komplexe Arrangements und Gesangmelodien zu singen und zu erfinden, ohne dass das einmal so klingt, als würden die sich mühe geben dafür.

00:05:28: Das ist wieder mal die Masterclass of Effortlessness.

00:05:31: Das ist ja das schöne Englische Wort dafür.

00:05:33: Komplette Mühellosigkeit und ein Groove, der auch verschiedene Jahrzehnte verbindet.

00:05:38: Es klingt so modern wie Anderson Park, ist aber auch Parliament-Funkadelic-Stuff-Trede.

00:05:42: Prinz, sehr wie Prinz.

00:05:43: Ja, Prinz, aus den Siebzigeren, Achtzigeren.

00:05:45: Aber natürlich

00:05:45: dann auch Justin Timberlake in der Neptune-Phase.

00:05:48: Stimmt.

00:05:48: Wunderbar.

00:05:49: Das

00:05:49: ist sehr gut.

00:05:49: Und was man auch merkt, finde ich, ist, dass er eben nicht nur ein hervorragender Interpret ist, sondern auch sein eigener Producer.

00:05:55: Der Sound ist sehr eigen.

00:05:56: Irgendwann kommt in der hinteren Hälfte bzw.

00:05:58: im letzten Drittel, glaube ich, sogar erst noch ein... Synthie-Bass um die Ecke, wo man sich denkt, wo bleibst du denn?

00:06:03: Wo kommst du denn jetzt her?

00:06:04: Wo warst du die ganze Zeit?

00:06:05: Ich hab dich... Ja, genau.

00:06:07: Ich kannte dich gar nicht, aber ich hab dich vermisst.

00:06:09: Ja, genau.

00:06:09: Das ist

00:06:10: so ungefähr.

00:06:11: Das ist echt ganz, ganz stark.

00:06:13: Und für mich auch direkt einer der Songs der Woche, obwohl er von dir kommt, Ueli Hefliger.

00:06:18: Ich danke dir herzlich.

00:06:18: Geht gut los.

00:06:19: Super, geht sehr gut los.

00:06:20: Wir hören uns

00:07:07: den jetzt an.

00:08:40: Gabriel Jacoby mit The One gehört bei Goldstückli.

00:08:45: Ahoy, euerm Lieblingsformat zum Thema neue Musik.

00:08:49: Ja, die EP übrigens von Gabriel auch unbedingt anhören God of Child.

00:08:52: Wie gesagt, kam letzten November raus, aber... Ist ja nicht schlecht geworden in den zwei

00:08:56: Monaten.

00:08:57: Nee, ist die Guterwein.

00:08:58: Den kann man auch mal stehen lassen.

00:08:59: Der kann nach zwei Monaten auch gut sein.

00:09:01: Ja, und wir sind jetzt auch so früh im Januar, dass in diesem Jahr und so scheint es mir zumindest noch gar nicht so wirklich Musik veröffentlicht worden ist.

00:09:07: Ja, ich meine, der zweite Januar, das war ja der Freitag.

00:09:11: Freitag kommen neue Sachen raus.

00:09:12: Das war so mit der stillste Veröffentlichungstag des ganzen Jahres.

00:09:17: Das kann

00:09:17: man, glaub ich,

00:09:17: so sein.

00:09:18: Ja, ja, das stimmt.

00:09:19: Gut, wir haben trotzdem tolle neue Musik gefunden und kommen nun von einer Position, die Uli Hefliger mit ins Programm gebracht hat.

00:09:26: Und die unter der Überschrift The One funktionierte.

00:09:29: to the Fantastic Four, möchte ich sagen.

00:09:31: Von The One to the Fantastic Four, wer jetzt sagt, ne, Michi Beck und Thomas D. und wie sie alle heißen, die kommen im Goldstück, die er häufig macht vor, nein.

00:09:39: Obwohl, ich habe gestern in meiner Familie der Fantastic Four geguckt, aus dem letzten Jahr.

00:09:44: Ganz gut.

00:09:44: Ja, gut.

00:09:45: Die richtigen Superhelden sind halt auch welche.

00:09:48: Einfach die Neuauflage.

00:09:50: Die auch nichts mit dicken Pullis und so zu tun haben.

00:09:52: Die Fantastic Four, die ich meine, das sind vier... Musikerähnen, die sich zusammengetan haben, natürlich nicht unter der Überschrift Die Fantastischen Vier oder The Fantastic Four, die haben einfach ihre Künstlerinnen Namen hintereinander gepackt und veröffentlichen jetzt ein Lied als Philippa Kinski, Nina Caroline, Joe The Man The Music und Will Forth.

00:10:10: Yo, the man, the music, sagt man, ne?

00:10:11: Ich hab so ein bisschen Joe gesagt, aber yo, ist richtig.

00:10:14: Beides geht durch.

00:10:15: Beides ist richtig.

00:10:16: Wir kennen

00:10:17: alle

00:10:18: vier.

00:10:18: Beziehungsweise haben von drei der eben genannten Musikerinnern schon Musik gespielt hier im Goldstücklier-Häu-Format.

00:10:24: Ich bin großer Fan gewesen von Philippa Kinski's Stück aus dem Jahr ... zwuhundert, zwuhtausendzwanzig.

00:10:31: Man

00:10:32: wird alt.

00:10:32: Ja, das siehst du, since when.

00:10:35: Da ging's irgendwie so darum, dass sie sich wünscht, wieder Kind zu sein.

00:10:38: Das hat mich ... Wahnsinn, ich beruhigt, dass ihr mir jetzt auch noch mal angehört und wieder fast eine Träne verdrückt.

00:10:42: Also, Philippa Kinski ist einer meiner Lieblingskünstlerinnen.

00:10:45: Yo, the man in the music, hast du mal für uns entdeckt?

00:10:47: Ja, vor ein paar Wochen, eine junge Österreicherin, die jetzt in zwei, drei Wochen ihre Debut-EP veröffentlichen wird.

00:10:53: Das ist auch super.

00:10:54: Philippa und Nina Caroline wiederum kennen sie auch schon lange, haben auch zusammen Musik geschrieben, auch für die Nina Caroline EP, die wir hier vor ein paar Wochen auch schon vorgestellt haben.

00:11:05: Kreise schließen sich.

00:11:06: Der einzige Name, der mir jetzt nicht sofort bekannt vorkam, war Will

00:11:09: Forrest.

00:11:09: Ja, die kenne ich auch.

00:11:10: Mit der habe ich bei Racker Chat zu tun, weil das eine Künstlerin ist bei uns in der First Class.

00:11:14: Also für mich ist das wirklich hier ein... Traum.

00:11:17: Also wirklich ein Fiebertraum, Sondergleichen.

00:11:20: Eine Supergroup vor der Herren.

00:11:22: Ja, und da hätten wir dann auch schon eine Querverweisbrücke gebastelt zum Titel, der hier auf den Plattentellern funktioniert.

00:11:29: Und zwar haben die einfach Dreams gecovert.

00:11:31: Ein Träumchen wirklich.

00:11:33: Dreams von Fleetwood Mac zu covern ist schon mal eine mutige Sache, denn wir haben es hier mit einem Lied zu tun, das extrem minimalistisch um die Ecke kommt.

00:11:40: Es sind im Prinzip nur zweieinhalb Akkorde, die Fleetwood Mac da verwendet haben.

00:11:44: Die Band selber war auch erst mal nicht so begeistert, als Steve Nicks mit dem Ding um die Ecke kam, war zu langweilig.

00:11:49: So was soll das?

00:11:50: Erst nachdem es aufgenommen hatten, war so ein bisschen so, hm, vielleicht ist doch was dabei.

00:11:54: Jetzt ist es auf Platz neun der fünfhundert besten Songs auf All Times beim Rolling Stone.

00:11:59: Ist irgendwie auch geil, finde ich, dass man das erst mal aufnimmt und dann, ja, ich weiß nicht so recht.

00:12:04: Und dann wird das so ein All Time Classic und dann haben die sich jetzt zu viert daran gewagt und haben eine Version aufgenommen, die Nicht nur an das Original herankommt, sondern die in Momenten sogar schöner zu sein scheint.

00:12:15: Ja, stimmt.

00:12:16: Schön gesagt.

00:12:17: Aber trotzdem finde ich, dass Stevie Nicks hier schon so ein bisschen Partien steht auch für dieses neue Projekt.

00:12:22: Und wie wir jetzt wissen, seit Freitag oder seit Samstag, glaube ich, erst, es ist ein Projekt.

00:12:27: Das ist eine neue Band.

00:12:28: Weißt du, wie sie sich nennen?

00:12:29: Nein.

00:12:30: Dreamboys The Band.

00:12:31: Da haben sie gepostet drunter, we guess we're a thing now.

00:12:35: Das ist cool, weil diese vier Namen runter zu beten, es wäre ja schwierig gewesen.

00:12:40: Wir haben es gemacht.

00:12:40: Ja, wir haben es gemacht, weil wir es können, ich meine, wir üben sowas ja auch jede Woche.

00:12:44: Aber das finde ich gut, das habe ich noch gar nicht mitbekommen, dass die jetzt einen offiziellen Namen haben und dass die offensichtlich noch das öfteren zusammen musizieren werden.

00:12:51: Das allerdings ist fast schon, oder zwingt sich fast schon auf, drängt sich auf, wollte ich sagen, weil die Harmonien, die hier mit den vier Stimmen gebastelt werden, das muss man ja auch erst mal hinbekommen und das passt auch nicht mit jedem Tambre so zusammen und es sind wirklich tolle Momente drin.

00:13:08: Super, ich lieb's.

00:13:09: Ich bin froh und freue mich sehr aufs Jahr zwanzigundzwanzig.

00:13:13: Gerade weil die vier jungen Frauen hier zusammen Musik machen, das wird toll.

00:13:16: Ja, sehr gut.

00:13:17: Dann hören wir uns die Supergroup an, die sich ab sofort nennt DREAMBOYS THE BAND.

00:13:23: Hier sind, wir können es ja noch einmal machen, Philippa Kinski, Nina Caroline, Yo The Man The Music und Will Forth mit Dreams von Fleetwood Mac auf Goldstückli Ahoi.

00:13:32: Now here you go again, you say You want your freedom?

00:14:29: Well, who am I keep you down?

00:15:05: Feed to the sun of your own drives, you meant me still.

00:15:49: Of what you had, and what you lost, and what you had, and what you lost.

00:16:11: It's raining.

00:16:15: Players, only love, say when watching.

00:16:39: To live, keep my dreams in.

00:16:55: They will- Oh girls, go!

00:17:45: Woohoo!

00:17:46: Ich lieb's.

00:17:46: Dream Boys, The Band werden die heißen diese vier jungen Frauen und Dreams, den Song den wir gehört haben, ist im Original von Stevie Nicks geschrieben.

00:17:56: Stevie Nicks singt diesen Ausdruck, erklären wir in dieser Stelle hier nicht.

00:17:58: Das machen wir ein andermal vielleicht, wenn wir... Stevie

00:18:00: Nicks singt.

00:18:01: Ja,

00:18:01: weiß noch, Stevie Nicks

00:18:02: singt.

00:18:02: Ja, ich weiß noch, was das ist.

00:18:03: Da hat

00:18:03: mir Peaches erklärt mal, vor zwanzig Jahren, was das heißt.

00:18:05: Ich hätte das mit Drogenwissbrauch zu tun, ne?

00:18:07: Jetzt erklären wir es doch.

00:18:08: Ja,

00:18:08: warum nicht?

00:18:09: Ja, genau.

00:18:09: Wieso ist denn jetzt diese Folge Jugendfreunde Nicks und nicht mehr, oder?

00:18:12: Es ist eine

00:18:12: sehr gute Frage.

00:18:13: Also, Stevie Nicks oder Fleetwood Mac weiß man ja, dass die sehr viel Kokain konsumiert haben während den Aufnahmen zu ihren Stücken, zu ihrem Musik.

00:18:22: Und Stevie Nicks hat die Nase so kaputt gemacht.

00:18:25: dass sie ihrem Rody dann Auftrag gegeben hat, das Pulver in den Popo zu blasen und nicht die Nase hochzuziehen und das nennt man Stevie Nexting.

00:18:36: Das hat sich ja Peter erzählt.

00:18:38: Ist es Urban Myth, also dass die Kokain genommen haben, ist glaube ich, das war ja auch so ein siebziger, achtziger Jahreding.

00:18:44: Privatjet und Kokain, das war so bei Bands irgendwie so eine geile Kombo.

00:18:48: Wobei ich mich eh Frage war, wie die so gute Musik gemacht haben bei Kokain und Musik machen, das passt eigentlich nicht so richtig, habe ich das Gefühl, aber egal.

00:18:55: Aber das wirklich so passiert, das glaubst du, das hat Peaches vielleicht auch erfunden?

00:19:00: Also wenn sie es erfunden hat, das ist eine geile Erfindung,

00:19:02: weil

00:19:02: Stevie Nicksing ist einfach schon ein cooler Ausdruck.

00:19:04: Aber es stimmt wirklich, dass die Nasenscheidewand von Stevie Nicks nicht mehr so eine war wie vor dem Konsum.

00:19:10: Chabos, wissen wir

00:19:10: in der Bubble.

00:19:13: Ja, ein Gramm links und

00:19:14: ein Gramm links.

00:19:15: Ja, ja, ja.

00:19:15: Was aber auch noch wichtig ist vielleicht bei diesem Song ist, dass man aufklären muss.

00:19:20: Einfach auch meteorologischer Sicht, dass da falsche Sätze drin sind.

00:19:24: Thunder Only Happens When It's Raining ist falsch.

00:19:27: Es kann auch... Donnern ohne Regen.

00:19:30: Ja,

00:19:30: aber die Platte von Flieh-Umerk, unbedingt noch mal hören.

00:19:32: Rumors ist großartig.

00:19:34: Ja, und immer noch genauso geil.

00:19:37: Wir haben es ja gerade schon beschrieben.

00:19:39: Das Lied besteht aus zweieinhalb Akkorden.

00:19:40: Eigentlich passiert der musikalisch fast nichts.

00:19:42: Die Band war zu Recht gelangweilt.

00:19:44: Könnte man fast meinen.

00:19:46: Und trotzdem ist das so ein Groove, in dem man sich so reinlegen kann.

00:19:48: Es hat halt dieses Repetitiv, ist ja auch was, was im Techno gut funktioniert.

00:19:52: Man konzentriert sich oder man wartet einfach nicht mehr auf Änderungen in den Blied, sondern legt sich da so rein und genießt, dass man weiß, was passiert.

00:19:59: Und das haben die hier wirklich perfektioniert.

00:20:00: Starkes Stück, starke Platte, unbedingt nochmal draufhören.

00:20:03: Total.

00:20:04: Auf eine Platte, wo ihr unbedingt draufhören müsst, ist eine Künstler, von einer Künstlerin, die sich Prune nennt, bürglicher als die Izzy Hagerub.

00:20:14: Prune

00:20:15: hat vor

00:20:16: ein paar Wochen ihr zweites Album System veröffentlicht, das mir jetzt dieser Tage untergespült worden ist und ich bin großer Fan.

00:20:23: Ein absoluter Lieblingssong, meine aktuelle Lieblingsplatte, die kommt in die Topten.

00:20:29: Ende des Jahres sage ich jetzt schon.

00:20:31: Ich habe jetzt hier auch lustigerweise schon ein Surprise Moment des Jahres notiert.

00:20:36: Das Jahr ist noch sehr, sehr jung.

00:20:37: Trotzdem sind wir mit superlativ und sparen wir nicht.

00:20:39: Nein.

00:20:39: Aber was hier wirklich für mich das Surprise Moment des Jahres war und ist bisher, ist dieses dieser Moment, in dem das Streicher-Arrangement, das so clean und so Kammerorchestrig rüber kommt, als das plötzlich abgelöst wird von so einer Lo-Fi Jam, wo die Gitarre so auf acht Bit runter gedreht ist, dass man sie kaum noch als solche erkennt.

00:21:02: Und die Vocals sind alles ein bisschen zu leise im Mix.

00:21:04: Und ich hab mich gefreut, sag ich dir, über diesen Moment.

00:21:08: Wie selten.

00:21:08: Das ist toll.

00:21:09: Das coole Annésie ist, sie macht alles selber.

00:21:11: Wie hört man auch?

00:21:12: In der Grundschule hat sie angefangen, Cello zu spielen.

00:21:14: Und das Cello, was ihr gleich hören werdet, ist keine singende Säge, sondern ihr Cello, das spielt sie.

00:21:19: Und der Mittelteil spielt sie auch selber, weil es ihr Schlagzeug, sich spielt das Schlagzeug selber.

00:21:23: Das ist auch cool, das hört man auch, ist aber wurscht.

00:21:26: Weil das geht so auf, wenn sie dann irgendwie im dritten Teil mit Just Give Your Life Away intoniert, dann geht alles auf.

00:21:33: Und mein Herz ist offen für die restlichen neunzig Sekunden.

00:21:36: Es ist ein Fest.

00:21:37: Ja.

00:21:37: Und ich glaube, dass man hier auch noch mal festhalten kann, dass egal wie gut die künstliche Intelligenz sich entwickelt, eine Ausbildung am Instrument ist quasi unschlagbar.

00:21:50: Unschlagbar.

00:21:51: Denn die hätte auch mit... allen AI-Ideen, die man sozusagen als Prompt ins Mikrofon reinquatschen kann, hätte sie... dieses Arrangement nicht hinbekommen.

00:22:01: oder wer nicht auf die Idee gekommen, einfach nur mit Cello anzufangen, so fast rosaliermäßig und dann quasi in so ein Gitarren-Lo-Fi-Orchester reinzugehen, das finde ich wahnsinnig gut.

00:22:11: Ja, und auch hier wieder diese Referenzen in die Neunziger, man hört Peach Harvi raus, die Dynamik der Pixies ist da, also einfach die Referenzen sind super.

00:22:19: und was Poon hier einfach eigenes zimmert, das ist der Wahnsinn.

00:22:23: Sie kommt aus Northampton in Massachusetts, das ist ungefähr zwanzig Autominuten westlich von Amhurst.

00:22:28: können wir auch.

00:22:29: Da wohnt James Kis und Kim Gordon.

00:22:32: Da sind die Referenzen komplett.

00:22:34: Ja ja, James Kis ist übrigens kleiner.

00:22:36: Ein Sprengler, ein Sprengsler, wie heißt das Wort?

00:22:39: Du weißt, was ich

00:22:40: meine.

00:22:41: Ich weiß

00:22:41: auch, was du erzählst.

00:22:42: Ja, Jay Meskis hat hier schon ein Gitarren-Solli gespielt in dem Raum, in dem wir gerade sitzen.

00:22:45: Und zwar an einem Neujahrsabend auch.

00:22:47: Da haben wir hier einen Dinner gehabt.

00:22:48: Jay Meskis war mit am Start, weil seine Frau Deutsche ist und der Bruder der Frau wohnt hier im Haus.

00:22:55: Also, ja, genau.

00:22:56: Wir sind quasi hier mit der Familie von Jay Meskis in einem Haus auch unterwegs.

00:23:00: Und deswegen war er da.

00:23:02: Und als dann der Silvester abends einem Höhepunkt entgegen lief und wir keine Krache haben, hatten, sind wir irgendwann auf die glorreiche See gekommen, einfach den Double Stack Marschelturm und dazu holen wir irgendjemand hier im Haus.

00:23:12: den irgendjemand hier im Haus gebunkert hatte.

00:23:14: Und dann haben wir Jay Meskis mit zwei Marshall-Verstärkern einfach auf die Straße gestellt und haben ihn solieren lassen.

00:23:20: Und es war so laut, dass alle Kracher-Boys-Gangs, die irgendwie die Kugelbomben mit am Start hatten, haben sich die Ohren zugehalten und sind weggelaufen, sind abgehauen aus der Friedenstraße, weil Jay Meskis einfach seine Solier die Straße runtergekält hat.

00:23:35: Ja, das war echt toll.

00:23:37: Also legendärer Abend.

00:23:38: Toll.

00:23:39: Schöne Grüße auch nochmal an Jay Meskis.

00:23:41: Ich bin ja genau

00:24:12: so.

00:25:35: Ah, ich lieb's.

00:27:22: Große neue Musik gehört von Prune System.

00:27:25: Heißt nicht, dass dieser Song der zweite Ende gegangen ist, sondern auch ihr zweites Album, was in den letzten Jahren ausgekommen ist.

00:27:31: Wenn man bei ihr auf Bandcamp guckt, was da so steht, gibt's einen Kommentar, der hat mir sehr gefallen.

00:27:36: Da meinte ein junger Herr, if I were John Cusack in High Fidelity, Prune would be my better band.

00:27:43: Oh, ladies and gentlemen.

00:27:47: Die Brücke gebaut in Drop.

00:27:49: Sie

00:27:49: hören das.

00:27:51: Goldstückli.

00:27:53: Goldstückli.

00:27:56: Ueli, Helfliger, wie hier Gustav Eifel, der vor dem Turm wahnsinnig viele Brücken gebaut hat.

00:28:02: Ist das so?

00:28:03: Ja, natürlich.

00:28:03: Und zwar wirklich stabile Brücken.

00:28:05: Sieben Stücke.

00:28:05: Eben auch aus Stahl, was das heißt.

00:28:07: Ja, für Peter Muffer.

00:28:09: Nein, mehr als sieben hat er gebaut.

00:28:10: Er war wirklich für die Brücken

00:28:11: erst mal berühmt.

00:28:12: Und das wird auch bei dir so sein, Ueli Helfliger.

00:28:15: War das nicht ein berühmter Moderator?

00:28:17: Nein, ein Brückenbauer vor dem Herrn, ist er gewesen.

00:28:20: Der von Prune zur Beta-Band überleitet.

00:28:23: die Beta-Band, ne?

00:28:25: Eigentlich so eine Kapelle, die sich Andrew Tate mal anhören sollte, damit er aufhört mit seinem Alpha-Männchen-Getur.

00:28:31: Die Beta-Band, aber ehrlich gesagt, deswegen komme ich mit so schlechten Witzen um die Ecke.

00:28:35: Eine Formation, die ich schon mehrfach im Radio anmoderiert habe, die ich auch schon seit Jahrzehnten gefühlt in meinem Freundinnenkreis als geschätzt wahrnehme.

00:28:46: Ich habe nie einen Zugang zu dem gehabt.

00:28:48: Ich kenne die Beta-Band fast nur vom Namen.

00:28:51: Ja, ich kannte die auch aus dieser Zeit, wo du sie dann gespielt hast im Radio natürlich.

00:28:55: Aber so richtiger Türöffner für mich von der Beta-Band war der zweitausender Film High Fidelity.

00:29:01: Ach ja.

00:29:02: Mit eben John Cusack in der Hauptrolle von Rob Gordon, den hat er gespielt.

00:29:07: Das ist ja der Roman von Nick Hornby, der dafür filmt wurde.

00:29:11: Und John Cusack spielt ein Plattenlarn-Besitzer von Championship Vinyl.

00:29:16: Ja.

00:29:17: Das sind da drei Jungs quasi, also Rob und dann Dick und Barry, die diesen Larn führen und sich immer Top fünf playlisten, also mixtapes, sie ist das damals ja noch zusammengestellt haben, zu jeglichen Lebenssituationen.

00:29:31: Der Rob macht dann natürlich die fünften besten, oder die fünf besten, wie sagt man, Trennungen.

00:29:38: Die fünf schlimmsten Trennungen, die er erfahren hat und jede von diesen Frauen oder Mädchen damals noch, die ihn verlassen hat, kriegt einen Künstler.

00:29:46: Stevie Wonder, Fleetwood Mac, whatever, alles mit dabei.

00:29:50: Und in diesem Plattenland ist aber interessant, dass sie sich immer lustig machen über die Kundschaft.

00:29:54: Kaum Plattenverkauf.

00:29:56: Bis

00:29:56: zum Schlüsselmoment, wo John Q. Sack sagt, so dick and berry.

00:30:00: Hört das mal zu.

00:30:01: Ich spiele jetzt hier mal den Song Dry The Rain von The Better Band und verkaufe in den nächsten fünf Minuten fünf Exemplare.

00:30:07: Ah, daran erinnere ich mich sogar an.

00:30:08: Das ist die Wette.

00:30:09: Und da kommt dieses Lied und ich denke so,

00:30:11: what the what?

00:30:12: Was ist das denn?

00:30:13: Du hättest die Platte gekauft quasi.

00:30:14: Sofort.

00:30:15: Ich

00:30:15: wäre Nummer eins gewesen oder Nummer zwei,

00:30:17: weil Nummer eins schneller

00:30:18: gewesen wäre.

00:30:19: Aber Better Band, ab diesem Punkt von High Fidelity, war ich Fan und Dry The Rain ist lustigerweise ihr allererster Song, den sie in nineteen sieben und neunzig rausgebracht haben und der Sänger der Kopf von The Better Band aber in Steve Mason war ein bisschen pist, dass der Song dann so famous wurde durch diesen Film, weil die haben wirklich dann viermal mehr Platten verkauft, einen Monat nachdem wir den Film rauskamen.

00:30:41: und Steve versucht wie pist, dass er den Song live nicht mehr gespielt hat.

00:30:44: Er fahrt so nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-nü-.

00:30:56: Das ist halt bei so Indie-Seren ist das so.

00:30:58: Sobald es zu erfolgreich wird, sagt man, nee, dann will ich damit nichts mehr zu tun haben.

00:31:01: Das ist jetzt Mainstream.

00:31:02: Ist natürlich auch so ein bisschen neunzig Anfang Nuller.

00:31:04: Ja, heute macht man das nicht mehr, ne?

00:31:06: Heute macht man das nicht mehr.

00:31:08: Man bekennt sich einfach auch zu sein, wer folgt.

00:31:10: Das finde ich auch eine gute, gute Bewegung.

00:31:12: Voll.

00:31:12: Ist ja

00:31:12: wirklich was Gesundes.

00:31:14: Ist auch eine gute Überleitung zum Thema, dass wir gleich nach dem Song nachher besprechen werden.

00:31:17: Denn auch wir wollen nicht mehr das Thema Finanzen verschweigen.

00:31:22: Wir wollen, dass ihr wisst, Wie reich beziehungsweise wie Arbyr sind.

00:31:26: Aber dazu gleich mehr.

00:31:32: Nein, der ist ein Cliffhanger.

00:33:00: Sehr guter Cliffhanger.

00:34:43: Danke schön.

00:34:46: Gut, hier sind The Better Band mit Dry the Rain.

00:37:14: Vier Minuten, das ist auch so magisch in diesem Song.

00:37:17: Dass der eigentlichere Frang erst nach vier Minuten

00:37:19: losgeht.

00:37:20: Auch so Indie-Boy gehabt.

00:37:22: Super.

00:37:22: Also I will be your light, I will be your light.

00:37:25: Viermal gesungen.

00:37:26: ist einfach so ein geiler Schluss von deinem Song.

00:37:28: Fantastisch.

00:37:29: Ja.

00:37:30: The Beta Band, gerade gehört hier bei Goldstückli erhoi als Oldstückli im Goldstückli.

00:37:36: Und

00:37:36: übrigens, sie haben sich wieder vereint, im Jahr zwei Tausend vier haben sie sich ja aufgelöst und letztes Jahr haben sie sich wieder vereint, um in UK und USA ein paar Konzerte zu spielen.

00:37:45: Und diesen Juli jetzt, im Jahr Jahr zwei tausendzechsundzwanzig, werden sie noch mehr Konzerte spielen zusammen mit den Superfury Animals.

00:37:51: Süß.

00:37:52: Fast

00:37:52: ja perfekt.

00:37:53: Ja, aber eben schon wieder süß.

00:37:54: Aber jetzt spielen sie Dry the Rain wahrscheinlich.

00:37:56: Oder jetzt ist das... Ja,

00:37:56: ja, jetzt ist es over.

00:37:58: Ja, ja,

00:37:59: ja.

00:37:59: Auch älter

00:38:01: geworden.

00:38:02: Kann ich mir auch vorstellen, ja.

00:38:03: Ja, ich habe schon wieder eine Überleitung.

00:38:04: Die einen wollen den Regen trocknen, wir wollen, dass ihr es regnen lasst und zwar auf uns herab.

00:38:10: Das wäre gut.

00:38:11: Let it rain, sagt man ja im Englischen auch, wenn man quasi Kohle verpressen möchte und wir möchten euch in der Möglichkeit eröffnen, Kohle zu verpressen bzw.

00:38:23: bisschen ernster formuliert, um uns zu unterstützen.

00:38:25: Ihr wisst, ihr habt mitbekommen über Jahre, machen wir das jetzt hier sozusagen als Privatier, wir stecken eigene Kohle ins Equipment rein und verdienen vielleicht alle drei Monate mal fünfhundert Euro pro Nase, weil wir auf irgendeinem Festival spielen.

00:38:37: Das reicht natürlich nicht, insbesondere jetzt nicht mehr, weil wir jetzt ein Studio mit anmieten, dass wir uns mit anderen Leuten teilen, dass wir aber nicht mehr verlassen möchten, einfach weil unsere Wohnzimmer durchgespielt sind, durchgenudelt, da macht es keinen Spaß mehr.

00:38:49: Und hier

00:38:49: spielt der Vibe einfach.

00:38:50: Hier spielt der Vibe, hier kann man ordentlich Interviews führen und auch mal eine Live-Veranstaltung.

00:38:56: auf die Bühne bringen.

00:38:57: Dazu fehlt uns jetzt noch ein bisschen so eine Akustikdeckel zum Beispiel.

00:39:01: Es gibt noch zwei, drei weitere Maßnahmen, die wir hier finanzieren möchten.

00:39:05: Und das Ganze könntet ihr quasi mitfinanzieren via der neuen Plattform Fan

00:39:11: Club.

00:39:12: Ja, wunderbare Menschen aus Hamburg, Hamburg mal wieder.

00:39:15: Ahoj Radio supporten uns und jetzt Fan Club sind auch mit dabei.

00:39:19: Die haben uns erzählt und uns angeboten, dass sie so eine Plattform hätten.

00:39:23: wo man Menschen werben kann, die einen unterstützen wollen.

00:39:27: Auch finanziell, nicht nur indem sie halt dabei bleiben und einem regelmäßig zuhören, sondern auch zum Beispiel zwei

00:39:34: Euro

00:39:34: regelmäßig pro Monat einzahlen, die dann hier reinfließen ins Gold um.

00:39:39: In erster Linie einfach mal die Miete zu bezahlen.

00:39:41: Richtig,

00:39:42: die Miete muss bezahlt werden.

00:39:44: Wenn das Ganze gut läuft, könnten Ueli Hefliger und ich uns auch jeweils irgendwie fünf Euro pro Monat ausbezahlen.

00:39:49: Das wäre natürlich auch nicht so schlecht.

00:39:51: Aber die ersten Schritte werden natürlich hier nochmal ein bisschen den Klang zu optimieren.

00:39:56: Und auch, um noch zwei, drei Equipment-Teile zu kaufen, die wir bräuchten, um hier live Performance wirklich ordentlich über die Bühne zu bringen.

00:40:03: Ueli hat es schon gesagt, zwei Euro im Monat, das würde schon reichen.

00:40:06: Wir haben in der Tat mit Fanclub Das wird mit K geschrieben, übrigens in der Mitte, in dem Fall.

00:40:10: Wir haben mit den Herrschaften von Fanclub ausgemacht, dass wir einen Startbetrag anbieten.

00:40:14: von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von Räumen von R. Das sind wir flexibel.

00:40:30: Allerdings jetzt nicht erwarten, dass ihr dann besonders geil behandelt werdet, nur weil ihr uns mehr Geld überweist.

00:40:34: Genau das gleiche.

00:40:35: Genau, wir wollen basisdemokratisch bleiben und eben auch sozialistisch fast schon.

00:40:40: Alle Menschen werden gleich behandelt, auch die viel bezahlen.

00:40:43: Aber wie gesagt, vielleicht habt ihr Bock.

00:40:45: Eins, neun, neunzig im Monat ist ja nicht ganz so viel.

00:40:47: Vielleicht habt ihr auch Spotify gerade das Abo gekündigt oder das Familien-Abo von Spotify und geht irgendwie zu Apple, wo es ein bisschen preiswerter ist und ihr habt genau diese zwei Euro übrig.

00:40:56: Ja, ich weiß nicht, wir machen einmal in der Woche ein Podcast für eine Stunde.

00:41:00: Man kann ja vielleicht auch sagen, wie ist diese Stunde zwei Euro wert, dann wären das acht Euro im Monat.

00:41:04: Wir wollen das jetzt auch so machen, weil wir lange auch nach Sponsoren gesucht haben oder haben uns gedacht, kommen vielleicht... gibt es doch eine Möglichkeit mit einer Plattenfirma zusammenzuarbeiten und dann von der großen Plattenfirma ab und zu hier Bands vorzustellen und dann kriegen wir halt ein bisschen Geld dafür, so violamäßig, aber das wollen wir alles nicht.

00:41:20: Wir wollen unsere eigene Musik aussuchen und wir wollen auch nicht von irgendeinem Autohersteller gesagt bekommen.

00:41:26: dass der Song XY nicht zur Autobahn-Fahrplaylist passt oder so, nur weil die unsere Sponsoren sind.

00:41:32: Wisst ihr, was ich meine?

00:41:33: Wir möchten extrem unabhängig bleiben und es geht am besten, wenn ihr uns unterstützt.

00:41:37: Es geht los ab einst, neun und neunzig pro Monat.

00:41:40: Wir werden auf Instagram und auf allen anderen Social-Media-Kanälen in den nächsten Wochen da auch noch mal kräftig Werbung für machen, damit das funktioniert.

00:41:47: Und wenn ihr jetzt direkt mitmacht... Müssen wir weniger nervige Insta-Videos machen.

00:41:52: Also einfach mal bei Fanclub vorbeigehen und überlegen, was ist mir die Scheiße im Monat wert?

00:41:57: Also die geile Scheiße.

00:41:58: Aber es, ihr könnt natürlich auch weiterhin unserem Sonst hören.

00:42:01: Ist kein Ding, so, ne?

00:42:02: Einfach wenn ihr findet, ich möchte gerne Vincent und Uli unterstützen, indem die Miete vom Gold hat, einfach nicht nur durch die beiden bezahlt wird, sondern auch mithilfe von ihr, von euch, von dem.

00:42:12: Wir sind jetzt auch nicht mehr, wir sind jetzt nicht mehr zu schade dafür, auch zu betteln.

00:42:16: Also jetzt nicht Rap Battle, sondern um einfach um Kohle zu bitten.

00:42:20: Weil's so nicht funktioniert.

00:42:21: Also wie gesagt, das mit den Sponsors hatten wir kurz angedacht, aber dann doch wieder verdrängt.

00:42:26: Dann die Liveauftritte sind dann doch nicht genug.

00:42:29: Es ist ja immer noch on top.

00:42:30: Genau.

00:42:31: Und wir können

00:42:31: auch nicht.

00:42:32: Du hast ja einen Job bei der Planfirma, aber ich kann dir das auch nicht sagen.

00:42:36: Wir sind jetzt drei Monate auf Tour oder so, geht halt nicht.

00:42:39: Insofern wäre das jetzt für uns die perfekte Möglichkeit.

00:42:42: Bitte, bitte, bitte.

00:42:44: Denkt doch mal drüber nach, zumindestens, uns monatlich zu unterstützen.

00:42:48: Das wäre schön.

00:42:48: Es freut uns sehr, wie gesagt.

00:42:50: Ihr findet uns überall und unseren Fanclub auch, wo man uns finden kann.

00:42:55: Am besten einfach in den Liner Notes, was ihr jetzt da wo ihr uns hört, geht einfach runter und dann ist es verlinkt.

00:42:59: Richtig.

00:43:00: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

00:43:02: Werte Hörerschaft, Ladies and Gentlemen, non-binary listeners.

00:43:05: Ein bisschen Liebe geht

00:43:07: raus

00:43:08: vom Goldstücklier-Heuteam an euch da draußen und mit ein Stück Hass geht's musikalisch

00:43:13: weiter.

00:43:13: Schon wieder

00:43:14: eine Brücke.

00:43:15: Audio-Achten-Achtzig und Yesin, ohnehin mit meiner Lieblings-Rapper aus Deutschlanden, haben eine neue LP fertig, die heißt Zeit zu sterben.

00:43:24: Wer jetzt sagt, oh, ich bin aber noch jung, ist mir ein bisschen früh, der hat noch ein bisschen Luft im Wassen sind.

00:43:31: April, ne Mai, sogar am Zweiundzwanzigsten Mai kommt die Platte raus.

00:43:35: Und von dieser ist jetzt das zweite oder dritte Stück schon vorveröffentlicht worden.

00:43:39: Und ich war von den allerersten Pre-Release ist so ein bisschen enttäuscht, nicht?

00:43:46: Aber so ein bisschen, ich weiß, da geht noch mehr.

00:43:48: Das ist eigentlich immer so.

00:43:49: Wenn die ersten Songs von der Platte kommen von der Band oder einem Projekt, das du magst, denkst du immer so... Das ist es noch nicht.

00:43:54: Ich muss auf den nächsten Song warten.

00:43:56: Und das hat sich jetzt hier gelohnt.

00:43:57: Denn mit ein Stück Hass haben Audio-Achten-Achzi und Jessin jetzt die perfekte Mischung gefunden, aus Peter Foxens schwarz zu blau und N.W.H.

00:44:04: Fuck the Police.

00:44:07: Fuck

00:44:07: the Blau.

00:44:07: Ja, also so ungefähr könnte man es auch übersetzen.

00:44:10: Denn mittlerweile haben die Polizisten in Deutschland ja auch blaue Uniformen an und blaue Autos.

00:44:16: Es ist ein Song, der er anlässt, wie krass das Gefühl einfach ist, wenn man der Polizei überhaupt nicht vertraut.

00:44:23: gar nicht.

00:44:24: Die Jungs haben auch für sich entdeckt, vor allen Dingen Audio, dass der Polizeistress, den sie hatten, vielleicht sogar geringer ist als der, den man hat als eine Person, die gelesen wird, als nicht Bio-Deutsch oder mit mikrantischen Wurzeln so.

00:44:39: Das haben die hier auch nochmal untergebracht in diesem Song.

00:44:41: Trotzdem haben beide schon genug Stories erlebt mit der Polizei, mit der Bundesdeutschen, um zu sagen so, nee, ich spür da eben keine Liebe mehr, sondern in der Tat sogar ein Stück Hass.

00:44:52: Ja, und Sie sagen ja selber, wie nennt man eigentlich ein System, in dem der Einzelfall die Regen

00:44:56: ist?

00:44:56: Ja, beste Zeile.

00:44:57: Ja, voll, super.

00:44:58: Und völlig frei von Ironie und Sinismus.

00:45:00: berechnen Sie her von Ihren privaten Erfahrungen.

00:45:03: Und ich muss dich korrigieren, sie machen einen sehr geilen Move.

00:45:06: Zweiundzwanzigste Mai stimmt auf allen Streaming-Plattformen.

00:45:09: Zwei Monate vorher kommt das Album aber auf Minül, CD und Tape.

00:45:13: Geil.

00:45:14: Über ihr eigenes Nabel.

00:45:15: Für Sieg,

00:45:16: Alter.

00:45:17: Für Sieg.

00:45:17: Yes, nur

00:45:18: weil sie es können.

00:45:19: Ja, es ist gut.

00:45:20: Machen die gut.

00:45:20: Da sind ja sowieso zwei Künstler, die das Game prägen, weil sie es wirklich auf eine sehr, sehr eigene Art und Weise mitgestalten.

00:45:30: Und eben auch ganz ... Unverwechselbar, ihre Raps und Rhymes hier wieder mal auch an den Mann und die Frau bringen.

00:45:38: Gerade Audio hat ja manchmal so Reimverweigerungsmomente, bei denen ich mich immer wieder freue.

00:45:43: Hier im Rap ist es dann irgendwie, wo er sagt, da war ich so vierzehn oder fünfzehn.

00:45:47: Bis fünfzehn passt überhaupt nicht mehr ins Rhymeschimmer rein.

00:45:50: Du bist aber so, ja, Mann.

00:45:51: Geil, dass du es durchbrochen hast.

00:45:54: Wer diese Band noch nicht kennt, oder dieses Duo noch nicht kennt, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit

00:46:08: Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, seit Jahrzehnte, Und sie spielen da wirklich dreizehn.

00:46:16: Gegstern im Juni angefangenen Dresden am zehnten Sechsten.

00:46:19: Aufgehört in Leipzig am achtundzwanzigzechsten.

00:46:22: Ja.

00:46:22: Audio-Achten-Achtend-Achtend-Jessin mit ein Stück Hass, wer Schellen noch nicht gehört hat.

00:46:27: Ein Riesensum.

00:46:27: Ja, da war er auch noch mal zurück drauf.

00:46:29: Wirklich unbedingt.

00:46:31: Hier aber die neueste Single von Audio-Achten-Achtend-Achtend-Jessin.

00:46:34: Ein Stück Hass, die Platte Zeit zu sterben.

00:46:36: Er scheint physisch im März und auf den Streaming-Plattformen am zwanzigzehnten Fünften.

00:46:41: Aufwachen!

00:46:41: Aufwachen!

00:46:41: Polizei!

00:46:42: Aufwachen!

00:46:47: Die Pisse haben nicht mal angeklopft.

00:46:50: Rambock, kalte Seisen an meinem Kopf.

00:46:53: Knie im Rücken und die Achte

00:46:54: um meine

00:46:54: Hände.

00:46:55: Einer auttet sich als Fan, schämt sich als er mich erkennt.

00:46:58: Ich ritt mit denen wie Nannwald, die dafür mit mir wie Dreck dann, als wären wir Freunde.

00:47:02: Die leben in einem anderen Welt, einer der mir eben noch schreiend den Lauf entgegenstreckte sagt.

00:47:07: Du kannst uns vertrauen, hier läuft alles nach dem Rechten.

00:47:10: Wohnung steht Kopf, was sie finden, ein Witz.

00:47:14: Ich unter Schock, aber zeige es nicht.

00:47:16: Als sie gehen, muss ich lachen.

00:47:17: Als sie weg sind, muss ich heulen.

00:47:19: Wach noch Wochenpanisch auf.

00:47:20: Hör den Rambock in meinen Träumen.

00:47:22: Es bleiben Manik, Toten, Traumerschulden und Papierkram.

00:47:25: Hat ein Jahr gedauert, bis ich wieder ganz zu mir kam.

00:47:28: Tausend Euro damit, mich der Staatsanwalt vergisst.

00:47:31: Doch das Jahr und meine Psyche kriege ich niemals zurück.

00:47:35: Will nicht zurück, woher ich's hab.

00:47:41: Gib dir ein Stückchen davon ab, jedes Mal.

00:47:44: Wer dir ein Stückchen davon ab, jedes Mal.

00:48:08: So eingezogen bist

00:48:46: du.

00:48:52: Ist das

00:50:16: geil!

00:50:16: Es ist super, Zeit zu sterben, kann man natürlich vorbestellen.

00:50:19: Auf ihrer Seite normal Musik, das ist ja Label, macht das mal, weil... Wenn das Vanille ausverkauft ist, ist einfach geil.

00:50:26: Und da geht's in die Charts.

00:50:27: Also die könnten wirklich top drei Char.

00:50:29: Ja, hoffentlich.

00:50:30: Also die haben's verdient.

00:50:31: Fänd ich super.

00:50:31: Tolle Formation.

00:50:33: Wir freuen uns auf die neue Platte.

00:50:36: Mit neuem Musik aus England möchte Ueli Hilfiger uns noch mal verwöhnen.

00:50:41: Ich habe mich erst gefreut, dass die Schwester von Madison Cunningham jetzt auch eine Band hat.

00:50:46: Aber Tara Cunningham heißt einfach nur so, wie die von uns geschätzte amerikanische Indie-Musikerin.

00:50:51: Die übrigens jetzt auf Tour kommt, im Februar.

00:50:53: Madison?

00:50:54: Ja, Madison Cunningham.

00:50:55: Spiel glaube ich am zwanzigsten Februar in der Passionskirche.

00:50:57: Ah, nicht im Madison Square Garden.

00:50:59: Vielleicht in York dann schon, aber den haben wir hier eigentlich in Deutschland.

00:51:02: Stimmt.

00:51:03: Aber Tara Cunningham ist der Neuzugang bei Modern Nature.

00:51:07: Man muss hier ein bisschen ausholen.

00:51:08: Modern

00:51:08: Nature.

00:51:09: Du hast es so ein bisschen verhuggelt.

00:51:11: Mutter Natur habe ich gesagt.

00:51:12: Ja, genau.

00:51:12: Aber das heißt ja moderne Natur.

00:51:13: Moderne Natur.

00:51:14: Mother Nature.

00:51:15: Dankeschön.

00:51:16: Der Kopf und der Vordenker von dieser Kapelle ist eigentlich Jack Cooper.

00:51:21: Der hat schon vier Platten rausgebracht oder drei Platten mit Mother Nature, die alles ein bisschen posttrockig, chasig, ambient, folgig waren.

00:51:29: Und jetzt waren da aber irgendwie, nee, es muss... Zugänglicher werden, das muss klarer werden, das muss direkter werden.

00:51:36: Wir können nicht mehr zu fünfzehnt in einem Studio sein und irgendwie unsere Idee von Postdruck hier zusammen auf Platte bringen, das Quatsch.

00:51:42: Wir machen jetzt alles einfach stringent.

00:51:45: Reduce to the max.

00:51:47: Aufs Maximum reduziert.

00:51:48: Wie Pepsi damals.

00:51:49: Ja, oder wie Smart, das Auto von Swatch.

00:51:52: Ach so, was war der Reduce?

00:51:53: Ich dachte, das war Pax Pepsi Max gewesen.

00:51:56: Paxi Pepsi Max.

00:51:59: Baxi Baxi Baxi

00:52:02: Baxi Baxi Baxi Baxi.

00:52:19: Die Neuzugängerin bei Mother Nature, die ist eigentlich so Session-Musikerin, kommt aus der Improvisation, war früher mal bei Red Snapper mit auf der Bühne, dieses N-Ninzig-Assid-Jazz-Kollektiv, irgendwie so, macht zu

00:52:33: lange Musik.

00:52:33: Ja, aber abgefahren, jetzt hast du schon mehrfach so assid-jazzige Einflüsse.

00:52:38: angekündigt, die man jetzt hier aber jetzt gar nicht so hört.

00:52:41: Ich höre Krautrock.

00:52:42: Ich höre Deutschland-Siebziger, Achtzigerjahre.

00:52:45: Ja, voll.

00:52:46: Also Jack Cooper wollte auch eigentlich so ein bisschen die Idee, die Television damals in den Siebzigern hatte, zusammen mit Brian Eno, noch before Marky Moon rauskam, ihre erste Platte.

00:52:55: Da wollte er hin, dass die Gitarren miteinander reden, einfache, vermeintlich einfache Melodien spielen und das dann aber zusammenkommt zu einem sehr schlichten Soundbild.

00:53:05: Ja, toll.

00:53:05: Wieder so eine Melodie bzw.

00:53:07: eben nicht wirklich Melodie, wieder so ein Track, in dem man sich so fallen lassen kann.

00:53:11: Einfach weil das so vor sich hin groove und

00:53:15: weil

00:53:16: die Überraschungsmomente quasi nicht eingefordert werden.

00:53:21: Man kann sich einfach auf dieses Lied fallen lassen.

00:53:23: Es groove wie der Krautrock-Motor eben in den siebziger Jahren.

00:53:27: Ja und die Check und Terror hier auch zusammen singen.

00:53:30: Die beiden stimmen einfach quer durchs oder durchs

00:53:32: ganze Lied

00:53:32: durchziehen.

00:53:33: Das ist fantastisch.

00:53:34: Ich lieb sehr.

00:53:35: Hier sind Mother Nature mit Ferro.

00:57:53: Nature Faro, neu bei Goldstückli.

00:57:59: Wir freuen uns auf euren Besuch der Fanclub Seite.

00:58:02: Fanclub mit K, geht da vorbei, überlegt euch wie viel Geld ihr spenden wollt im Monat und unterstützt das Goldstückli Erholprojekt.

00:58:09: Haltet es am Leben und sorgt dafür, dass wir auch weiterhin Menschen mit neuer Musik versorgen können, das würde uns sehr freuen.

00:58:16: Es ist ganz einfach, es ist wirklich eine kleine Plattform.

00:58:18: Die Idee ist natürlich ähnlich wie bei Patreon.

00:58:21: Hier ist es aber sehr viel einfacher, dass das wirklich nur diese zwei, drei Menschen von Fanclub in Hamburg angeht und uns.

00:58:28: Also da ist nichts dazwischen.

00:58:30: Und klar geben wir einen kleinen Teil natürlich an die Leute von Fanclub ab, aber... Neunzig Prozent bleibt bei uns und wir steuern alles.

00:58:37: Also wenn ihr da eine Mail kriegt, die kriegt ihr von uns.

00:58:40: Wenn ihr euch da einloggen müsst, braucht da ein Log in, ist halt einfach so.

00:58:43: Sonst kann man kein Geld hinterlassen, so funktioniert halt.

00:58:46: Das landet alles bei uns.

00:58:48: Also da ist niemand dazwischen.

00:58:49: Und wir werden uns jetzt in den nächsten Wochen auch nochmal ein paar Sachen überlegen, die wir beim Erreichen bestimmter Zwischenziele unternehmen werden.

00:58:57: Wir würden uns zum Beispiel gerne mit den ersten Hundert SpenderInnen hier im Gold mal treffen.

00:59:03: Weißt du, oder die ersten fünfzig?

00:59:04: vielleicht ist vielleicht so richtig voll.

00:59:06: Weißt du, und machen dann halt so einen kleinen Weinumtrunk und lernen uns alle mal kennen.

00:59:10: Anfang Februar, aber

00:59:11: erst.

00:59:11: Ja, würde ich auch sagen, ja, wir müssen jetzt erst mal gucken, wie das anläuft.

00:59:14: Ja, und wir trinken ja kein Wein, bis am Anfang Februar.

00:59:16: Stimmt,

00:59:16: das ist ja ganz wepplöt, ja.

00:59:18: Also, Leute zum Wein einladen, schön und gut, aber Leute zum Wein einladen und selber nicht trinken, nee, nee,

00:59:22: nee.

00:59:23: Das soll's nicht sein.

00:59:24: Also, wie gesagt, kommt da vorbei, wir würden uns freuen.

00:59:27: Wenn ihr Leute kennt, die uns, wie ihr Spotify gehört haben, auch da würden wir uns freuen, wenn ihr einfach darüber informiert, dass wir die Plattform jetzt verlassen.

00:59:33: haben, weil es genervt hat.

00:59:34: Wir sind überall sonst zu hören, außer bei Kubüs und bei denen sind wir nur nicht, weil die keine Podcast anbieten.

00:59:41: Teidl

00:59:41: auch noch nicht, aber wer weiß, was da noch kommt dieses Jahr.

00:59:44: Also ich glaube, es ist schon so eine kleine, wie nennt man das, schon wieder in der Geologie?

00:59:50: Korrosion, ne?

00:59:51: Ach so, du meinst eine Eruption?

00:59:54: Eruption, ja.

00:59:54: Oder meinst du...

00:59:55: Einfach die tektonischen... Ja,

00:59:56: okay, ja, genau, das meinst du.

00:59:59: Ja, also wie gesagt, wir Fans, schön, wenn ihr euch da beteiligt und wenn ihr Leuten Bescheid sagt.

01:00:05: Wo wir sind, wenn die sich fragen, wo bist du?

01:00:08: Auf Türkisch?

01:00:09: Die letzte Brücke für heute.

01:00:13: Wir sind bei der Musik von Neshet Ertasch gelandet.

01:00:17: Türkische stämmige Zuhörerinnen werden jetzt sagen, krass, jetzt spielen die hier so klassische Volksdichte der Musik vom Aschig schlechthin vom Neshet.

01:00:26: Nein, machen wir nicht.

01:00:27: Also doch irgendwie indirekt schon.

01:00:30: Fangen wir von vorne an.

01:00:32: Altin Gün, heißt die Band aus Holland, die wir hier ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... Türkisch für Liebe veröffentlicht haben.

01:00:42: Und die sind jetzt eben zurück mit einer neuen RP, die Garib heißt.

01:00:45: Und weißt du, heißt Garib auf Türkisch?

01:00:47: Weißt du es noch?

01:00:48: Es ist so ein Klebeband von der Bühne?

01:00:50: Nein, Garib heißt Seltsam.

01:00:52: Ah, Seltsam.

01:00:53: Das haben wir geleist

01:00:53: von Haftpöfeel.

01:00:55: Ah, Garib von Haftin.

01:00:57: Ja, die Welt ist Seltsam, hat er gesungen, in seinem ersten Türkischsprachigen.

01:01:02: Folksong, den er vor einigen Wochen rauskam, der sehr, sehr gut ist.

01:01:05: Und auch dieses Wort kommt jetzt eben vor als... Albumtitel für die neue Alteen-Günnplatte, die komplett Neshet Ertasch gewidmet ist.

01:01:15: Sie haben seine Songs alle nochmal durchgehört und haben, das ist ja so ihre Art, dann nicht das einfach nachgespielt, mit Balava und irgendwie das Seiteninstrumenten.

01:01:22: Nein, die haben halt ihren Rocksound verbunden mit diesem Old School klassischen Material des Jahr- und-Zwölf verstorbenen Künstlers.

01:01:30: Der übrigens auch in Berlin eine Zeit lang gewohnt hat und in Köln.

01:01:33: In Berlin hatte er ein Instrumenten-Laden im Schöneberg.

01:01:37: Okay.

01:01:38: gestorben, dann wieder in Esmerzig in die Türkei zurückgezogen.

01:01:42: Kurz vor seinem Tod.

01:01:44: Und Alti'n Gönn haben den natürlich auf dem Schirm, so wie viele Menschen, die sich mit der türkischen Musik beschäftigen.

01:01:51: Und die haben es jetzt wieder mal geschafft, diesen Anderlu-Rock, den es ja auch gab in den Siebzigern, hier wieder mit einfließen zu lassen.

01:02:00: Auch das, was wir jetzt hier hören, hat durchaus so Krautrock-Momente.

01:02:05: Das ist ja der ja gerne genutzte Krautrock-Beat mit den drei Bass-Drums irgendwie pro Takt.

01:02:12: Das ist hier auch zu hören und es ist einfach so stark, wie da die verschiedensten Instrumente, die Barglama und eben auch die normale elektrische Gitarre, wie das alles zusammenfindet.

01:02:20: und dann die Melodien, die alten Melodien von Neshet Erddaş, die eben auch funktionieren, wenn da so eine Rockband dazu groove.

01:02:28: Das ist wahnsinnig gut und vom Sound her ein bisschen sauberer noch als die Arschplatte.

01:02:34: Die Arschplatte war so noch dreckiger.

01:02:35: Da war der Bass-Sound verzerrter und das Ganze war so ein bisschen ... Ja, noch rockiger, weil ich gerade kein besseres Wort finde.

01:02:45: Und hier hat man das noch ein bisschen aufgeräumt, ohne aber den Dreck zu verlieren, den es unbedingt braucht für diese Musik.

01:02:50: Aber

01:02:50: es ist sehr soulig, finde ich auch.

01:02:52: Ja, voll.

01:02:53: Es

01:02:53: ist gut.

01:02:54: Gefällt mir super.

01:02:54: Voll gut.

01:02:55: Und das ist unser Stück Musik, um aus der Show raus zu gelagen.

01:02:59: Vielleicht auch ein gutes Lied.

01:03:01: um gut ins Jahr reinzukommen, raus aus der Show und rein ins Jahr.

01:03:04: Denn wir stehen natürlich auch als ein Format, das für die Verständigung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen steht.

01:03:11: Einfach auch mal ein bisschen türkisch lernen.

01:03:13: Ja, ist gut.

01:03:14: Mit so einer Musik wie der nun folgenden, dann versteht man sich auch besser mit den Nachbarn und kann den Rechtsruck aktiv verhindern.

01:03:20: Mit Spaß!

01:03:20: Ja, mit Spaß finde ich gut.

01:03:22: Was wünschst du dir eigentlich vom laufenden Jahr oder vom kommenden Jahr in Sachen Popmusik?

01:03:27: Wer soll der größte Star werden dieses Jahr?

01:03:30: Oh, das ist eine sehr, sehr gute Frage.

01:03:31: Ich würde mich, glaube ich, freuen, wenn die Supergroup, die wir vorhin angekündigt hatten, wenn die irgendwie so eigene Songs noch um die Ecke bringen, um die Ecke bringt, umbringen, oder?

01:03:45: Wenn die die rausbringen, wenn die mit neuen Songs um die Ecke kommen, so.

01:03:48: Oh, da kommt der Daumen die Ecke.

01:03:49: Oh, die Stream Boys Band.

01:03:51: Also das würde mich freuen.

01:03:53: Ansonsten weiß ich nicht genau.

01:03:55: Ich bin ja da auch mit meinem Kurzzeitgedächtnis jetzt nicht wirklich gesegnet.

01:03:59: Wenn ich jetzt eine Liste vor mir hätte von den Bands, die ich in den letzten Monaten und Wochen viel gehört habe, dann würde mir bestimmt sofort eine einfallen, aber ich weiß nicht genau.

01:04:06: Wie ist es bei dir?

01:04:07: Ich wünsche mir, dass Robin ganz groß rauskommt dieses Jahr.

01:04:10: Da wird ja viel kommen.

01:04:12: Dopamine war schon die erste Vorbutin Ende letzten Jahres zu einem neuen Album, was dieses Jahr wahrscheinlich kommt.

01:04:18: Das ist ja aber auch eine Pause.

01:04:19: dann jetzt, oder?

01:04:20: Ja, jetzt hat sie, ja, ja.

01:04:21: Sie hat eine Pause, aber sie hat jetzt an Sylvester in New York gespielt und dann nochmal in Brooklyn.

01:04:25: Also die hat dann die zwei, drei Gigs.

01:04:27: Dann New York und ich glaube, dass es ein gutes Robin-Jahr.

01:04:30: Also du willst nochmal mit dir alleine tanzen?

01:04:32: Ich möchte nochmal mit mir alleine tanzen, aber ich würde mir auch wünschen, dass einfach jemand nach Taylor Swift nachkommt.

01:04:39: Das

01:04:39: Taylor Swift ist okay, aber irgendwann muss doch einfach was nachkommen.

01:04:43: Es kann doch nicht immer nur Swifts.

01:04:44: Ja, aber wenn was nachkommt, dann ist es ja genauso generierter Scheiß, generischer Scheiß wie der von Taylor Swift.

01:04:49: Ja, so generisch ist das nicht.

01:04:51: Guck dir mal die Doku an, auf die es nicht gibt.

01:04:53: Es ist schon

01:04:54: gut.

01:04:55: Ja, ich bin schon drin.

01:04:55: Also meine Kinder haben mich dann ein bisschen

01:04:57: verswiftet.

01:04:58: Sind die Swifties, deine Kinder?

01:04:59: Ein bisschen, also nicht die Turbo-Fans, aber trotzdem, also ich finde, es hat schon was.

01:05:04: Okay,

01:05:04: alles klar.

01:05:05: Ja gut, dann guck ich mir die Doku mal an.

01:05:06: Kann man ja machen.

01:05:07: Ja, das ist das finde ich auch gut bei Taylor Swift.

01:05:10: Ich habe auch mal so ein Ausdruck gesehen, wo sie irgendwie auf dem Sofa sitzen, ihrer Familie, also ihrem Vater und ihre Mutter erklärt.

01:05:16: warum sie politisch nicht zurückstecken wird und warum sie gegen das Trump-Regime, das kann man sehr ruhig nennen, auch nach dem Gig mit Venezuela, da ist sie dann knallhart und das fand ich dann doch auch beeindruckend.

01:05:28: Man hatte viel Hoffnung gehabt, dass sie die Wahl noch umstimmen kann, aber es hat nicht geklappt.

01:05:34: Vielleicht beim nächsten Mal.

01:05:36: Sportlehrer auch dabei ist.

01:05:38: Hast du gesehen die Bildunterschrift?

01:05:39: Nein.

01:05:40: Die Bilder hat ja aus ihrer Hochzeit angekündigt mit einem Foto von sich und Travis Kelty oder wie er heißt.

01:05:45: Ah ja, der Footballer.

01:05:46: Genau, und dann steht drunter, your English teacher and your sports teacher getting married.

01:05:50: Das ist auch ganz sweet.

01:05:53: So, wir beiden heiraten vielleicht auch.

01:05:55: Bis zum nächsten Mal kommt darauf an, wie hoch eure Zahlungen sind.

01:05:59: Wenn das Geld steht.

01:06:00: Genau, auf den Fan Club Accounts.

01:06:02: Nein, vielleicht, wenn es viel ist, müssen wir heiraten aus steuerlichen Gründen.

01:06:07: Und damit vielen Dank fürs Zuhören, die sind Althin Ginn mit den Nils & Sen und unseren Namen sind Winsor und Ueli, bye bye, ciao!

01:10:42: Den Podcast

01:10:49: mit

01:10:50: dem Winsamm und dem Moolingmann neuen Songs.

01:11:07: Kommt sie um die Ecke neuen Songs, die sie für euch checken.

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