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Dazu gibt's sechs neue GOLDIES in die Playlist und auf deine Ohren.
Jo The Man The Music - Rocket Science
Wizkid & Asake - Jogodo
waterbaby - Memory Be A Blade
OLDstückli: The Sundays - Here's Where The Story Ends
Norman Sann - Damn Right I Did
Apparat - Hum Of Maybe
Modeselektor - Blockchain
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Bleibt gesund & und vor allem stabil
Nur Liebe von Ueli & Winson
Transkript anzeigen
00:00:00: Goldstückli, Ahoi.
00:00:04: Leute, neue Folge, neues Glück!
00:00:07: Diese Woche neue Musik mit dabei.
00:00:10: Ah, das werden die Leute ja jetzt hören, was dabei ist.
00:00:12: Das müssen wir nicht vorher aufzählen.
00:00:14: Gute Idee, ja also.
00:00:15: Goldstückli, Ahoi.
00:00:16: Wir sind wieder am Start.
00:00:18: Goldstückli, Ahoi.
00:00:19: In noch zu süß wie Limo.
00:00:23: Nach den sechs neuen Songs, die einfach gut sind.
00:00:29: Hier hört ihr sie im Goldstückli.
00:00:33: Goldstückli Ahoi mit Ueli und Vincent.
00:00:40: Ladies and gentlemen, non-binary Listeners, Goldfinger.
00:00:45: Goldstückli.
00:00:47: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe eures Lieblingsformats zum Thema Neue Musik.
00:00:53: Mein Name ist Vincent, mir gegenüber sitzt Ueli Hefliger, hello.
00:00:55: Hallo, Ueli Bessi, möchte ich heißen?
00:00:57: Ueli Bessi?
00:00:58: Nicht Shirley Bessi, sondern Ueli
00:00:59: Bessi.
00:01:00: Die Goldfinger.
00:01:01: Ja, sehr schön.
00:01:02: Unsere Finger sind auch aus Gold mittlerweile, weil ihr uns so tatkräftig unterstützt.
00:01:05: Vielen Dank nochmal an all die Menschen, die uns bei fanclub.com zwei, drei Euro überweisen pro Monat.
00:01:10: Wahnsinn.
00:01:11: Wir
00:01:11: fühlen uns schon viel, viel besser und haben nicht mehr diese Existenzängste, die uns geplagt haben bis vor wenigen Wochen noch.
00:01:17: Ganz im Ernst.
00:01:18: Vielen, vielen Dank dafür, dass ihr uns diese Ängste nehmt.
00:01:20: Ich fühle mich befreit.
00:01:22: Wie fühlst du dich, Uli?
00:01:23: Ich fühl mich auch befreit und bereichert, weil ich hatte eine reinesreiche Woche.
00:01:27: Ich habe das Basketball-Gespiel geguckt, das NBA-Spiel mit meinem Sohn zusammen auf Prime, gab es ja umsonst, wenn man es abrott.
00:01:33: Super, hier Orlando Magic gegen die Memphis Grizzlies.
00:01:37: Richtig spannend, war toll.
00:01:38: Und am Dienstag war ich wieder mal auf einem Konzert.
00:01:42: Mein erstes dieses Jahr bei Show The Man The Music im Flugsbau.
00:01:46: Okay, Mitte des Monals, erstes Konzert, also Mitte des Monats Januar, erstes Konzert, das ist eigentlich ein ganz guter Schnitt, würde ich sagen.
00:01:51: Finde ich auch.
00:01:52: Und es war ein toller Abend, ich war... Positiv überrascht, dass sie mich das so beflügelt hat.
00:01:58: Okay.
00:01:59: Ja,
00:01:59: es war richtig gut.
00:02:00: Jodamandy Music hatten ja schon zweimal
00:02:02: bei unserem
00:02:02: Format used für letzte Woche mit Dreams.
00:02:05: Letzte Woche war das, stimmt.
00:02:06: Ja,
00:02:07: mit dem tollen Cover von Fleetwood Mac, diese Indie-Supergroup von Jodamandy Music, Will Forth, Nina Caroline und Philippa Kinski, die werden, glaube ich, nächste Woche ihre allererste Single rausbringen und haben jetzt verkündet, sie gehen zur Eurovision Vorschaltung für Deutschland.
00:02:23: Woher?
00:02:24: Da machen
00:02:24: die mit.
00:02:24: Mhm.
00:02:25: Mal gucken.
00:02:26: Das klingt erst mal spannend.
00:02:27: Ja.
00:02:28: Die Dreams-Karavasion von Fleetwood Mac war schon sehr, sehr vielversprechend.
00:02:31: Wir sind natürlich gespannt auf das erste eigene Material, das du gerade schon angekündigt hattest.
00:02:35: Your The Man The Music hatten wir also mit dieser Supergroup schon mal im Programm und mit dem tollen Song Skinny Dipping.
00:02:40: Oh, yes.
00:02:41: Let's May.
00:02:42: Let's June.
00:02:42: Ja, den ich mir zur Vorbereitung noch mal reingezogen habe, das ist ganz stark.
00:02:47: Und du sagst, auch live lohnt sich das zu Your The Man The Music zu gehen.
00:02:50: Es war cool, man hat schon gemerkt, es war noch so ein bisschen Ham-Premse, aber hinten raus die letzten zwei Lieder hat man gemerkt, okay, ah, so könnte das sein.
00:02:58: Gebt doch mal ein bisschen Gas und vertraut euch selber, aber das wird gut kommen, weil jetzt ist am Freitag endlich die Debut-EP von Show The Man The Music rausgekommen, Soft
00:03:07: Skin.
00:03:08: Ich hatte Ende letzten Jahres eigentlich überlegt, ob ich Skinny Depping noch mit reinnehmen soll in die Best-of und da dachte ich so, nee, ich warte jetzt bis Mitte Januar, weil da kommt die EP.
00:03:17: und dann spiele
00:03:17: ich
00:03:18: den ersten Song von diesen dieser EP Rocket Science,
00:03:21: der auch der
00:03:22: allererste Song war, den sie zusammen mit Luca Piwetz in Wien aufgenommen hat als Start dieses Projekts letzten Mai.
00:03:30: Das ist schon ein Projekt, was dir sehr am Herzen liegt.
00:03:32: Jetzt haben wir es schon zum dritten Mal im Programm.
00:03:34: Und wir haben, das ist, glaube ich, wirklich eine Premiere von der gleichen, vom gleichen Langspieltoneträger oder von dem gleichen Extended Playtoneträger, zwei Songs hintereinander weg.
00:03:42: Skinny Dipping ist ja auch auf dieser EP drauf.
00:03:43: Genau,
00:03:44: ist auch mit drauf.
00:03:45: Die anderen Songs sind auch super.
00:03:46: Und was sehr cool ist, digital sind es nur sechs Songs.
00:03:49: Wenn du aber das Vinyl kaufst oder die CDs ins Acht-Songs, dann kriegst du noch zwei Songs und top.
00:03:53: Ja, es ist zum Beispiel keine Rocket-Science, wie man die Ton-Träger an die Leute rankriegt.
00:03:59: Wer sie jetzt sagt, die hat diesen Ton-Träger live kaufen, das ist doch mal eine gute Idee.
00:04:03: Ihr habt sehr, sehr viele Möglichkeiten dazu.
00:04:04: In den nächsten Tagen, am fünfundzwanzigsten Spielzehnt-Fragenfuhr am sechstenzwanzigsten in Köln im Jahr Januar, ist gemeint, siebenzwanzigster Hamburg im Mojo, neunzwanzigster Berlin-Festzahl, dreißigter noch mal in Leipzig, dreißigter Erster und dann am zweiten, zweiten in Wien.
00:04:18: am vierten Zboten in Stuttgart.
00:04:19: Genau, als Vorbind von Benjamin Amaru, das ist mein Landsmann, der ist jetzt am Große Hallen am Betouern und schaut immer in die Music davor Programm machen, was ich super finde.
00:04:29: Diese EP ist wirklich eine Coming-of-Age-EP-Sondergleichen.
00:04:32: Ja, richtig toll.
00:04:33: Und sie kann das Spiel mit den Dynamiken oder sie beherrscht dieses Spiel, das schöne, alte, laut, leise Spielchen, wird hier ordentlich durchgezogen und ich kann mir das live gut vorstellen, wenn sich die Stücke so langsam so aufschaukeln und so, wenn sie das perfektionieren.
00:04:47: ist das die perfekte Musik auch für Live Geeks.
00:04:50: Johanna Guzmark heißt sie, glaube ich, mit bürgerlichem Namen, ist egal.
00:04:53: Wir hören Joe The Man, The Music mit Rocket Science.
00:05:08: Ich weiß nicht, wie ich das sage, aber ich weiß nicht wie ich das sage.
00:06:18: Everybody is getting a
00:07:43: degree and I'm stuck in time watching MTV.
00:07:46: Baby, it's not rocket science.
00:07:48: It is what it is.
00:07:49: Ja, geil.
00:07:50: Es ist was es ist und ich lieb's.
00:07:52: Joe The Man The Music unbedingt die ganze EP hören.
00:07:54: soft skin heißt die.
00:07:56: Rocket Science ist der erste Song oder erste richtige Song.
00:07:58: Es gibt schon noch so ein Intro, aber wirklich toll.
00:08:01: Ich bin Fan.
00:08:02: Ja, es ist eine sehr, sehr unterhaltsame Platte und finde ich auch eine LP, die wieder mal beweist.
00:08:08: Eine EP?
00:08:08: Ja, oder eine EP, die wieder mal beweist.
00:08:10: Ein Tonträger, der mir wieder mal beweist.
00:08:12: dass die Österreicher es gut schaffen, in so einer amerikanischen Schiene zu musizieren, ohne dass es irgendwie falsch klingt.
00:08:19: Die Österreicher
00:08:20: innen.
00:08:20: Richtig.
00:08:21: Um das hier korrekt zu sagen.
00:08:22: Das
00:08:22: hast du vollkommen richtig gesagt.
00:08:23: Dieses
00:08:23: Supergroup, Dreamboys, The Bands, da müssen wir echt auch noch ein Ohren und Auge drauf behalten, weil ich glaube, das wird gut.
00:08:29: Ein gutes Jahr.
00:08:30: Ja, vor allem wenn die bei Eurovision mitmachen, das ist
00:08:32: ja witzig.
00:08:33: Ja, ja, ist echt ein gutes Popformat, würde ich sagen.
00:08:35: Von der Eurovision Muckets um Afropop, wir machen weiter mit Wizkid und Azaki und es ist mit ihrem gemeinsamen Track Jogodo.
00:08:44: Die haben in der Vergangenheit schon mehrfach zusammengearbeitet, die beiden nigerianischen Musiker, die zu den Sperrspitzen der Afrobeats-Szene dort.
00:08:51: Zählen.
00:08:52: Sind jetzt aber zum ersten Mal so weit in der Zusammenarbeit gegangen, dass sie eine EP veröffentlichen wollen.
00:08:58: Jetzt am XXI.
00:09:00: erscheint Real Volume One.
00:09:02: Der Titel lässt er ahnen.
00:09:03: Da ist vielleicht noch ein bisschen mehr schon geschrieben worden und könnte erscheinen.
00:09:08: von den beiden Musikern, die wir jetzt hier auf der Bühne erleben, ist Whiskit, der Erfahrendere.
00:09:13: Der hat im Jahr two thousand elf schon die ersten Tonträger rausgebracht und hat auch schon einen Weltrekord im Petto.
00:09:20: Und zwar War ist der mit Drake und Kyla ja mal aktiv gewesen.
00:09:24: Wir haben das Single aufgenommen, eine gemeinsame, die One Dance, betitelt worden war damals.
00:09:30: Und die war die erste Single, die auf Spotify, unserem Lieblingsformat, unseren Lieblingsplattform war.
00:09:35: der erste Song, der dort eine Milliarde Streams
00:09:38: generierte.
00:09:39: Ah, der war mit dabei.
00:09:40: Der war der erste.
00:09:41: Abgefahren.
00:09:42: Das ist krass.
00:09:42: Ja, ich meine, er hat ja auch schon mit großen Größen zusammengearbeitet, nicht nur aus seinem Genre wie Burnaboy oder Es gab da etc.
00:09:50: Sondern auch David Getter.
00:09:51: Das war ja einer der letzten Singles.
00:09:53: Und
00:09:54: Asaki ist jetzt nur, glaube ich, vier, fünf Jahre jünger, hat aber viel später mit der musikalischen Karriere angefangen, hat in der Kunst drum getrieben und erst mit achtzehn, neunzehn gemerkt, dass Musik machen und das Perform auf Bühnen ist vielleicht was für mich.
00:10:07: Da sind dann die ersten Platten erst in den Zwanzigern rausgekommen.
00:10:12: Jetzt haben sie sich aber, wie gesagt, zusammengetan und haben eine Platte rausgebracht oder angekündigt, die Nigeria jetzt schon komplett auf den Kopf gestellt hat.
00:10:19: Die ganze Szene, da ist völlig overhyped, weil die sagen, ja, die beiden größten aller Zeiten machen was zusammen.
00:10:25: Und wenn man sich das Lied jetzt hier anhört, wird man feststellen.
00:10:28: Die ergänzen sich auch ganz gut.
00:10:30: Wizkid ist so ein bisschen klassischer im Afrobeat unterwegs und Asaki bringt so ein bisschen Streetcrat und Hip-Hop mit rein.
00:10:37: Und wie die beiden sich da ergänzen, ist schon sehr, sehr stark.
00:10:40: Und es gibt natürlich für jeden Einzelparts, aber es gibt auch Parts, die sie dann zusammen rappen oder singen.
00:10:46: Ist ja immer so ein Zwischending.
00:10:47: Und das ist schon sehr, sehr stark.
00:10:48: Da kommen dann Zeilen vor wie me and my guys in the Maybach-Easy.
00:10:52: They go for Escaladizzy, Celebrity life in NoEasy.
00:10:55: Das sind aber die Zeilen, die im Englischen formuliert worden sind.
00:10:58: Der Rest ist Nigerian Pigeon.
00:11:00: Also für uns jetzt erstmal konkret oder zunächst nicht zu verstehen.
00:11:04: Aber hier geht es ja vor allen Dingen auch um die Flows und wie die sich gegenseitig ergänzen mit der Frasierung des Gesangs.
00:11:09: Das ist wirklich sehr, sehr höhrenswert.
00:11:11: Und auch eine Erfrischung finde ich für meinen, zumindest meinen, Westmusik verwöhnten Kopf.
00:11:17: Denn die passieren Dinge, die man so in der westlichen, sag ich jetzt mal Popmusik nicht wahrnimmt oder nicht so richtig auf die Ohren bekommt und deswegen finde ich das hier sehr erfrischend und sehr stark.
00:11:28: Ja
00:11:28: super und auch so ein bisschen diverser um meine Ohren auch so einfach so zu challenge'n, finde ich gut.
00:11:34: Und gutes.
00:11:35: Product-Place mit Beiber und Eskalates.
00:11:37: Ja,
00:11:38: finde ich auch.
00:11:39: Whiskey mit Asakie und Jogodo bei Goldstückler Heul.
00:11:44: Ja,
00:11:48: für everybody wanna come go lo.
00:11:56: I found the money to do mo
00:11:57: lo.
00:12:18: Baby, baby, Joe, I'm alone on fine Bobo.
00:12:22: Joe, I'm a Joe, Joe, Bobo.
00:12:24: I won't go to shaco.
00:12:28: Everybody took my soco.
00:12:30: My coffee, jammy, labo.
00:12:32: Yeah, my guy's in me back easy.
00:12:35: My company is not easy.
00:12:37: Celebrity life is not easy.
00:12:39: Skill is key, easy.
00:12:42: Are you gonna leave me here while freezing?
00:12:43: Too much is easy, I see, I see, I see, I see, I
00:12:52: see, I see, I see,
00:12:54: I see,
00:12:55: I see,
00:12:57: I
00:12:57: see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see,
00:13:03: I see,
00:13:05: I see, I
00:13:27: see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see,
00:13:45: I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I
00:14:05: see, I see,
00:14:07: I see, I see, I see, I
00:14:13: see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, I see, Baby, Baby Joe Das waren Whiskey und der Saki, die beiden Könige des Afropop, kann man so sagen, mit ihrer ersten gemeinsamen Single.
00:14:57: Nein, nicht die erste gemeinsame Single, aber mit der Gemeinsam in Single von der ersten gemeinsamen EP, die es sein wird.
00:15:03: Ach
00:15:03: so, und die haben früher auch schon Feature.
00:15:04: Ja,
00:15:04: die haben sich schon mal gegenseitig gefeaturet, aber eben nicht auf dieser längeren
00:15:08: Strecke.
00:15:09: Also, Wiskit ist ja eh ein Feature-Geballer-Sondergleichen.
00:15:12: Also, wenn man sich so seine Diskographie letztes Jahr anguckt, ist er Release, nach Release, nach
00:15:16: Release.
00:15:17: Ja, ja, so macht man das heutzutage.
00:15:18: Ja,
00:15:18: voll, dann hat das Game gecheckt.
00:15:21: Das ist unter Umständen der einzige Weg, um zumindest ein paar Dollar zu verdienen.
00:15:25: Mit den Streaming-Plattformen, Whiskey und Asakji, aus Nigeria, haben's durchschaut.
00:15:29: Wir hörten ihr Stückchen.
00:15:30: Jogodo.
00:15:32: Das nächste Lied kommt aus Schweden, aus Stockholm, von einer Künstlerin namens Waterbaby.
00:15:37: Wir hatten Kendra Egerblatt, so heißt die mit bürgerlichen Namen, bei uns auch schon im Format.
00:15:42: Vor zwei Jahren mit nine one one.
00:15:45: Du erinnerst dich, ne?
00:15:46: Call me when you need someone.
00:15:48: I could be your name.
00:15:50: Ja, stimmt.
00:15:52: Ja,
00:15:52: jetzt weiß ich wieder.
00:15:53: Ach,
00:15:54: krass.
00:15:54: Und interessanterweise habe ich ja jetzt in der Recherche herausgefunden, dass ich eigentlich einen viel größeren Hit noch hatte, ein Jahr davor.
00:16:01: Stockholm sieht zusammen mit ihrem Freund und Mitkünstler Hannes.
00:16:06: Das war ein großer Hit, überall auf dem Plattform, überall auch bei Insta und TikTok immer einzufädeln.
00:16:12: Mit You and Me, Made a Love of an Enemy, so ein bisschen lo-fi-mäßig, aber ein sehr cooler Song.
00:16:18: Das habe ich erst jetzt gecheckt, dass Water Baby damit dabei ist.
00:16:21: Lo-Fi ist ein gutes Stichwort, denn auch das Lied hier geht los mit einem Schlagzeug-Sound, den man so quasi in keinem Studio reproduzieren kann.
00:16:28: Also kann man es schon.
00:16:29: Aber es klingt absichtlich komplett Welt nach Wohnzimmer und nach wenigen Mikrofonen und eben keiner oberhalb Produktion.
00:16:35: Das finde ich sehr, sehr gut, dass wir jetzt hier aus Stockholm höre.
00:16:39: So ein kleingehaltener Song, das sich eben auch Haus gemacht anhört.
00:16:42: Und was ich hier auch noch interessant finde beim produzieren oder beim Produktionsprozess, hat Marcus White ja mitgewirkt, der auch mit Anna of the North arbeitet und der hat was ganz Interessantes gemacht, der hat nämlich der Künstlerin vorgeschriebene Texte verboten.
00:16:56: Wie ist das Studio gekommen und hat die Texte geschrieben und hat die eingesogen?
00:16:58: und er sagt, ne merkt ihr mal um was es im Lied geht und improvisiere mal und so sind die auch für alle.
00:17:04: Überraschende Ergebnisse gekommen.
00:17:05: Auch für die Künstlerinnen selber gab es Überraschungen.
00:17:08: Ja, inspiriert wurde sie durch eine Beziehung, die zu Ende ging vor den Aufnahmen der Platte.
00:17:14: Und während der Aufnahme der Platte war sie mit einem anderen zusammen.
00:17:17: Die ging dann auch in die Brüche dieser Beziehung.
00:17:19: Und dann hat sie gemerkt, so, aha, hier ist ein Muster.
00:17:21: Ich bin ja immer so ein bisschen ähnlich in Beziehung.
00:17:24: Sie nennt sich selber auch Limerent.
00:17:26: Also dass sie quasi fast schon obsessiv
00:17:28: verliebt
00:17:29: ist in ihr Mitmensch.
00:17:31: Und
00:17:31: da irgendwie gar nicht mehr so richtig den Menschen sieht.
00:17:33: sondern so ein Ideal sich hochstilisiert.
00:17:36: Und darum geht es in Memory Be A Blade auch.
00:17:39: Das ist der Titelsong von ihrer neuen Platte, welche am sechsten März erscheinen wird.
00:17:44: Und ich freue mich sehr darauf, weil mir gefällt die Art und Weise wie Water Baby musiziert und textet
00:17:49: sehr.
00:17:50: Ja, sehr schön.
00:17:50: Dann hören wir doch mal rein, würde ich vorschlagen.
00:17:52: Für dich einen guten Plan.
00:17:53: Sollte nur die Zeit füllen?
00:18:14: Gehen wir hin?
00:18:21: Es ist kein Problem, aber nur nicht für mich.
00:18:54: Wir kommen zurück, wie es geht.
00:19:18: Es geht nur darum, dass ich manchmal über mich bin.
00:19:35: Es geht darum, dass ich manchmal, weil ich mich selbst in deinem Leben helfen kann.
00:21:17: Neue Musik gehört von Water Baby.
00:21:19: Memory Be a Blade ist der Vorbote zum gleichnamigen Debütalbum von der Stockholmerin.
00:21:24: Das kommt am sechsten März.
00:21:26: Live sehen kann man sie auch.
00:21:27: Im April geht es ja vor Rupertour.
00:21:29: Stockholm, London, Paris, Rotterdam und am achzehnten vierten spielt sie hier in Berlin im Franz.
00:21:35: Richtig.
00:21:35: Das einzige Konzert in Germany findet hier in Berlin statt, wenn man es also besonders gut gefallen hat und wer nicht aus der Hauptstadt kommt.
00:21:41: Wir haben ja auch Hörerinnen und Hörer.
00:21:42: innerhalb von Berlin haben wir festgestellt, jetzt hier via Fanclub.
00:21:46: Vielleicht ist es eine Reise wert.
00:21:48: Ich denke schon,
00:21:49: kann man schon überlegen.
00:21:50: Eine Reise tun wir jetzt auch, aber nicht in Europa, sondern in der Zeit.
00:21:55: Ja,
00:21:56: in den Tropen.
00:21:56: Sie
00:21:57: hören das.
00:21:58: Goldstückli, Goldstückli,
00:22:03: nackt.
00:22:04: Letzte Woche habe ich hier eine Künstlerin vorgestellt, Samira Winter.
00:22:07: Beziehungsweise Samira... aus Brasilien mit ihrem Projekt Winter.
00:22:11: Ah, ja, stimmt.
00:22:12: Weißt du noch?
00:22:13: Just Like a Flower, hieß der Song.
00:22:15: Und die hatte erzählt, dass sie ganz viele wichtige Einflüsse hatte, wie Matt Blutty Valentine, wie Sonic Hughes, Smashing Pumpkins, etc.
00:22:23: Aber der wichtigste Einfluss von ihr waren The Sundays.
00:22:28: Ah, das ist das mal.
00:22:29: The Sunday ist eine Band aus den neunzigern Jahren, die sich Ende der Achtziger gegründet haben, und zwar Harriet Wheeler und David Geverin.
00:22:36: haben sich kennengelernt an der Universität in Bristol, haben sich nicht nur entschieden zusammen Musik zu machen, sondern wurden auch ein paar, sind immer noch zusammen, haben zwei Kinder, haben die Band aber nicht mehr, haben in der Neunziger wirklich nur drei Platten rausgebracht.
00:22:49: Die wichtigste kam aber direkt in den Neunzig raus, Reading, Writing und Arithmetic.
00:22:55: Und darauf ist ein Hit drauf, der nennt sich Here's Where the Story
00:22:59: Ends.
00:23:00: Ein Song, den ich sehr interessant finde, weil es ist eigentlich die Blaupause
00:23:05: für
00:23:06: alles Ähnliche, was danach kam.
00:23:08: Also es gab dann so ganz viel Musik aus den Neunzigern, wie hier zum Beispiel Lisa Löb von Reality Bites, dieser Hit-Stay oder Kiss Me von Sixpence Non the Richer ein paar Jahre später.
00:23:19: Das sind alles so Songs, wo man dacht, das ist alles so zuckriger Dengelpop.
00:23:22: Das ist ja alles so konstruiert in irgendwelchen Büro.
00:23:25: Groß von Major-Plattenfirmen, mag auch sein, aber die Blaupause war ganz Indie und das England und kam von den Sundays.
00:23:31: Ja, aber die Sundays haben sich ja auch schon an den Smiths so ein bisschen orientiert, oder?
00:23:35: Ja, ja, total.
00:23:35: Die Cocktoldwins, die
00:23:36: Smiths, alles so.
00:23:37: Ich finde das sehr Smithig und das ist auch der Grund, da muss ich ganz ehrlich bleiben, tut mir auch ein bisschen leid.
00:23:42: Das ist auch der Grund, warum es mir nicht gefällt irgendwie.
00:23:43: Das Sundays habe ich nicht mitbekommen, aber wahrscheinlich auch, weil es mir damals schon einer vorgestellt hat und ich habe gesagt, nee, finde
00:23:49: ich nicht interessant.
00:23:50: Aber du fandest die Schmittens nie gut?
00:23:52: Nein,
00:23:53: wirklich nie.
00:23:54: Ich mochte das nicht, dieses Affektierte im Gesang und so.
00:23:57: Das war nie so mein Ding.
00:23:59: Was mich manchmal schon gekriegt hat, sind die Gitarren von Johnny Marr, die dann so hallig und so.
00:24:03: Das wäre wirklich sehr, sehr speziell.
00:24:05: Manchmal hat man so Gitarre gespielt, dass man lange überlegen musste, welches Instrument ist das eigentlich?
00:24:09: Das fand ich gut, aber sonst... War das nix für mich.
00:24:12: Aber das Maurice Yeske-Gesinge, dann hinten raus und
00:24:16: ne?
00:24:16: Ne, ne, ne, ne.
00:24:17: Kauf ich dir ab.
00:24:18: Ja, danke.
00:24:19: Das glaubst du mir, das ist nett.
00:24:20: Ja,
00:24:21: das glaub ich dir.
00:24:21: Das ist echt schön.
00:24:23: Das tollste an dem nun folgenden Song ist eigentlich die Tatsache, dass er heißt, Here's Where the Story Ends und es war aber der Song, mit dem die Story richtig losging.
00:24:29: Genau.
00:24:29: Für The Sundays, die wir jetzt und hier hören, mit der zweiten Single vom Debütalbum aus dem Jahre, neunzig.
00:24:36: The Sundays als Old Stückli und Goldstückli.
00:24:38: So sieht's aus.
00:28:18: Das war mein Oldstück dieser Woche von The Sundays.
00:28:20: Here's where the story ends.
00:28:22: Das ist auch das Ende von dem Song.
00:28:24: Und wie gesagt, Blaupause für vieles, was danach kam.
00:28:29: Mir war gar nicht bewusst, dass es einen Song gab, der so viel zu tun hat mit so ganz vielen Songs, die ich irgendwie gut fand und die alles so ähnlich klang.
00:28:38: Da wusste ich nicht, dass, ah, hier gibt's eine Blaupause.
00:28:40: Na, Siehst du, jetzt haben wir die Blaupause gefunden.
00:28:42: Ich finde, hier ist ein Scheiß, der da nachgekommen ist.
00:28:45: The Sundays!
00:28:46: Die müssen ja nicht mehr beleidigt sein, wenn wir sie nicht gut finden.
00:28:49: Die machen das eh nicht.
00:28:50: Ja, und die machen ja auch keine Mucke mehr.
00:28:51: Achtendachtig bis siebenneunzig ist schon lange her, dass die Kinder auch schon groß.
00:28:56: Ja, die machen schon noch zusammen Musik, aber die veröffentlichen das einfach nicht.
00:28:59: Ja, das ist doch gut.
00:29:00: Das Gegenteil von den Sundays macht Norman Sun, denn der veröffentlicht alles.
00:29:05: Also jeden Rap, der er auflebt, wird sofort rausgehauen.
00:29:08: Und nur, als öffentlich nur.
00:29:09: Ja, und das ist echt der Wahnsinn.
00:29:11: Also was die Veröffentlichung angeht, den krassesten Katalog, den man sich vorstellen kann.
00:29:15: Allein im Jahr zwanzig hat er einfach mal vier LPs rausgehauen.
00:29:19: Und zwar, glaube ich, immer mit vierzehn, fünfzehn Stück pro LP drauf.
00:29:23: Alle von vorne bis hinten vollgerappt, also auch nicht mal so ein Skit oder sowas.
00:29:28: Also wirklich ein extrem talentierter und extrem fleißiger Künstler, der unter Umständen eben auch das Game durchschaut hat und festgestellt hat.
00:29:35: Klar kann ich jetzt auch perfektionieren, obwohl brauche er gar nicht.
00:29:39: Aber klar kann ich mir auch mehr Zeit lassen für meine Sachen, aber vielleicht bringt es das gar nicht und er braucht die Zeit auch nicht, denn er ist wirklich... Ein Flow-Monster.
00:29:47: Wir hören jetzt zum dritten Mal, glaube ich, oder zum zweiten Mal ein Lied von ihm hier im Podcast.
00:29:51: Eben,
00:29:51: du hast ihn schon mal gespielt, ne?
00:29:52: Ja, Who Lied hatten wir.
00:29:53: Who Lied?
00:29:54: Auch Ende im Jahr ist es im Jahr ist es im Jahr.
00:29:56: Das war so das Lied, wo er den Leuten gesagt hat, die sollen sich nicht belügen lassen, nicht von Lehrern, nicht vom Staat, nicht von der Presse und auch nicht von den eigenen Eltern, die einen klein halten wollen.
00:30:04: Ja.
00:30:05: Also wenn dir jemand sagt, du bist nicht gut genug, dann hat er nicht belogen.
00:30:09: Das war eigentlich der Grund.
00:30:10: What?
00:30:11: Der Grundsatz von diesem Lied.
00:30:14: Und jetzt ist er eben zurück mit nicht einer neuen Single, sondern natürlich mit einer neuen LP schon wieder.
00:30:20: Vier LPs, zwanzig, eine, zwanzig, fünfzwanzig.
00:30:22: Und jetzt kommt zwanzig, sechszwanzig schon die nächste unter der Überschrift Sanskrit.
00:30:27: Das finde ich halt auch ganz gut, dass er die indische Hochsprache quasi benutzt hat, um ein Wortspiel zu generieren mit seinem Nachnamen, denn er heißt ja Norman Sun.
00:30:35: Und das Sun wird auch Sun ausgesprochen, denn es kommt von einem japanischen Mitschüler, den er eins hatte.
00:30:40: Der Sand ist ja das japanische Wort für Herr.
00:30:42: dass aber nach dem Namen genannt wird, also du wärst Urlichsan, nicht Verwinzungssan.
00:30:46: Ja,
00:30:46: okay.
00:30:47: Und deswegen ist er Normanssan.
00:30:48: Aber S-A-N-N, noch nicht S-U-N.
00:30:51: Genau, S-A-N-N geschrieben.
00:30:53: Und das hat er sich quasi von seinem japanischen Mitschüler aufträngen lassen, diesen Nachnamen.
00:30:59: Und jetzt hab ich ihn nochmal ausgewählt, weil er einfach wirklich wahnsinnig abgeht mit seinen Flows und mit seinen Phrasierungen.
00:31:06: Der Ball hat da so viel raus, dass andere Artists hätten damit eine LP gemacht oder zwei LPs mit den Flows.
00:31:11: Lowchanges und Frasierungswechseln.
00:31:13: Also es ist wirklich unfassbar krass.
00:31:15: Dann geht dann manchmal doch so in den Gesangenhinalen ganz kurz und erinnert mich dann ein bisschen an Prof.
00:31:21: Prof.
00:31:21: Gampo, den wir ja auch schon ein paar Mal hatten.
00:31:23: Dieser weiße Rapper, der auch sehr, sehr gut ist.
00:31:26: Und da habe ich jetzt in der Vorbereitung rausgefunden, die waren sogar schon zusammen auf Tour.
00:31:28: Also das war so.
00:31:30: Ähnlichkeiten in der Vortrag existieren hat vielleicht auch damit zu tun, dass die einfach schon mal gemeinsam auf der Bühne standen.
00:31:38: Die Old-School, New-School-Frage stellt sich hier nicht, das hier ist True-School-Hip-Hop, finde ich.
00:31:42: So wird's gemacht.
00:31:44: Der Typ produziert ja auch selber seine Beats.
00:31:47: Und das ist einfach nur ein... Ein Schaulaufen vor dem Herrn und Norman Sun zeigt uns allen, wie er es macht und warum er es macht.
00:31:55: Und zwar auch noch unter der Überschrift Damn Ride I Did.
00:31:59: Oder?
00:32:00: Ist doch Wahnsinn.
00:32:01: Und ich meine, Distringents sieht sich ja durch all seine Plattformen.
00:32:04: Also wenn man auf Insta guckt, sind einfach nur Reels da, wie er vor irgendeinem Gebäude oder von der Brücke einfach seine Rhymes zitiert.
00:32:14: Und dabei einfach tanzen kann wie ein kleines Götchen.
00:32:16: Ja, ja.
00:32:17: Und man muss sich die Rhymes auch nochmal durchlesen oder vielleicht... jetzt auch mal den nächsten zwei Minuten aufmerksam zuhören.
00:32:22: Also es sind so viele Wortspiele, dass ich mich gar nicht für eine Lieblingszeile entscheiden konnte, aber es sind so Sachen drin wie I stand out, so I can never sit down und so.
00:32:32: Ich bin herausschragend, deswegen kann ich mich nicht hinsetzen.
00:32:34: Also da sind auch so Sachen, die dann auch schwer zu übersetzen sind, an aber schön zuhören.
00:32:39: Vom Ausnahmewrapper aus Texas, der veröffentlicht und veröffentlicht und veröffentlicht.
00:32:43: Hier ist Norman Sun mit Damn Right I Did.
00:32:48: If I don't wanna hear what a hater gotta say then you might get muted I might get ruthless Pull a M&M and just lose it.
00:32:55: I do my own stunts, time cruising KF with me, I'm a unit.
00:32:59: I stay in the hood, KKK For I'm AC, good Check my pedigree like triple H Like I'm a blue slave.
00:33:19: Tuesday I been up full game.
00:33:30: I'm a new flame, they hit my transition.
00:33:42: End of pot with this Pan Kitchen I mean in the kitchen with this potten pan and we movin' weight Like strip conditioning.
00:33:47: I done said my flow dope so many times.
00:33:49: I don't need much on a Normans.
00:33:54: An haben wir gehört, danke Winsom für die
00:34:29: Song.
00:34:30: Damn right, I did.
00:34:30: Ein Auszug aus einer aktuellen Platte, die ist bereits rausgekommen, ne?
00:34:34: Sonst kript's zu.
00:34:35: Ist schon raus.
00:34:36: Super.
00:34:37: Ich glaube am sechzehnten Januar oder so, Wahnsinnsplattiff.
00:34:40: Kann man sich auch wieder durchskippen und fühlt sich nicht eine Sekunde gelangweilt.
00:34:43: Und das finde ich wirklich erstaunlich, weil hier gibt es keine krassen Hochleins, hier gibt es wenig Pop-Einflüsse, hier gibt es keine Backing-Vocals, hier gibt es keine Band-Version oder so.
00:34:51: Das ist oft sehr, sehr minimalistisch und trotzdem wirklich nie langweilig.
00:34:55: Ja, meine Lieblings-Teile ist I Do My Own Stand Tom Cruise in, wo ich irgendwie lustig finde und ich bin noch nie draufgekommen, dass Tom Cruise...
00:35:04: Ja,
00:35:04: auch ein Werbes mit Crews.
00:35:06: Also, dass Crews
00:35:07: und Crews sind, dachte
00:35:08: ich so, ja, krass, macht Spaß.
00:35:10: Da
00:35:10: gibt es auch eine nette Anekdote aus Stranger Things.
00:35:13: Das ist ja nicht geguckt, ne.
00:35:14: Ich wollte auch Joe eigentlich fast spielen mit seinem Riesenhit.
00:35:17: Dieser eine Typ von Stranger Things hat ja eine Band.
00:35:19: Und das Lied aus dem Jahr zwanzig ist jetzt gerade überall auf Platz eins mit jedem Radiosender gespielt.
00:35:24: Ist aber geil.
00:35:24: Also würde dir sehr gefallen.
00:35:26: Ja,
00:35:26: da hat er so eine Indie-Band,
00:35:27: ne?
00:35:27: Ja, genau.
00:35:27: So
00:35:27: Strokesisch.
00:35:28: Ja, ja, sehr schön.
00:35:29: Strokes in Entspannt so ein bisschen.
00:35:31: Ist ja sehr geil.
00:35:32: Und wie bin ich jetzt draufgekommen?
00:35:36: Wegen Tom Cruise.
00:35:37: Ach so, genau.
00:35:38: Da gibt es dann auch einen kleinen Schauspieler, der dann so relativ spät in der Serie auftaucht.
00:35:44: Und der wird in einer Szene so geschubst.
00:35:47: Und dann ist es wohl passiert, dass der wirklich auf die Knie gefallen ist und dann mal alles so voller Blut.
00:35:50: Und dann hat sich der ältere Schauspieler bei ihm tausendmal entschuldigt, so, ey, sorry, kiddo.
00:35:54: Ich war echt keine Absicht und dann hat er sich so umgedreht und meint so, I feel like Tom Cruise, I'm doing my own stunts now.
00:36:00: Ich finde das ganz süß.
00:36:03: Auch, dass ich es so umgesprochen habe.
00:36:04: Ja,
00:36:04: schade, dass du nicht geguckt hast, weil das ist ja echt ein popkulturelles Phänomen.
00:36:08: Ja, vielleicht gucken wir noch.
00:36:10: Meine Frau und ich wollen uns vielleicht doch mal Stranger Things geben.
00:36:14: Vielleicht auch als Aufwärmübung einfach mal The Coonys gucken.
00:36:17: Weil The
00:36:18: Coonys ist ja so die
00:36:19: ... Also, Stranger Things, muss ich sagen, da gibt es ein paar Zeilen, ein paar Stellen, wo ich wirklich auch dachte, das ist ganz schön gruselig.
00:36:26: Also, selbst ich ...
00:36:27: Siehst du auch meine Kinder sagen mir schon, Papa, das ist nicht gruselig, das musst du gucken.
00:36:32: Also, die reden natürlich nicht so, aber du weißt, was sie sagen.
00:36:35: Die wohnen jetzt auf den Keeps, die Kinder erfüllen.
00:36:37: Vom Ohr, die sind ausgetogen.
00:36:38: Wohnen jetzt auf den Keeps, sagen die Papa, das muss ... Das ist doch echt gruselig, das kannst du gucken.
00:36:44: Macht den an den Apparat und guckt dir das an.
00:36:46: Und das war die schlechteste Überleitung hier hier.
00:36:49: Das war die schlechteste Überleitung, die hier gehörte.
00:36:51: Habt hier im Goldstückli erhäuferbar.
00:36:52: Der Apparat muss angemacht werden, damit man Stranger Things guckt.
00:36:55: Und der Apparat wird jetzt auch angemacht vom Urli Hiddlige.
00:36:58: Der hat ein Song dabei von Apparat hier.
00:37:00: Sascha Ring, Freunde, er ist zurück im Ring.
00:37:03: Der ist unter den Popmusikern.
00:37:05: Der
00:37:05: war jetzt nicht schlecht mit dem Ring.
00:37:07: Apparat hab ich gesehen, hab ich auch hier schon mal kurz erzählt, was mich sehr bewegt hat.
00:37:13: Der hat sich im letzten Herbst zurückgemeldet.
00:37:15: Es war sehr lange sehr still um ihn, weil er so ein bisschen Schreiblokate hatte in den letzten Jahren.
00:37:21: Und er hat sich aber dann letztes Jahr im März so eine Aufgabe gestellt, weil er irgendwie einfach nicht rauskam aus diesem Loch, aus dieser Schreibblockade, hat sich die Verbindung zur Musik oder zu seiner Kreativität verloren, hat sich die Aufgabe gestellt, eine radikale, jeden Tag eine Idee für ein Song zu machen.
00:37:38: Also wirklich so ein Caboisin einzuschließen, in seinem Proberaum aka Studio zu gehen, jeden Tag eine Idee.
00:37:44: Und das hat er ein halbes Jahr lang gemacht.
00:37:46: und aus all diesen Fragmenten hat er dann plötzlich wieder gemerkt, ah, durch diese Routine, die hat fast eine therapeutische Wirkung irgendwie erreicht mit ihm.
00:37:54: und das kam auf ein Level, wo er fand, okay, es ist genug bei Sam.
00:37:58: Ich kriege hier wirklich einfach ein Album zusammen.
00:38:01: Aus all diesen Fragmenten kriege ich zehn, zwölf Songs hier.
00:38:04: Und so liebe Kinder wird es gemacht.
00:38:06: Kreative Arbeit ist nämlich nicht das, was von außen gerne so vermutet wird, dass man Am Rechnersitz und dann küsst ein die Muße und dann kommt da der Song raus und dann wird in zehn Minuten da rein gehackt und dann ist das Ding fertig und die Millionen sind auf dem Konto.
00:38:20: Nein, auch das Musikmachen hat viel mit Arbeit zu tun und mit viel mit dem Trainieren von kreativen Muskeln im Kopf.
00:38:26: Das ist wirklich so, wenn du jeden Tag irgendwie versuchst ein Song zu schreiben, dann gewöhnt sich dein System irgendwann daran an die auch Herausforderungen oder Anforderungen, die das an dich hat und sagt Bumpen.
00:38:36: Machst du das halt easy?
00:38:37: Bei mir ist zum Beispiel völlig auffallig, dass meine Stimme nicht mehr trainiert ist.
00:38:40: Ich kann wirklich nicht mehr gut laut so Melodien singen.
00:38:45: Ich müsste das jetzt wieder so trainieren und müsste quasi meine Stimme wieder, die Muskeln, die man dafür braucht, wirklich wieder trainieren.
00:38:50: Und da sind es ja dann wirklich Muskeln, also das Muskelnmuskelmasse, die funktionieren muss, damit die Stimme irgendwie klar ist und laut genug.
00:38:59: Aber wie gesagt, es
00:39:00: ist
00:39:00: alles eine Übungssache.
00:39:01: Ja, ja klar.
00:39:02: Gitarre spielen, Schlagzeug spielen, das sind ja alles Muskeln.
00:39:04: Also du musst ja die Unabhängigkeit wieder entwickeln und trainieren.
00:39:09: Und das hat Sascha Ring auch getan.
00:39:10: Es kam dann Ende November schon erster Vorbote, ein kleiner, in Echo-Skips-Name, aber in einer alternativen Version.
00:39:17: Das ist jetzt auch ein Album-Track von seiner neuen Platte, Hum of Maybe, welcher am zwanzigsten Februar erscheinen wird.
00:39:24: Ein Album für die Liebe zu sich selber, zu seiner Frau, zu seiner To- und einfach zu dem, zu seiner Kreativität, dass er diese Stecken bleiben, hinter sich lassen konnte.
00:39:33: Es ist kein klares Ja, kein klares Nein, aber ein Hum of Maybe.
00:39:37: Ja, und kreativ ist das hier auf jeden Fall, denn bevor der Beat richtig losgeht, ist das geschaffelter Rhythmus.
00:39:43: Also das habe ich noch nie gehört, so elektronische Signale und Die Country-Western-Beat, erst mal fast, ne?
00:39:49: Das ist genial!
00:39:50: Ja, und wie das hinten raus dann so ätherisch luftig aufgeht, also ich bin immer kurz vor den Tränen.
00:39:57: So gegen Schluss dieses Songs kommen mir echt, hab ich immer fast Pipi in
00:40:00: den Augen.
00:40:00: Ja, krass.
00:40:01: Ja, ich find's
00:40:02: wunderschön.
00:40:02: Das ist auch schön.
00:40:03: Ich
00:40:03: liebe es sehr, Apparat mit Home of Maybe.
00:40:06: Ja, holt euch das an und Taschentücher bereit haben.
00:45:13: Ich lieb's, ich find's super, dass Apparat wieder da ist, haben wir auf Maybe, haben wir gehört.
00:45:17: Die Platte kommt dann am zwanzigsten Februar, es wird auch einige Konzerte geben.
00:45:22: Am siebenundzwanzigsten Januar spielt dann München, Wien, Zürich, Leipzig und am einunddreißigsten Ersten hier in Berlin im Huxleys.
00:45:29: Im
00:45:29: April gibt's dann Europa Tour, der tourt ja überall quer.
00:45:32: Weil der hat sich einen Namen gemacht in der letzten zehn, fünfzehn Jahre.
00:45:35: Weil
00:45:35: auch international.
00:45:36: Ja, ja, da rumgekommen.
00:45:37: Und zwar nicht nur mit den Sachen, die er alleine gemacht hat.
00:45:40: Nein, auch die Sachen, die er mit Mode-Selektor zusammen erarbeitete.
00:45:43: Auch mit denen.
00:45:43: Als Moderat.
00:45:45: So hießen sie ja, wenn sie zu dritt auf der Bühne gegangen sind.
00:45:47: Auch die haben seine internationale Karriere vorangetrieben.
00:45:51: Und jetzt rate mal, mit welcher Band ich um die Ecke komme.
00:45:54: Mit Mode-Selektor.
00:45:55: Richtig, Mode-Selektor haben nämlich gleichzeitig quasi mit Sascha Ring auch nach relativ langer VÖ-Pause wieder an neuer Musik gegeben.
00:46:01: gewerkelt und sind mit was um die Ecke gekommen.
00:46:04: jetzt was ganz anders rüber kommt als das wir gerade hörten.
00:46:07: Der Track, den wir von ModeSelektor im Angebot haben, heißt Blockchain.
00:46:11: Da geht es nicht um die Blockkette-Stakehouse-Kette von Christina Block oder um deren Schmuck.
00:46:18: sondern um eigentlich dezentrale Datenbanken, kennen wir schon, Blockchains oder vielleicht auch nicht, vielleicht geht's ja auch um die Kette von Christina Block, kann auch sein, weiß ich ja nicht, denn das ist ein Instrumentalstück.
00:46:28: Aber
00:46:28: dann wär's Blockhouse-Jay.
00:46:33: Ja, ganz klar.
00:46:34: Der Soundtrack, um deine Kinder zu entführen.
00:46:36: Ja, genau.
00:46:37: Also, was aber toll ist an diesem Lied, ist, dass es wirklich ein Track ist, wie so ein Clubbesuch.
00:46:41: Das geht los und... Die Musik wird so langsam erst hochgefaded.
00:46:45: und in meinem Kopf war ich wirklich so an der Galerobe und hab die Jacke so ausgezogen, hab mich gefragt, bin ich ready für so eine Nacht?
00:46:52: Kennst du dieses Gefühl?
00:46:53: Ja, klar.
00:46:54: Also halb Eis und bist eigentlich noch komplett nüchtern und weißt, wenn ich jetzt diesen Schritt geh hinter die Galerobe in den Club rein, dann ist mit nüchtern sein erst mal vorbei.
00:47:03: Das war immer so ein Reisen.
00:47:05: Also ich weiß immer noch genau, wie sie das angefühlt hat.
00:47:07: Dieses Reisen habe ich echt jahrelang irgendwie ... bei Nacht und Nebel irgendwie durch dich da ziehen lassen.
00:47:13: Ich bin froh, dass ich nichts mehr habe.
00:47:16: Aber
00:47:16: dieses Gefühl jedenfalls.
00:47:17: Das habe ich bei diesem Song gehabt, als dann die Musik so langsam losging.
00:47:19: Total.
00:47:20: Dann gibt es eine Stelle, wo man die Jacke so auszieht und echt nochmal überlegt, soll ich heute wirklich?
00:47:24: Ich mache aber am Montag einen wichtigen Termin.
00:47:25: Heute ist es Freitag, aber es kann sein, dass es wild wird.
00:47:29: Egal, ich gehe jetzt da rein so.
00:47:31: Und dann geht die Musik so richtig los und der Beat wird sozusagen lauter.
00:47:37: und dann hat man das Gefühl, ja gut, jetzt bin ich im Club angekommen.
00:47:40: Und dann ist der Rest des Songs so gestaltet, dass man wirklich das Gefühl hat, es ist wie so ein DJ-Set.
00:47:44: Immer passiert irgendwas.
00:47:46: Es ist nie langweilig, über vier Minuten geht dieser Beat.
00:47:49: Man hat nie das Gefühl, da ist repetitiv zu viel los.
00:47:52: Man sieht immer was Neues.
00:47:54: Und dann geht er am Ende auch wieder so ein bisschen runter.
00:47:56: Und man hat auch ein bisschen das Gefühl, jetzt stehe ich wieder vorm Club.
00:47:59: Mein Kopf rauscht noch so ein bisschen.
00:48:01: Meine Ohren fiebsen.
00:48:02: Die Sonne ist schon aufgegangen.
00:48:03: Genau, aber es war eine geile Nacht.
00:48:05: Ja, finde ich immer gut.
00:48:07: Die Idee war eigentlich von Gernot und von Shari, dass sie ihre ersten zwei Platten aus den Nullerjahren ... auch schon im Allstückel von ein paar Wochen.
00:48:17: Die wollten es eigentlich neu aufnehmen und sind aber sang und klanglos gescheitert und haben aber in diesem Scheitern neue Ideen entwickelt, die dann jetzt dieses neue Album, Classics Volume One, We Tried Hard and Failed Again, enjoy,
00:48:34: zusammengetragen
00:48:35: hat und am sechsten März erscheinen
00:48:37: wird.
00:48:37: Der ist der Titel.
00:48:38: Der ist der Titel und aber auch ganz witzig, dass die ehemaligen Kompagnen, Jungs Sascha Ring und Gernot und Sebastian, dass die alle irgendwie auf dem selben Film gewesen zu sein scheinen.
00:48:46: also was das was das Krisenhafte angeht beim Song schreiben und so.
00:48:51: Gernot und Shari waren ein bisschen vor.
00:48:52: die hatten letztes Jahr noch die DJ Kicks Reihe gemacht mit K-Sieben zusammen.
00:48:56: das war auch ein Kindheits- und Jugendraum schon fast von den beiden und das war auch so ein bisschen Kickstart dass jetzt das wieder losgeht und dass ihr eigenes Label Monkey Town Records auch wieder belebt wird weil das kommt da
00:49:07: raus
00:49:08: und da wird es auch wieder neue andere Releases geben und da bin ich sehr froh drum.
00:49:12: Sehr, sehr sympathische Typen auch, die ich mal im Interview hatte.
00:49:15: Das war eins der witzigsten Radiointerviews, die ich je führen durfte mit denen, weil die auch so bescheiden waren.
00:49:19: Also, sie haben einfach die fettesten Beats mitgebracht.
00:49:20: Man so, ja, das habe ich gerade gemacht.
00:49:22: Das klingt auch gut so, weiß ich.
00:49:23: Also, das war ja fand ich stark.
00:49:25: Und hier hören wir sie jetzt nochmal mit Blockchain zum Abschluss der heutigen Sendung.
00:49:29: Wer jetzt bis hierhin ohne Kopfhörer gehört hat, jetzt Kopfhörer aufsetzen.
00:49:32: Das lohnt sich für diesen Track.
00:49:34: Dann fühlt ihr das, was wir gerade versucht haben, zu erzählen.
00:49:36: Ja, das ist gut.
00:49:37: Jetzt geht nämlich die Tür langsam auf hier.
00:49:39: Bei Mode Selektor, wir gehen rein in den Club.
00:49:41: Da vorne ist die Galerobe.
00:49:43: Ja.
00:49:43: Gibst du die Jacke
00:49:44: ab?
00:49:44: Ich geb die Jacke ab, ja.
00:49:45: Es wird länger heute.
00:49:46: Mode Selektor mit Blockchain bei Goldstückler Heu.
00:49:48: Bis zum nächsten Mal.
00:49:49: Tschüss, sagt der Vincent.
00:49:50: Und der Ueli.
00:49:50: Vielen Dank auch noch mal für die Unterstützung bei Fanclub.com.
00:49:53: Geht da vorbei Fanclub mit keine Mitte.
00:51:48: Laht
00:55:06: ihn mir herunter und dann hören wir den Podcast mit dem Winsern und dem Mooling.
00:55:21: Neue Songs, kommen sie um die Ecke.
00:55:28: Neue Songs, die sie
00:55:30: für euch checken.
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