Der frühe Vogel kann mich mal
Shownotes
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Auch diese Woche haben wir wieder sieben kleine Therapieeinheiten für eine stabilere Zufriedenheit vorbereitet:
Kareen Lomax - somewhere in the world
Braake & Levin Goes Lightly - Scheußliche Stadt
Modern Woman - Dashboard Mary
OLDstückli: Metric - Gimme Sympathy
City Light Thief - Infinite Original Content
Fluppe - DODGERS
Dua Saleh & Bon Iver - Flood
Die flankierenden Playlisten bekommt ihr bei Apple Music, deezer, Tidal und NEU auch bei qobuz
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Bleibt gesund & und vor allem stabil
Nur Liebe von Ueli & Winson
Transkript anzeigen
00:00:01: Goldstückli, Ahoi, Ahoi.
00:00:04: So Kinder, Glückwunsch, endlich wieder AI frei.
00:00:07: Es gibt neue Musikauferoren, zusammengestellt
00:00:09: von Ueli und Vincent.
00:00:11: Euren Lieblingskuratoren mit den schönsten Kuratoren.
00:00:15: Und Spotify.
00:00:15: Yes!
00:00:15: Goldstückli, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, Ahoi, A Ladies and gentlemen, non-binary listeners, das hier ist Goldstückli.
00:00:43: Ahoi, wie jede Woche gibt es neue Songs auf die Ohren ausgewählt von euren Lieblingskuratoren.
00:00:48: Das reimt sich Ueli Hefliger und Vincent Harchin Ueli.
00:00:52: Hallo, Vincent.
00:00:52: Wie geht's dir?
00:00:53: Jetzt
00:00:53: ist gut.
00:00:54: Jetzt habe ich durchgeahnt mit so fünf Minuten und jetzt bin ich gechillt.
00:00:58: Ja, das wird mir auch immer aufgetragen von meinem Sohn.
00:01:02: Chill mal.
00:01:03: Deine Basis?
00:01:04: Nee, ohne Basis.
00:01:05: Basis ist weg.
00:01:06: Einfach nur chillen.
00:01:07: Du musst einfach mal chillen.
00:01:08: So.
00:01:09: Und das habe ich jetzt gemacht.
00:01:10: Jetzt ist gut.
00:01:11: Wie geht's dir?
00:01:12: Auch ganz gut.
00:01:13: Vielen Dank.
00:01:14: Es ist für mich ungewöhnlich, früh um ins Recording-Business einzusteigen.
00:01:19: Wir können es ja transparent machen.
00:01:21: Aufgrund von thermilichen Überschneidungen haben wir uns jetzt auf Sonntagmorgen elf Uhr geeinigt.
00:01:27: Das finde ich schon früh.
00:01:29: Ja, der frühe Vogel kam ich mal.
00:01:30: Ja,
00:01:30: aber echt jetzt mal.
00:01:31: Wir haben das ist das gute trotz des frühen Termins wahnsinnig tolle Musik mit dabei.
00:01:39: Oh,
00:01:39: yes.
00:01:39: Also an der Qualität der Musik ändert der frühe Aufnahmetermin nichts.
00:01:42: Nein.
00:01:43: Wir haben harte Gitarrenmucke dabei.
00:01:46: In die Fresse.
00:01:47: Wir haben Popmusik dabei.
00:01:49: Wir haben so ein vertonten Kurzfilm eigentlich am Start.
00:01:52: Ja, ja.
00:01:53: Also wirklich... wieder einiges für die verwöhnten Öhrchen da draußen.
00:01:57: Ja, auch für unsere.
00:01:58: Ich finde, es ist immer wieder schön, wie wir uns jede Woche neue überraschen auch gegenseitig und dann trotzdem unser... Unsere Podcast-Idee einfach jede Woche verjüngen.
00:02:08: Neu hat sich einfach von alleine.
00:02:11: Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes neu gierig geblieben.
00:02:13: Also gierig auf Neues.
00:02:15: Und auch dieses Gefühl wollen wir transportieren an die Hörerschaft da draußen.
00:02:20: Ihr sollt auch neu gierig bleiben, ist wichtig.
00:02:22: Ja und vor allen Dingen auch unser Ziel, das persönliche Ziel jedes Einzelne von uns zwei, den anderen zu überzeugen mit neuer Musik und den ersten Song, den wir spielen.
00:02:32: Erfüllt das einfach zu hundert Prozent.
00:02:34: Habe ich
00:02:34: dich damit gekriegt?
00:02:35: Ja, hast du mich gekriegt.
00:02:36: Sehr
00:02:36: schön.
00:02:37: Ich liebe diese Künstlerinnen.
00:02:38: Ja, das finde ich gut.
00:02:39: Ich auch.
00:02:40: Und wir sind, glaube ich, auch nicht die einzigen.
00:02:42: Sie ist schon auf dem aufsteigenden Ast und nicht mehr ganz unbekannt.
00:02:45: Die Rede ist von Karin Lomax aus Atlanta in America, aus Atlanta, Georgia in America.
00:02:52: Southern Girl.
00:02:53: Und Southern Girl, die in der Tat den Sprung aus dem Hundesalon auf die großen Bühnen geschafft hat vor einigen Jahren.
00:03:04: Und wer war einer der ersten Menschen, der darauf ansprang und das Gut fand?
00:03:08: Diplo.
00:03:08: Aha!
00:03:09: Der Jahrhundertproduzent und unter Umständen auch krasser, einen Außennutzer.
00:03:15: von irgendwelchen modernen Sounds gerade, das kann er ja ganz gut, sich da sozusagen so ein bisschen... Diplo ist, finde ich, die männliche Madonna.
00:03:23: Weil er sich immer wieder die Trends nimmt, die gerade existieren und daraus neue Tracks bastelt und sich selber dann in den Charts feiert, als hätte er es selbst erfunden.
00:03:30: Weißt du so ungefähr?
00:03:31: Ja, total.
00:03:31: Bei Diplo habe ich auch gehört, er macht keine Beats mehr selber.
00:03:34: Er hat einfach seine Beatmaker, die ihm jeden Tag dann Beat vorspielen.
00:03:37: Ja, das ist doch geil.
00:03:38: Es leidet die einfach nach links oder nach
00:03:40: rechts.
00:03:40: Ja, also ich meine, das darf man jetzt gar nicht... unbedingt schlecht reden, denn so haben sie die großen Künstler auch gemacht.
00:03:45: Denkste, Albrecht Dürer hat das alles selber gemalt.
00:03:50: Oder vielleicht war es bei ihm das falsche Beispiel kunsthistorisch, aber man weiß ja von den großen Meistern, dass die Schulen hatten und das oft im Museum Bild hängt, von dem man nicht genau weiß, hat es der Meister selbst gemalt oder ein Schüler.
00:04:02: So, jetzt haben wir zu lange über Diplo und die alten Meister geredet.
00:04:05: Wir müssen ja über Karin Lomax sprechen.
00:04:07: Karin ist jetzt mit einer neuen EP im Gepäck quasi auf der Bühne zurück und von dieser EP gibt es einen ersten Vorgeschmack, der da heißt Somewhere in the World.
00:04:18: Ein Lied, das ein bisschen davon handelt, dass man sich nach einem Seelenverwandten oder einer Seelenverwandten sehnt.
00:04:24: Man guckt traurig aus dem Fenster und stellt sich die Frage.
00:04:27: Wo ist eigentlich der Mensch, mit dem ich mich... so richtig gut verstehe, ohne dass wir viel bequatschen müssen.
00:04:33: Das schimmert auch durch, dass es in der Familie schon Verluste gegeben hat, dass man also die Mutter vermisst und dass auch die Schwester nicht mehr unter uns weilt.
00:04:42: Und das alles führt natürlich noch mehr dazu, dass man sich nach einem Menschen sehnt, mit dem man Gefühle teilen kann.
00:04:48: Und das ist im Prinzip ein bisschen das Thema des Songs.
00:04:50: Und vielmehr muss man dazu nicht sagen, außer dass man vielleicht vorbereitend formulieren muss, dass wir es jetzt hier mit einem richtigen Kracher zu tun haben.
00:04:57: Es geht los mit so einem Piano.
00:04:59: Thema und man denkt so, ja.
00:05:01: Okay, gucken wir mal.
00:05:03: Und wie das dann losgeht, wie der Beat losgeht mit diesem klassischen Soul-Fill am Schlagzeug und wie die Abschläge auch verteilt sind, sozusagen die Off-Beats.
00:05:12: Das ist der Wahnsinn.
00:05:13: Ja, und ihre Stimme.
00:05:14: Richtig,
00:05:14: genau.
00:05:15: Die Stimme und die Frasierung, das ist wirklich unvergleichbar.
00:05:18: Ja,
00:05:18: total.
00:05:19: Habe ich so noch nie gehört.
00:05:21: Aber auch am
00:05:21: allerersten
00:05:22: ... Im allerersten Moment gedacht, es könnte auch ein junger Typ sein, der hier singt, weil die Stimme relativ ... Tief angelegt ist für ein weibliches Organ, finde ich wahnsinnig gut.
00:05:36: Leaning ist Fan von Karin Lomax.
00:05:37: Ja, habe ich gesehen, als sie die Single gepostet hat, hat er drunter geschrieben.
00:05:41: I love it so much, my love, congratulations.
00:05:44: Love it so much, love it so much, congratulations.
00:05:46: Aber ich wette mit dir, die haben sich schon mal kennengelernt.
00:05:48: Also erst mal klingt der Ton sehr vertraulich.
00:05:51: Und zweitens muss man von Karin Lomax wissen, dass sie auch für andere schreibt.
00:05:55: Sie hat schon für Leon Bridges und Maroon Five Songs geschrieben.
00:05:58: Ah, siehst du mal?
00:05:58: Und ich glaube, Leaning macht auch manchmal so Writing Sessions mit.
00:06:02: Ja.
00:06:02: Und sitzt damit so fünf, sechs, sieben, acht Leuten im Raum.
00:06:05: und ruft eine Teile rein, die dann verwendet wird.
00:06:08: Wenn nicht, würden wir sie empfehlen hier an der Stelle.
00:06:16: Ah,
00:09:22: das ist toll, ich lieb's.
00:09:23: Danke, Winsan, für diesen Song, für diese neue Künstlerin, von der ich noch nie was gehört habe.
00:09:28: Wenn man so ein bisschen ... Guckt, was sie rausgebracht hat, fand ich so bei den ersten Nummern, klang sie wie ein bisschen eine moderne Tracy Chapman.
00:09:36: Ja, sie hat halt so ein Tarnbrett, das so eine gewisse Tiefe mitbringt und so eine gewisse Rauheit, das ist toll.
00:09:43: Also, it's mostly the voice, ist ja so der Guru-Ausspruch, der hier aber auch ein bisschen trägt, finde ich.
00:09:50: Ich glaube, das ist so ein Klassiker von wegen, die könnte das Telefonbuch runtersingen und man würde sich freuen.
00:09:56: Das ist ein bisschen so.
00:09:57: Ja, total.
00:09:58: Ich habe mich sehr gefreut in dieser Woche, dass ein neues Lied von der Tollment-Brage mir reingespült worden ist in meinen Insta-Feed.
00:10:07: Scheusliche Stadt heißt ihre neue Single und ist ein toller Song, der sehr entspannt anfängt, wo ich erst dachte, das klingt ein bisschen wie der kleine Bruder von Frank Spielke.
00:10:17: Ja.
00:10:18: Habe ich auch gedacht, ja.
00:10:19: Und als dann aber das Schlagzeug reinbrettet in die zweite Strophe rein und diese Gitarre ihr Lick spielt, da war ich einfach nur noch Fan und war wirklich begeistert.
00:10:28: Fünf Minuten lang von dieser neuen Nummer von Brake namens Schreustliche Start.
00:10:32: Fünf Minuten ist das Ding lang.
00:10:34: Ich finde, es ist eine Musik, die sich ganz gut in die Playlist einfügt.
00:10:38: Jetzt haben wir natürlich gerade Carrying Lomax gespielt mit einem Titel, der jetzt gar nicht so in meine Theorie passt.
00:10:45: Aber ich habe
00:10:46: die Theorie im Hinterkopf dass diese Poly-Krisen, die uns umgeben, dass die mittlerweile ihren Weg in die Musik gefunden haben.
00:10:54: Wir werden später noch Stücke hören, wo das noch deutlicher wird.
00:10:57: Ich finde sogar, dass man das durchhört, wenn man sich die neue Opening-Methodie von den Muppets anhört.
00:11:02: Also aber dazu auch noch mal später mehr.
00:11:04: Ja,
00:11:04: bin gespannt.
00:11:05: Hier bei Brake ist das wirklich spürbar.
00:11:08: Das, wenn man es jetzt mal so ... Cringe alter Mann mäßig formulieren möchte, dass die jungen Leute sich auch nicht mehr wirklich wohlfühlen.
00:11:15: Nein, und es ist natürlich auch ein kleiner Abgesang, wenn aber auch eine Liebliserklärung an Berlin würde ich jetzt mal vermuten.
00:11:21: Im Refrain sinkt Benno immer wieder, das Schönste an der scheißlichen Stadt ist, dass sie kein Wort mehr übrig hat.
00:11:27: Und da merkt man das schon, das ist ja schon typisch für Berlin einfach diese Scheißegalheit.
00:11:32: Die Stadt ist einfach irgendwie alleine und findet irgendwie so, ja, bleib hier, bleib nicht hier, mir doch scheißegal.
00:11:37: Mach was du willst.
00:11:39: Und das ist schon das Schöne an Berlin eigentlich.
00:11:41: Also das finde ich jetzt gar nicht so schuldig.
00:11:43: Ja genau.
00:11:43: Aber es
00:11:44: hat auch nichts mehr zu sagen.
00:11:45: Ja.
00:11:45: Dir gegenüber.
00:11:46: Und wer ist denn Levin Goes Lightly?
00:11:47: Levin Startler, der macht hier ja auch noch mit.
00:11:49: Wo kommt er her?
00:11:50: Was hat der für eine Aufgabe im Song?
00:11:52: Das ist, glaube ich, einfach ein freunter Band.
00:11:53: Der darf den zweiten Refrain singen hinten raus.
00:11:56: Okay.
00:11:57: Ist meiner Meinung nach jetzt ein... Toller Teil des Liedes, aber gar nicht so zwingend.
00:12:02: Also ich finde, was in den ersten vier Minuten passiert, reicht mir schon völlig.
00:12:06: Also wie Ben O'Bings hier seine Zahlen herbingt, also es ist ein Fest.
00:12:11: Ich bin wirklich großer Fan von Brake, eine Band, die du hier auch schon mal vorgestellt hast vor zwei
00:12:15: Jahren.
00:12:15: Ich erinnere mich.
00:12:18: Vielleicht ließ ein bisschen daran, dass Levin das Ding zu Ende gebracht hat, denn ich habe gelesen, dass es ein sehr langwieriger Prozess war, dieses Lied zu Ende zu schreiben.
00:12:25: Über Jahre hat man da dran gesessen.
00:12:27: Ich kann mir gut vorstellen, dass Levin da reinkam und hat gesagt, Hier macht doch einfach so und so.
00:12:31: Ah, ja.
00:12:31: Weißt du, ich hab dann eine Idee und dann war die Band so überrascht nach drei Jahren nachdenken.
00:12:37: Kommst du hier jetzt einfach ohne nachzudenken mit dieser Idee um die Ecke?
00:12:40: Soll denn war der Closer quasi?
00:12:41: Ja, so
00:12:41: kann ich mir das vorstellen.
00:12:42: Und dann haben sie jetzt kommende Amastau mit.
00:12:44: In scheißliche Stadt, die sind Bracke aus Berlin bei Goldstückler Heu.
00:13:24: Das schönste an der scheißlichen Stadt ist, dass sie kein wahr mehr übrig hat.
00:13:51: Ich fresse und ich bin doch so satt.
00:14:01: Ich bin nur mein Sitze hier, jetzt stehst du da.
00:14:05: Im gelben Schlauch unter der Erde, weil wir dich nie ahnen sollen.
00:14:57: Sich wiederfalten wir uns, was wir fühlen.
00:15:11: Nur das wir uns scheißlichen Start ist, dass sie klein war.
00:15:42: Ich fresse und ich bin doch so satt.
00:16:08: Das Schönste an der scheißlichen Start ist, dass sie kalt ist.
00:17:16: Die scheißliche
00:17:16: Stadt haben wir gehört, die neue Single von Brake aus Berlin, hier angewachsen zum Sextet mit Levin Goes Lightly, der, wie wir vor dem Song vermutet haben, Ihnen wahrscheinlich geholfen hat, diesen Song einfach abzuschließen.
00:17:28: Ja, also kann ich mir so vorstellen, anders erklärt sich mir... Der Kontext nicht, aber es ist doch schön, dass man einfach nochmal einen Freund mit auf eine Bühne nimmt und sagt, komm, wir machen diesen Song hier gemeinsam.
00:17:40: Hey, fertig.
00:17:41: Bühne
00:17:41: ist ein gutes Stichwort.
00:17:42: Ab dem dreizehnten Februar gehen Sie auf die schreuzliche Tour, fangen an in Oldenburg am dreizehnten und hören auf am sechszehnzehnten Februar im Schokoladen in Berlin.
00:17:51: Sehr schön.
00:17:52: Du warst ja auch auf Tour, habe ich gesehen.
00:17:53: Nicht nur, dass wir beide sehr oft im Instagram-Kanal vom Goldstückli zu sehen waren in letzter Woche.
00:17:58: Du warst auch in mehreren Formaten gleich zu Gast.
00:18:01: Einmal in so einem Ein Business-Format, wo du erklärst, warum man Geschäfte machen und Spaß haben kann oder so.
00:18:06: Business
00:18:07: with a smile, genau.
00:18:08: Ja, Business with a smile.
00:18:09: Ja, genau.
00:18:10: Vor der schwierigen Titel werden wir gar auf.
00:18:12: Business with a smile.
00:18:13: Das ist voll lorio-mäßig.
00:18:14: Das liest
00:18:15: sich einfach schön.
00:18:16: Aber aufsprachdänisch sehr schwierig.
00:18:19: Und nun eine weitere Folge des Podcasts.
00:18:21: Business with a smile.
00:18:22: Business with a smile.
00:18:26: Aber interessant, was du da so erzählt hast, fand ich gut.
00:18:29: Und dann noch geiler, auch extrem schön gefilmt.
00:18:32: Dein Interview mit den hundreds, das die hundreds besucht.
00:18:34: Ja,
00:18:35: Anfang Januar.
00:18:35: Sie
00:18:36: will nass.
00:18:36: Ja, ins Wendland gefahren zu Philipp, der wohnt ja da und das Studio auch neu da eingerichtet und aufgestellt.
00:18:43: Und da bereiten sie sich dann vor auf die Touren jetzt neu und haben am Freitag ihr neues Album Sirens veröffentlicht, was sehr erhöhrenswert ist und was mir sehr gut gefällt.
00:18:53: Und da durfte ich Anfang Januar mit denen einen Tag verbringen und sie befragen zu diesem Album.
00:19:00: Und wo kann man das ganze Gespräch sehen?
00:19:01: bei YouTube?
00:19:02: Bei YouTube kannst du das alles gucken.
00:19:03: Da gibt es auch noch andere Formate, wie Philipp zum Beispiel immer
00:19:08: einen
00:19:08: neuen Synthesizer vorstellt, den er seinen eigenen nennt.
00:19:11: Das ist auch sehr lustig.
00:19:12: Und auch, wie er mir noch erklärt, wie alle Spuren aufgebaut sind.
00:19:17: Also hier Walk on Walls, den Song, den wir hier vorgestellt haben vor ein paar Wochen, hat er mir gezeigt, der hat zweihundertfünfzig Stunden.
00:19:24: Ai,
00:19:24: ai, ai, ai, ai.
00:19:26: Immer diese Perfektionisten, die sich dann irgendwelche Studios aufbaut und wendlern.
00:19:30: Mich haben die ja total beeindruckt, als sie sich uns mal beim Radio besucht haben und dann hatte der so einen eigens kreierten Pianosound für seinen North Synthesizer dabei.
00:19:39: Also das fand ich echt auch ganz geil.
00:19:41: Habe ich Ihnen auch erzählt, dass uns das sehr geprägt hat, auch dieser Umstand?
00:19:46: Und ich bin auch so der Meinung, dass er da sowieso eine neue Art des Klavierspielens quasi vorgestellt hat, ne?
00:19:53: Also er war irgendwie der, der diese Neoclassik erfunden hat.
00:19:57: Ja,
00:19:57: also das würde ich jetzt für übertrieben halten.
00:19:59: Aber es sind auf jeden Fall Checker und was ich dabei dann auch wieder schön finde, ist, dass es durchaus selbstironische Menschen sind, die im Gespräch dann halt auch sehr lustig darüber erzählen, dass Jam zum Beispiel jetzt nix ist für die
00:20:12: Bank.
00:20:14: Nein, das wird nicht.
00:20:15: Ohne
00:20:15: Jam nach GMFM.
00:20:16: Ja, genau.
00:20:17: Aber das war dein Kommentar drunter, hab ich gefreut.
00:20:20: Aber ja, es war lustig, weil das eine Format, dieses Business with a smile, haben wir aufgezeichnet im November, hier im Gold, hier vorne.
00:20:27: Danke noch mal.
00:20:28: Das Interview mit den Hunderts, vom Januar.
00:20:30: Aber es ist jetzt alles in der gleichen Woche erschienen, wo ich denke, so Mann, könnte man auch ein bisschen stretchen.
00:20:36: Du bist halt jetzt sehr präsent im Internet, musst du mit leben.
00:20:39: Einfach auf unserem Kanal.
00:20:40: Du bist
00:20:41: jetzt ein Influencer.
00:20:44: Wir möchten euch musikalisch fortbilden und euch mit neuem Material.
00:20:50: Versorgen und das machen wir jetzt wieder, wenn wir euch Dashboard Mary vorstellen von Modern Woman.
00:20:57: Dashboard Mary, das stellt man sich gleich so eine kleine Plastikfigur vor, die vorne auf dem Armaturenbrett im Auto steht und so ein bisschen drauf aufpassen soll.
00:21:04: eigentlich, dass man keine Unfälle baut.
00:21:05: Die
00:21:06: heilige Maria, man.
00:21:06: Die heilige Maria, genau.
00:21:08: Was habe ich gesagt?
00:21:08: Ja, Dashboard Mary,
00:21:09: ja.
00:21:09: Ja, Dashboard Mary, genau, ist so eine kleine Plastikfigur, die heilige Maria, genau.
00:21:12: Sie passt auf.
00:21:13: Ich habe nur
00:21:13: ergänzt, sorry.
00:21:15: Konfusion.
00:21:17: Weil wir so früh aufnehmen.
00:21:20: Die steht da vorne auf dem Dashboardpass auf, dass du keinen Unfall baust.
00:21:23: Im Song stellt sich die Künstlerin, die am Mikrofon tätig ist, allerdings die Frage, was ist eigentlich, wenn die Dashboard Mary alles mitschneidet, was man so macht in dem Auto oder was man so macht in seinem Leben, ist das wirklich gut, so eine allwissende Entität zu haben.
00:21:38: Das ist so ein bisschen die lange Frage, die in diesem Stück drinsteckt, dass wiederum klingen soll wie ein Kurzfilm.
00:21:44: Das war die Intention der Band, dass man sagt, es muss wie so ein Film aufgebaut sein mit einem Vorspann, mit einem Intro, mit einem Climax und überhaupt mit einer Spannungskurve.
00:21:55: Und das ist ihnen sehr, sehr gut gelungen.
00:21:58: Sophie Harris heißt die Sängerin, die wir hier gleich hören werden.
00:22:01: Ein Lied, was mich von Sekunde eins angepackt hat, weil auch das Instrumentarium so ein bisschen anders ist, nicht so typisch indie rockig.
00:22:09: Und dann fängt Sophie an zu singen in einer Mischung, die ich so noch nie gehört habe.
00:22:13: Also irgendwie so eine Patty Smith meets Kate Bush.
00:22:15: Und da finde ich irgendwie
00:22:16: so Wahnsinn.
00:22:16: Und was
00:22:16: dann hinten raus noch abgeht, heieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieieie.
00:22:28: Also man könnte fast so ein Disney-Film damit vertonen, finde ich, aber nur mit dem Anfang.
00:22:32: Ein dunkler Disney-Film.
00:22:33: Ja, aber es gibt ja dunkle Szenen in Disney-Filmen und es ist auch so ein bisschen minder gesangmäßig, als würde es eine Drehorgel spielen, das Instrument am Anfang, weißt du?
00:22:40: Stimmt.
00:22:40: Ja, stimmt.
00:22:41: Und das zieht einen dann doch wahrscheinlich, weil es über Jahrhunderte so praktiziert wurde, zieht einen das sofort in den Band, wenn man dieses leicht leiernde Sustain-Signal hört und dann so ein Gesangumt, dann denkt man so, oh, alles klar, da muss ich jetzt zuhören.
00:22:54: Und dann wird man für das Zuhören auch belohnt.
00:22:57: nach Drei Minuten und zehn Sekunden macht es auf einmal krach.
00:23:00: Und es geht so ein Yeah Yeah Yes Konzert los, habe ich das Gefühl also richtig meusig.
00:23:05: Und dann kommt eben auch die Stimme, kippt dann so ins Kate Buschige, wenn's lauter wird.
00:23:09: Ja,
00:23:09: ja.
00:23:09: Johnny's Dream World heißt ihre Debütplatte, die am ersten Mal erscheinen wird.
00:23:13: So richtig viel gehört hat man von Modern Woman noch nichts, weil wirklich auch nicht viel rausgekommen ist in den vier Jahren des Bandbestehens.
00:23:22: Ich freue mich sehr auf dieses Album und Dashboard Mary ist ein herrlicher Vorbot.
00:23:26: Eine herrliche Vorbotin.
00:23:28: Ja, unter Umständen.
00:23:29: Modern Woman mit Dashboard Mary.
00:23:34: At night time they had fourteen hours to kill.
00:23:42: When
00:23:43: with little in his car
00:23:46: both acting.
00:23:52: She
00:23:52: was twenty-seven And the man
00:23:57: was older still.
00:24:01: So all their cars spoke on words, were deaf
00:24:30: on talking
00:24:33: when he.
00:25:04: Das war Modern Woman mit Dashboard Mary.
00:27:34: Eindringliche Musik.
00:27:36: Die wir hören durften hier bei Goldstückli.
00:27:39: Entdeckt von uns beiden.
00:27:40: Das muss man ja auch noch mal mit erzählen.
00:27:41: Wir haben uns beide mehr oder weniger gleichzeitig in die Playlist gepackt, das Lied.
00:27:44: Das
00:27:44: stimmt.
00:27:45: Es war sehr lustig.
00:27:46: Richtig entdeckt, aber hat es eigentlich Esra Firmen.
00:27:48: Okay.
00:27:49: Weil sie hat die mit auf Tour genommen jetzt im Januar.
00:27:51: Zwei Mal also in Berlin gespielt und in Hamburg und sie waren die Vorbände von Esra Firmen.
00:27:55: Ah, siehst du mal.
00:27:55: Ja.
00:27:56: Johnny's Dream World wird die Platte heißen.
00:27:59: Die, wie wir gerade schon erwähnten, am ersten Mai erscheinen wird so wie die Antifa auf dem Straßenkreuzbergs.
00:28:08: Urli, eblig und ich sind nicht nur mit der neuen Musik.
00:28:10: Verliebt, verwandt, verheiratet.
00:28:13: Ja.
00:28:14: Das war das Wort, was ich gesucht habe.
00:28:16: Nein, wir beschäftigen uns natürlich auch mit schönen Klassikern aus jüngerer Vergangenheit.
00:28:21: So richtig so Beatles-Oldies spielen wir eigentlich nicht.
00:28:23: Wir gucken eigentlich öfter so eher neunziger Nullerjahre.
00:28:27: Und ich glaube, aus den Nullerjahren hast du in dieser Woche was mitgebracht.
00:28:30: Für die Rubrik, die da heißt ... Sie hören
00:28:33: das.
00:28:34: Goldstückli, Goldstückli.
00:28:39: Die Nullerjahre waren ein entscheidendes Jahr nicht nur für meinen Musikgeschmack.
00:28:44: Die Nullerjahre war ein entscheidendes Jahr.
00:28:45: Eine Zeit.
00:28:48: Ich pass heute aber auch genau auf.
00:28:50: Ja, ich bin sehr froh.
00:28:51: Die Nullerjahre waren eine entscheidende Kade, nicht nur für meinen persönlichen Musikgeschmack, sondern auch für die Musikwelt schlechthin, also hier zumindest in Zentral-Europa und Nordamerika und Kanada eben auch.
00:29:03: Ich habe mich sehr gefreut in dieser Woche, dass zwei neue Singles erschienen sind, unter anderem von der Broken Social Scene, die ist zurück.
00:29:11: Das Lied finde ich jetzt nicht so gut, aber da kommt ein Album und ich bin mir Sicher, wirklich zu hundertprozent sicher.
00:29:17: Da werden noch richtige Banger drauf sein.
00:29:19: Black
00:29:19: Keys haben auch ne neue Single rausgebracht diese Woche.
00:29:21: Black Keys auch, stimmt.
00:29:22: Ich bin jetzt nur bei Kanada gerade.
00:29:24: Broke Social Scene quasi aus Toronto.
00:29:26: Und die andere Band auch wichtig aus Kanada, Metric.
00:29:30: Auch ne neue Single rausgebracht.
00:29:32: Find ich auch gut, hab mich aber sehr erinnert an den absoluten Oberhit von Metric aus dem Jahre zwei tausendneun namens Skimmy Sympathy.
00:29:41: Sehr schönes Lied.
00:29:42: Ja, erinner ich mich.
00:29:43: Weißt du noch?
00:29:43: Das war ein richtiger Hit.
00:29:44: Das hat man so
00:29:45: vor dem Ohr, wenn du give me sympathy von Matrix sagst, hab ich das so vor dem Ohr.
00:29:49: Wenn ich aber Metric jetzt gerade denke, fällt mir ein Witz ein, den ich bei Instagram gesehen
00:29:52: hab.
00:29:52: Ja, erzähl.
00:29:53: Ähm, when people in the US smile, does that mean that people in Europe skilometer?
00:30:03: Hä?
00:30:03: Aha!
00:30:07: Okay, er braucht ein bisschen.
00:30:08: Wegen Matrix-System.
00:30:10: Ja, das ist
00:30:10: gut.
00:30:10: Er braucht ein bisschen.
00:30:12: Ich wollte noch was zusätzlich erzählen, weil die Parallelhe von Matrix halt nahe
00:30:17: ist.
00:30:17: Sorry, dass ich dir einfach auch diese Moderation... Was ist jetzt jetzt mit?
00:30:23: Was ich eigentlich noch sagen wollte, die Parallele zwischen Broken Social Scene und Matrix ist ja sehr wohl da, weil Emily Haynes, die Sängerin von Matrix, hat bei der Broken Social Scene ja tatkräftig mitgemacht.
00:30:34: Also nicht nur Leslie Feist und Amy Millins, sondern eben auch Emily Haynes, also gerade bei der ersten Platte hat sie auf zwei, drei Liedern mitgesungen.
00:30:41: Stimmt ja, die Broken Social Scene, das erinnerte ich mich oder daran erinnerte ich mich eben nicht mehr, aber das stimmt ja, weil diese Band, wo alle mal mitgemacht haben, alle, die in Kanada ein Instrument spielten.
00:30:50: Das
00:30:50: war einfach Kevin Drew quasi.
00:30:52: der Frontmann und dann immer wieder seine Schmusik-Spusis auch mal am Mikrofon.
00:30:56: Man munkelt ja, dass er mit allen seinen Gastdängern immer auch mal was hatte.
00:31:01: Das ist ja so die Urban Myth.
00:31:02: Ja gut, wenn das Consensual war, warum nicht?
00:31:05: Ey und
00:31:06: wenn geile Plan dabei rauskommen, why not?
00:31:08: So, zurück zu Emily Haynes und Matrix, ihre eigenen Band.
00:31:12: Gimmysympathy, ein Riesen-Pop-Song, ein wirklich ein Riesen-Pop-Song, der aber gar nicht so erfolgreich war.
00:31:18: Der ist gar nicht abgegangen.
00:31:19: Okay.
00:31:20: Es ist nur für unsere Ohren und in unserem Kosmos quasi war das ein Überhit, wo man auch schon fast fand, das klingt aber ein bisschen super.
00:31:27: Ja, ja, aber der lief einfach auch auf der Station, die wir mal mit bespielten.
00:31:32: Ja, ist doch so.
00:31:33: Die Musikkredaktion fand das Lied auch sehr gut.
00:31:35: Aber wenn dann Emily Haynes am Anfang singt, seien, mi, ab.
00:31:39: Und wenn da das Schlagzeug reinkommt, da geht bei mir wirklich einfach direkt alles auf.
00:31:43: Im Refrain.
00:31:45: Stellt's ja die große Frage, who'd you rather be?
00:31:47: The Beatles or the Rolling Stones.
00:31:50: Und so metamäßig beantwortet sie das selber.
00:31:52: Sie ist nämlich ein Beatles-Fan, weil der Refrain ist dann halt, come on baby, play me something, like, here comes the sun.
00:31:58: Aha.
00:31:59: Da, da, da, da, dumm.
00:32:01: Siehst du mal.
00:32:02: Gut, dann hätten wir das nicht jetzt auch zu Ende erklärt.
00:32:05: Mattrack mit Gimmysympathy als Old Stuckli im Gold Stuckli.
00:34:11: Eine schöne Pause haben wir auch gerade aufgenommen, Ueli.
00:35:35: Die Pause zwischen dem Fertig-Erzählen meiner Pointe und deinem Lacher, die war einfach geil.
00:35:41: Aber ist doch auch gut.
00:35:42: Vielleicht habe ich ihn auch nicht gut erzählt.
00:35:43: Ich weiß es nicht genau.
00:35:44: Du hast
00:35:44: ihn sehr gut erzählt.
00:35:45: Ich habe ja gesagt, ich brauche ein bisschen.
00:35:47: Also, bis der Groschen viel, hat man wirklich so ein bisschen überlegen müssen.
00:35:50: Also, ich muss
00:35:51: beim nächsten Mal muss ich nochmal rausfinden, wie das Formate ist, was ich da entdeckt habe auf Instagram.
00:35:55: Es ist so ein schwarzer Typ, der das dann auch so ganz krass in die Leinge zieht.
00:35:59: Und der Andere ist immer schon voll genervt.
00:36:01: Sobald der If sagt, ist der Andere schon genervt.
00:36:05: People in die US und der andere schon so, oh, jetzt kommt wieder so ein Scheißspruch.
00:36:10: Aber das ist gut, das
00:36:11: ist gut.
00:36:13: Hier, ich hab doch vorhin erwähnt, dass ich die Muppets, die Muppets haben jetzt ihr Show-Themen noch mal neu veröffentlicht.
00:36:18: Wir hören mal kurz rein.
00:36:21: Finde ich ganz interessant.
00:36:22: Ja.
00:36:24: Dass man im Jahr ist, wir müssen noch mal eine neue Version
00:36:27: vom Opener aufnehmen.
00:36:28: Ja, weil es kam ja raus, neuer Film.
00:36:30: Genau.
00:36:31: Ah, siehst du?
00:36:32: Und deswegen ist eben auch ein neuer Opener rausgebracht worden.
00:36:36: So, vielleicht ist Tempo mal Merken mitführen.
00:36:40: Das hier ist das Original aus den Siebziger.
00:36:44: So, was fällt
00:36:44: auf?
00:36:45: Ist ein bisschen Dixie-mäßiger?
00:36:46: Ja, scheppriger.
00:36:47: Scheppriger kleiner?
00:36:48: Viel kleiner.
00:36:49: Und aber auch langsamer.
00:36:51: Das ist wirklich interessant.
00:36:52: Und damit sind wir mitten in meiner Theorie zum Thema Poly-Krisen in der Musik.
00:36:57: Ich behaupte einfach mal, dass die getriebene Zeit in der wir leben dazu führte, dass die Muppets eher Intro schneller aufgenommen haben.
00:37:04: Das ist meine Theorie.
00:37:06: Und dass die Kids, wenn die die siebziger Version haben, sagen, was ist das denn für ein lahmer Scheiß?
00:37:11: Das hat mit der Geschwindigkeit meines Lebens, mit dem Tempo, mit dem meine Finger auf dem Handy rum darin können, hat das überhaupt nichts mehr zu tun.
00:37:17: Mic
00:37:17: Drop.
00:37:18: Das ist meine Theorie.
00:37:19: Neu rausgekommen mit Seth Rogen ist Executive Producer.
00:37:23: Maya Rudolph spielt auch noch mit und Sabrina Carpenter.
00:37:27: Ah, super.
00:37:28: Maya Rudolph, finde ich ja eh toll.
00:37:29: Ich liebe
00:37:30: dir.
00:37:30: Und Sabrina Carpenter hat, glaube ich, auch einen ganz guten Humor.
00:37:33: Ja,
00:37:33: ganz gut.
00:37:34: Aber ich muss sagen, mir gefällt die deutsche Version von Kermit.
00:37:37: Die Stimme ja viel besser als das Original.
00:37:40: Passt einfach besser.
00:37:41: Das passt besser zu seinen Moves.
00:37:44: Wie er so ist.
00:37:45: Ist dann vielleicht auch so eine Prägung.
00:37:46: So eine frühkindliche Prägung.
00:37:48: Wenn man das einmal so gelernt hat als Kilo, dann möchte man den nicht mit einer anderen Stimme hören.
00:37:53: Danke, dass ihr mir kurz Zeit gegeben habt hier für meine Muppets Theorie.
00:37:56: Sehr gerne.
00:37:57: Die Musik, die wir nun auf dem Platten Teller haben, passt im Prinzip auch wieder ein bisschen dazu.
00:38:04: Denn auch hier kracht's und böllert das ordentlich.
00:38:06: Oh yes.
00:38:07: Und dann ist die Veröffentlichung auch noch mit so einer krassen Medienkritik verbunden.
00:38:13: Und dass das Ganze ausgehoren kommt, wo man eigentlich denkt, komm, das ist doch gut
00:38:17: so laut, jetzt ist
00:38:18: hier Karneval.
00:38:19: Komm, lass uns doch nicht so viele Gedanken machen über die traurigen Sachen, die es da draußen gibt.
00:38:24: Wir machen einfach fröhliche Karnevalsmusik, dachte ich.
00:38:28: Aber jetzt kommt hier City Light Thief um die Ecke und machen richtig Lärm.
00:38:31: Alter.
00:38:32: Ein kurzer Galopp in zwei Minuten, fünfzehn Sekunden.
00:38:36: Es ist ein Fest.
00:38:37: Ich bin großer Fan von diesem Song.
00:38:39: Benny, der Kopf von City Life Thief, hat mir den Song geschickt von ein paar Tagen und ich habe mir den angehört und dachte so, was ein Brett.
00:38:46: Und richtig Gänse heute gehabt.
00:38:49: Meere in diesen zwei Minuten.
00:38:51: Die Krasseste ist eigentlich in der Mitte des Songs, wo man denkt, Benny möchte noch lauter schreien, kriegt es aber nicht hin und seine Stimme bricht.
00:39:00: Das war die Wahl!
00:39:01: Also ich hab mich ein bisschen gewundert über den Song aus deiner Ecke, weil du bist ja jetzt nicht mit so screamo und lauten Liedern um die Ecke gekommen, normalerweise.
00:39:10: Dann hab ich mich aber an der Anekdote erinnert, die du mir erzählt hast, und zwar als du auf dem Weg zu den Hundreds gewesen bist, ist wieder ICE vor der Nase weggefahren und du hast gegen den ICE getrommelt und scheiße geschrieben.
00:39:19: Und da hab ich mir gedacht, den Ueli kenn ich nicht, der sowas macht.
00:39:22: Und jetzt kommt er aber wieder um die Ecke der Ueli, der scheiße schreit und gegen den ICE tritt.
00:39:31: Ich wusste
00:39:31: nicht, dass der existiert, aber finde ich geil.
00:39:34: Und auch schön, dass der in diesem Zusammenhang hier nochmal auftaucht, denn im Stückchen Infinite Original Content geht es ja wirklich auch darum, mal den Stinkefinger quasi rauszuholen und der Musikindustrie oder den Streamingdiensten zu zeigen, so wie wir es gemacht haben, mit dem wir Spotify verlassen haben.
00:39:49: So machen das die, indem sie einfach sagen hier, wir sind nicht mehr damit einverstanden, dass Bots darüber entscheiden oder Algorithmen welche Musik gespielt wird und das dann auch noch genau diese herangehen, so wie es dazu führt, dass alles gleich klingt.
00:40:01: Ja, genau.
00:40:02: Also unser Musikkonsum, der einfach so beeinflusst wird, dass sich alles immer kopiert, damit der Algorithmus gefüttert wird und es eigentlich immer eine Kopie von der Kopie von der Kopie ist.
00:40:12: Und das coole ist hier, Sie haben jetzt die Single rausgebracht mit zwanzig Cover-Versionen von sich selber.
00:40:18: Also Sie haben immer den Song wieder auf eine neue Musikkassette überspielt.
00:40:22: Und das zwanzigmal und die letzte Version klingt so scheiße, wo man denkt, irgendwas ist faul.
00:40:28: Was will einem der Künstler damit sagen?
00:40:30: unter Umständen?
00:40:33: das Kopieren von Material oder das Nachahmen von Material zwangsläufig dazu führt, dass die Qualität schlechter wird und zwar auch in Zeiten, in denen man eigentlich digitale Kopien verlustfrei anfertigen kann.
00:40:44: Weil das ist ja der Unterschied zu damals, wenn du dir eine Kassette hast kopieren lassen und wolltest von den vielen Freunden noch eine Kopie machen, war die schon schlechter als die erste und die zweite und dann ging es immer weiter so, dass du am Schluss irgendwann hast du nur noch einen Rauschen des Band mehr oder weniger.
00:40:58: Und das wird hier sozusagen aufgegriffen und zeigt, so war das früher, das Band, es wurde einfach immer schlechter von Kopie zu Kopie zu Kopie und vielleicht, liebe Zuhörende, ist das ja heutzutage noch so, nur man hört es nicht direkt.
00:41:10: Weißt du, die Qualität wird schlechter, aber es rauscht halt nicht, sondern es wird einfach schlechter.
00:41:13: Ja, ja, genau.
00:41:14: Es hat einfach viel weniger Druck, es geht nicht mehr in die Magen gegen, du spürst das nicht mehr richtig.
00:41:19: Und hier hatte ich wirklich einfach verschiedene Gänse heute, also durch, ne?
00:41:23: Also es ist echt, das habe ich begeistert dieser Song.
00:41:25: Auch mit dem Video dazu, was sehr schön gemacht ist in Pastelltönen in einer tollen Wohnung, wo man verschiedene Ghetto Blaster sieht, die eben diese Kassetten abspielen, die ganze Zeit.
00:41:35: Also
00:41:35: ein gekonter Schlag.
00:41:37: Ja,
00:41:37: und im Prinzip eigentlich auch der Soundtrack für unseren Spotify-Abgang, den wir ja vor einigen Wochen vollzogen haben.
00:41:41: Vielen Dank auch nochmal an all diejenigen, die mit umgezogen sind.
00:41:44: Dankeschön.
00:41:45: Weil da habe ich jetzt nochmal ein Artikel gelesen.
00:41:48: Das Spotify wirklich die Plattform ist, wo am meisten AI-Musik mittlerweile läuft und wo dann wirklich auch die Suchtmechanismen greifen, wie wir sie gerade versucht haben zu beschreiben.
00:41:56: Das ist dann der eine Bot vom Algorithmus A. diesen Song da rein ballert und dann ist Algorithmus B oder der zweite Bots quasi da mit drauf und plötzlich hast du so einen Kreislauf aus Musik, die AI generiert ist und dann auch von AIs quasi weiter empfohlen wird und dann wird es ja wirklich komplett absurd.
00:42:13: Ja, und die ganze Situation hat ja mehr als zwei Perversionen drin.
00:42:17: Also zum einen nicht nur das Spotify das nicht deklariert als AI Musik, sondern dass das ihnen ja auch gehört.
00:42:24: Also die meisten Musik, die da gespielt wird, gehört der ihnen, spricht die Tantie, streichen sie an.
00:42:29: Und wenn jetzt in so eine Band im November angefangen hat, Musik zu veröffentlichen, und plötzlich sind da zehn Singles da und zweieinhalb Millionen Monthly Listeners, denkst du, ah, irgendwie so, what
00:42:39: the fuck.
00:42:39: Und das haben wir ja vorher schon gemacht mit diesen komischen Playlists, so von wegen Home Chilling and Working oder so, wo dann so nichts sagen, ne Musak gelaufen ist, so irgendwelche Piano-Stücke, die sich orientiert haben an dem New Classical Movement, aber halt ganz schlecht, so.
00:42:56: Und das waren dann auch, da stand dann der Playlist, Dann stand für jedes Lied ein anderer Künstler und dann kam aber relativ schnell raus in einfach zwei Dudes, die einfach siebzehn Klassik-Songs geschrieben haben oder Pseudo-Klassik-Songs und die da hochgeladen.
00:43:08: Und die haben auch von Spotify einen Stundenlohn gekriegt.
00:43:11: Nicht mal irgendwelche Rechte an den Liedern und so.
00:43:14: Also abgefahren, das ist hier so.
00:43:16: Sketchy.
00:43:16: Aber jetzt mal Schlag in die Fresse.
00:43:18: Post Hardcore Galore aus Köln mit City Light Thief und Infinite Original Content.
00:45:31: City Light Thief mit Infinite Original Content, ein Lied, das uns ins Klatschen gebracht hat.
00:45:37: Da sollte man gleich diskutieren, wenn man so ein Lied hört.
00:45:39: Ja, ich finde es ja gut.
00:45:40: Ich meine, ich glaube, die wollen das auch, dass man über genau solche Umstände redet, weil am Ende lieben wir alle Musik.
00:45:48: Und wir wissen ja einfach, wie Musik uns antreibt und unsere Zufriedenheit näher.
00:45:52: Also was wäre unsere Zufriedenheit ohne neue Popmusik?
00:45:55: Ja,
00:45:55: und ich glaube, dass die Crooks mit AI-Musik dann doch irgendwann sein wird, dass man die so konsumiert und dass die dir aber aus irgendeinem esoterischen Grund eben nicht diese Befriedigung verleihen kann, wie wenn das jemand selbst gemacht hat.
00:46:11: Ich glaube, dass es eine Antenne in Menschen gibt.
00:46:15: Die das erkennt, ob das AI ist oder nicht.
00:46:17: Und zwar jetzt gar nicht so von wegen so, ah, das AI, ich hab's erkannt.
00:46:20: Sondern irgendwann, du hörst das Lied dreimal, dann merkst du, irgendwie ist da gar nichts.
00:46:23: Da ist ja, das klingt auf erst mal ganz geil, aber irgendwie kommt bei mir nichts an.
00:46:27: Ich glaube, das wird sich schon spürbar machen.
00:46:28: Ich
00:46:28: denke auch, ja.
00:46:29: Ich freu mich auch sehr auf die EP von City Light Thief und bin froh, dass ich die Band jetzt für mich entdecken konnte.
00:46:34: Danke, Benny, für die Mail, du hast mir das Lieder geschickt von paar Tagen.
00:46:37: Habe mich mir sehr gefreut.
00:46:39: Die EP kommt am zwanzigsten März und heißt Greetings from Feverski.
00:46:43: Richtig.
00:46:43: Und?
00:46:44: Ein weiterer Beweis ist erbracht für die These, dass es sich lohnt, die Macher dieses Format hier direkt anzuschreiben, als Musiker, Musiker in.
00:46:54: Könnte sein, dass er auf ein Playlist landet.
00:46:58: Mit einem Stück, das ich für mich relativ spät zu entdeckt haben, Scheine möchte ich weiterfahren.
00:47:04: Das ist auch ein schöner Satz gewesen.
00:47:07: Ich habe mich total gefreut über so ein neues Lied von einer Band aus Hamburg und habe das schon vor recherchiert und ganz oft in Repeat gehört und habe mich schon die Texte gemerkt und so und war da voll drin und habe das hier auch eingefügt in die Playlist.
00:47:22: für diese Woche.
00:47:23: Und dann habe ich festgestellt, es ist ja schon im November rausgekommen.
00:47:25: Das war mir unklar.
00:47:26: Das ist bei mir irgendwie in so eine neue Liste reingerutscht.
00:47:30: Aber egal, es handelt sich um die neue Single, eben nicht die neue Single, aber um eine Single der Band Fluppe aus Hamburg.
00:47:36: Und zwar möchte ich Dodgers spielen.
00:47:37: Die haben ja jetzt mit Cola und Chontré eine neue Single rausgebracht.
00:47:41: Vor den Dodgers war ein Kreuzberg-Liedchen dran.
00:47:46: Eine Hymne an Kreuzberg von Hamburger.
00:47:48: Ja,
00:47:48: ja, ja.
00:47:49: Und jetzt sind sie eben mit Dodgers hier noch mal ins Programm gehieft worden, weil das von den Drey Singles aus meiner Sicht die Beste ist.
00:47:55: Ein Lied, das eben diese Polikrisen noch mal vertont, die ich vorhin erwartet, erwähnt hatte.
00:48:01: Man spürt, dass auch die Jungs von der Band fluppe.
00:48:06: mit der Weltlage nicht zufrieden sind, bzw.
00:48:10: dass die diese beängstigend finden.
00:48:12: Und das wird im Stückchen Dodgers ganz, ganz deutlich.
00:48:16: Da geht es um so ein Pavillon, unter dem man steht.
00:48:19: Aber wenn man da nicht mehr ist, ist der Pavillon auch weg.
00:48:22: Dodgers ist ja ein Wort, das sofort an die LA Dodgers der Gilles ist.
00:48:25: Ja,
00:48:26: eben, ich war gerade fahren, Baseball.
00:48:27: Baseball-Mannschaft,
00:48:28: die übrigens so heißt, weil die Dodgers Fans sich am Anfang der Mannschaftshistorie Auf dem Weg zum Stadion mussten die immer so Straßenbahnen ausweichen.
00:48:39: Und to dodge a bullet z.B.
00:48:41: heißt ja ausweichen.
00:48:43: Ich hab mich auch gefragt, weil beim Baseball ausweichen ist er eher schwach.
00:48:45: Man muss ja fangen oder den Ball treffen.
00:48:48: Da hab ich mich gefragt, wo er kommt.
00:48:49: Davon kommt das.
00:48:51: Und ich glaube, das ist auch ein bisschen der Grund, warum dieses Wort im Song untergebracht worden ist.
00:48:56: Da geht es gar nicht um so eine Baseball-Liebe nach Los Angeles, sondern es geht eher darum, sich wegzuducken, halt unter so einem Pavillon vielleicht wegzuducken vor der Weltlage.
00:49:05: Das
00:49:05: ist meine Interpretation, kann ja nicht sein, das ist komplett... Falsches, aber es findet eine ganz interessante... Klingt schlüssig.
00:49:12: Klingt schlüssig und ich finde es auch eine ganz interessante Beobachtung, dass man hier eben die Dodgers reinbringt und da vielleicht aber eher auf die Grundbedeutung des Wortes hinweist als auf die Baseballmannschaft.
00:49:23: Also es geht nicht um Baseball jetzt.
00:49:26: Es geht null um Baseball.
00:49:27: So viel ist schon mal sicher, da braucht man auch gar nicht groß interpretieren.
00:49:32: Es geht ein bisschen ab.
00:49:33: ich soll das Gefühl auch um so eine... So eine Band-Gemeinschaft.
00:49:37: Also das, das in den Linernauts zum Text ist auch irgendwie untergebracht, dass alle mitgeschrieben haben an dem Lied.
00:49:45: Okay.
00:49:46: Was noch mal dafür spricht, dass man so ein Gemeinschaftsgefühl hier auch heraufbeschwört und man stellt sich halt so unter den Pavillon gemeinsam.
00:49:52: Immerhin hat man ein Pavillon gefunden als Gruppe, wo man sich schützen kann.
00:49:55: So vielleicht ist es ein bisschen das.
00:49:58: Das finde ich sehr, sehr interessant jedenfalls.
00:50:01: Und was vielleicht auch noch ein Grund, warum ich es ausgewählt habe, hier für die Sendung ist, dass Tobi Siebert das produziert hat.
00:50:06: Der Tobi!
00:50:07: Ja,
00:50:07: Cléssé und And The Golden Choir, ein Freund des Hauses kann man sagen.
00:50:11: In seiner neuen Kathedrale?
00:50:13: Richtig.
00:50:13: In Mac-Pom.
00:50:14: Und da hat in Mac-Pom ja so ein Studio ein relativ schönes, weit abgelegenes, was auch zum Stil dieser Musik passt.
00:50:21: Und ich finde... Also, weil das, was Fluppe jetzt hier machen, ist ja eigentlich so ein Style, den ich vor Jahren, dem ich abgeschworen habe, habe gesagt, wenn ihr jetzt noch einer mit so einem Joy-Division-Rip-Off um die Ecke kommt,
00:50:31: gibt's
00:50:31: auf die Schlauze einfach.
00:50:32: Das ist auch nicht mal lange diskutiert.
00:50:36: Aber wenn man das so überzeugen macht wie Fluppe und dann auch mit den Produzionsskills von Tobi Siebert irgendwie verbindet, dann ist ja diese Musik auch komplett in die Gegenwart wieder hinein transportiert worden.
00:50:49: Diese Polikrisen, um das vielleicht nochmal abzuschließen, die haben ja genauso auch stattgefunden oder ähnlich in den Achtzigerjahren.
00:50:54: Als der kalte Krieg quasi auf dem Höhepunkt war und man sich auch Angst oder Gedanken darüber machen musste, ob die Atombomber jetzt demnächst auf dein Kopf draufliegt.
00:51:02: Das heißt, die Musik klingt hier vielleicht auch so wie damals, weil es ähnliche Ängste gibt, die es zu vertonen gilt.
00:51:09: Also wenn deine Theorie dann stimmt würde, würde es ja heißen, in den Dreißigerjahren geht die Sonne wieder auf und die Krisen sind vorbei.
00:51:18: You never know.
00:51:19: Kann auch sein, dass es dann erst so richtig losgeht.
00:51:22: Noch mehr.
00:51:22: Ja, weil
00:51:22: wenn History repeats itself, dann sind die Dreißiger meistens nicht so
00:51:26: geil.
00:51:27: I heard.
00:51:28: Puppa mit Dodgers.
00:51:30: Vor der neuen Platte Beast auf dem Platten Teller, die kommt am zwanzigsten Dritten raus.
00:51:35: Und wer die Band live erleben möchte, für den habe ich jetzt mal zwei Exemplaris, zwei Dates.
00:51:40: Am neunten vierten spielen sie im Nachtspeicher in Hamburg.
00:51:42: Und am sechzehnten Fünften im Schokoladen, dazwischen finden wir noch ganz, ganz viele weitere Shows statt.
00:51:47: Also guckt einfach mal vorbei bei Flooper im Ehnernel.
00:51:50: Hier sind sie mit Dodgers.
00:55:12: Wer sich nicht weggeduckt hat, hat den Song gehört.
00:55:15: Flooper mit Dodgers vom Beast-Album.
00:55:18: Drei Singles sind da schon rausgekommen.
00:55:19: Ich hab mir jetzt noch mal ... Für die Dodgers normal erschienen.
00:55:23: Beast.
00:55:24: Beast hier aber geschrieben mit B-E.
00:55:25: Beast.
00:55:26: Beast, ja.
00:55:26: Beast.
00:55:28: Ist ja irgendwas Hamburg.
00:55:29: Ist ja aus Hamburg.
00:55:30: Das ist
00:55:31: Beast.
00:55:31: Beast.
00:55:32: Aber es ist cool, mag ich sehr.
00:55:33: Ja, finde ich auch gut.
00:55:34: Dodgers waren auch meine erste Lieblings-Baseball-Mannschaft.
00:55:37: Da hatte ich früher als Teenie ein Shirt von denen, so ein Baseball-Shirt.
00:55:41: Was ist denn ein Baseball?
00:55:43: Ein Yankees ist ja auch Baseball.
00:55:45: Genau.
00:55:45: Ich glaub, eine
00:55:45: Yankees-Kappe hatte ich mal, weil die einfach jeder hatte.
00:55:47: Ja, die haben ja alle.
00:55:49: Was war denn noch Baseball?
00:55:51: Red
00:55:52: Sox, White
00:55:52: Sox.
00:55:53: Komisch, ne?
00:55:54: Die Baseball-Caps, die, ich glaube wahrscheinlich, weil es einfach die Form ist, dass die Baseball-Caps so berühmt waren.
00:55:59: Ist halt geil, als ein Football-Helm aufzusetzen.
00:56:02: Ja, stimmt das auch ein bisschen.
00:56:05: Also, du kommst auch besser in die Tram rein.
00:56:08: In der Baseball-Mütze.
00:56:09: Aber
00:56:10: was ich lustig finde, dass es dann doch so diese, wie nennt man's denn, die Sportdresses, die die tragen, schon noch sehr oldschoolig sind, also mit den Pants und den Shirts oben.
00:56:22: Das ist echt schon so ein bisschen aus der Zeit gefallen.
00:56:24: Also lustig, dass sie das nicht so weiter getragen
00:56:27: hat.
00:56:27: Du hast ja auch mal zeitlang in Amerika verbracht, als Jugendlicher so Schüler austauschmäßig.
00:56:30: Warst du dann mal bei einem Baseballspiel?
00:56:31: Ja, war ich.
00:56:32: Das ist
00:56:33: nicht super langweilig.
00:56:34: Nee, ich lieb's.
00:56:35: Also das Beste, was ich gesehen habe, war bei den Kansas City Royals.
00:56:39: Da war ich klar, es geht dreieinhalb Stunden so ein Spiel.
00:56:41: Neun innings können sehr lang sein.
00:56:43: Was aber sehr geil ist, sind dann immer die Unterhaltung auf dem Megatron, also quasi auf dem großen Bildschirm.
00:56:49: Da wird dann der Publikums Limbo-Dance gemacht
00:56:52: und
00:56:52: irgendeiner so einen Streifen hat durch
00:56:54: Megatron.
00:56:54: Da werden so lookalikes gefunden.
00:56:56: Ja,
00:56:56: das ist sehr unterhaltsam und man fühlt sich wirklich gut unterhalten.
00:56:59: Kiss Cam wie beim Coldplay-Konzert.
00:57:01: Genau,
00:57:01: all das.
00:57:02: All das ist mit dabei und man ist dann Hot Dogs, man trinkt Coca-Cola.
00:57:08: Pepsi Cola, whatever you feel like.
00:57:10: Ein Dr.
00:57:10: Pepper habe ich immer sehr gerne getrunken.
00:57:12: Und es ist aber cool, abgesehen natürlich von der Nationalhymne, die man ja vor jedem Sportspiel singt in Amerika, das ist wirklich sehr strange.
00:57:21: Also egal welche Liga, egal welches Können, egal welches Level, da wird immer die Hymne interniert und alle spielen.
00:57:27: Ja, finde
00:57:27: ich.
00:57:27: Fällt mir jetzt gerade wieder ein, irgendwann haben wir in Frankfurt so ein internationales Fußballspiel.
00:57:32: Also ich weiß gar nicht, ob es die Nationalmannschaft war oder einfach so ein... UEFA-Cup-Ding oder so, weiß ich nicht mehr genau.
00:57:38: Auf jeden Fall hatte man das auch noch nicht so lange her, von ein paar Jahren hatte man da die Idee, lass doch einfach vorher die deutschen Nationalhymne singen.
00:57:44: Frankfurter fand es nicht so geil.
00:57:46: Die ganze Stadion hat gepfiffen.
00:57:48: Das finde ich auch krass.
00:57:49: Das
00:57:49: ist eine Ansage, ne?
00:57:51: Oder eine Absage.
00:57:51: Ja.
00:57:52: So gepfiffen wie jetzt hier bei JD Vance in Italien, der bei der Eröffnungstheoromie der olympischen Winterspiele mit dabei war.
00:57:58: Die Schweizer haben übrigens schon mit Italien abgeräumt.
00:58:00: Haben sie?
00:58:01: Ja.
00:58:01: Okay.
00:58:02: Also so... Ja, Wintersport sind dir ganz gut.
00:58:05: In der Schweiz unbedingt alle, die zulassen, dass du in der Schweiz abstimmen, halbjährige Initiative, Anfangsmerz, unbedingt ablehnen.
00:58:13: So eine Schießstrecke.
00:58:14: Also die Schweizer haben das kurz zu übersetzen.
00:58:16: Die wollen an ihren Zwangsgebühren, um es mal so provokativ zu formulieren, möchten nicht schrauben.
00:58:23: Ja, da möchten die schrauben und möchten weniger bezahlen.
00:58:25: Die wollen, so wie in Aminland, dass der Base aus die Washington Post kauft und einfach die Nachrichten macht.
00:58:33: Wobei wir alle wissen, dass das nicht gut ist für keinen.
00:58:36: Öffentlich-rechtlich-Rundfunk ist, glaube ich, die geilste Erfindung, die in unserem Leben vor allem stattgefunden hat.
00:58:42: Also nicht nur hier in Deutschland, sondern auch in der Schweiz, weil die Schweiz ja vier Landesprachen hat und jede Landesprache hat die eigene Anstalt.
00:58:49: Und jetzt will die SVP, dieses Scheißpartei, mit der Initiative quasi die Gebühren von dreihundert, vierzig Franken auf zweihundert Franken.
00:58:57: halbieren mehr oder weniger.
00:58:58: Und da geht einfach ganz viel kaputt.
00:59:00: Und es wird teurer nachher.
00:59:02: Da muss da für jeden Scheiß ein Abo lösen.
00:59:04: Richtig.
00:59:05: Und ich meine, wir sehen uns ja in Amerika, was passiert, wenn die... Herrschaft über die Nachrichtenwelt in der Hände von Milliardären liegt.
00:59:14: Genau.
00:59:14: It's no good.
00:59:16: Ganz im Gegensatz zur letzten Melodie, die du für uns mitgebracht hast, die ist sehr, sehr gut und kommt von Dua Salé, einer nonbinären Person aus Amerika mit sudanesischen Wurzeln und... von Bonnie Wehr, Justin Vernon hat auch mitgemacht.
00:59:33: Ja, die ersten zwei Singles von Dua Le sind vorbruten vom neuen Album von Dua, Of Earth and Wires.
00:59:40: Er scheint am fünftzehnten Mai.
00:59:42: Dua Le habe ich kennengelernt bei Sex Education, wo Dua Cole Baumann spielt.
00:59:49: Ebenso ein non-binärer Mensch, quasi so sich selber gespielt ein bisschen.
00:59:54: Dass Dua aber großartige Musik macht, nebenher zu Duas Schauspielkunst.
01:00:00: Das hat mich sehr erfreut und er freut mich auch jetzt hier wieder mit der Nummer mit Bonny Wehr zusammen.
01:00:04: Flood ist die eine Hälfte von Duas.
01:00:07: Zwei Tracksingle als Vorbotin aufs neue Album im Mai.
01:00:10: Ich bin gespannt, denn das hier klingt sehr, sehr gut.
01:00:14: Bonny Wehr, Justin Vernon hat ja auch einfach so eine Stimme, die dann so zum Kanon der letzten Jahrzehnte gehört.
01:00:20: Total.
01:00:20: Dass man sich da auch direkt wohl fühlt.
01:00:22: Also wenn man das nicht hasst, wie er singt, dann ist es ja wie nach Hause kommen, oder?
01:00:28: Das hat mich an dem Lied total geflasht, dass ich so ein Gefühl habe, mit Bonny, wer hätte ich nie erwartet, dass ich so eine Verbindung zu diesem Künstler spüre.
01:00:35: Aber wirklich?
01:00:36: Nein, null.
01:00:37: Ich
01:00:37: habe das sehr geliebt, hat diese ersten Platten auch, wo es wirklich nur noch, oder nur Gitarre und seine Stimme war, wie er sich dann gewandelt hat, fast schon Radiohead-esque, also sich immer wieder neu erfunden und so.
01:00:48: Und dann auch mit Taylor Swift.
01:00:50: Diese großartige
01:00:51: Piano-Nummer,
01:00:52: also ein super Typ, super Musik.
01:00:55: Du hast Allee, aber genauso gut.
01:00:57: Die ergänzen sich perfekt, finde
01:00:59: ich.
01:00:59: Und jetzt noch eine kleine popkulturelle Quer-Assoziation zum Thema Bonnie Wer.
01:01:04: Judith Holofernes nennt sich im Internet Bonnie Wer.
01:01:08: Fragezeichen mit WER hinten geschrieben.
01:01:11: Und warum erwähne ich die ehemalige Sängerin von Wir sind Helden an dieser Stelle, weil die ein neues Buch fertig hat.
01:01:16: Ja,
01:01:16: stimmt, habe ich auch gesehen.
01:01:17: Ja,
01:01:17: müssen wir uns darum kümmern.
01:01:18: Das letzte haben wir ja auch ausführlich besprochen mit Polar und Judith.
01:01:22: Vielleicht müssen wir das nochmal wiederholen.
01:01:24: Ja,
01:01:24: das Judith und Polar, die wohnen ja hier im Kiez.
01:01:26: Sie können einfach rumkommen.
01:01:27: Ja, kommt einfach rum.
01:01:28: Schöne Grüße.
01:01:29: Ihr seid herzlich eingeladen.
01:01:30: So, jetzt aber Dua Salé und Bonniver mit Flood.
01:01:34: Ein Lied, das habe ich noch dazu zu sagen, Man kann es fast vermuten beim Titel Flut, das ein bisschen davon erzählt, dass man den Kopf über Wasser halten muss.
01:01:43: Ja.
01:01:43: Das gilt im täglichen Leben als auch während der Flut.
01:01:46: Und
01:01:46: hier auch der Kreis geschlossen zum neuen Album von den Hunderts, Sirens, beschäftigt sich auch genau mit diesem Thema.
01:01:52: Kopf über Wasser.
01:01:53: Auftauchen.
01:01:54: Auftauchen.
01:01:55: Wir tauchen nächste Woche wieder auf.
01:01:56: Wenn es heißt Goldstücklier Heu, das sind eure Hits für diese Woche.
01:02:00: Wem das gefallen hat, bis hierhin geht auf fanclub.com.
01:02:10: Und dafür sorgen, dass wir hier weiter machen können.
01:02:15: Und unter Umständen auch noch ein paar technische Gadgets mit reinbringen.
01:02:19: Wir sind jetzt heute schon verabredet, um vorne eine Akustikdecke einzubauen, damit wir auch mal die Räume wechseln können.
01:02:24: Ah, das passiert heute.
01:02:25: Ja,
01:02:26: heute ist noch richtig Action für den Sonntag.
01:02:27: Ist ja geil.
01:02:28: Yes, yes, yeah.
01:02:30: Und wir hören uns dann nächste Woche wieder.
01:02:31: Würde ich vorschlagen.
01:02:32: Gut Idee.
01:02:33: Vielen Dank für alles, bis hierhin.
01:02:36: Und fürs Zuhören vor allen Dingen.
01:02:37: Tschüss, sagen der Vincent
01:02:38: und der Ueli.
01:04:02: Bye
01:05:05: bye.
01:05:44: Und wenn's an.
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