Versenkt im seichten Sumpf
Shownotes
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Wir sagen DANKE!
als kleines Ostergeschenk gibt's hier sechs goldene Eier:
Really Good Time - Bob Dylan Was On Pawn Stars in 2010
Telehealth - Things I've Killed
RAYE - I Hate The Way I Look Today
Danitsa & Jarreau Vandal - Wrong Things
Cobrah - Platinum
Crooked Colours - Pink Limo
und das OLDstückli kommt in dieser Woche von
Roots Manuva - Witness (1 Hope)
Die flankierenden Playlisten bekommt ihr bei Apple Music, deezer, Tidal und NEU auch bei qobuz
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Bleibt gesund & und vor allem stabil
Nur Liebe von Ueli & Winson
Transkript anzeigen
00:00:00: Ladies and gentlemen, non-binary Listener's Bonjourchen heißt es mal wieder wenn Goldstückli erheulos geht.
00:00:06: Euer Lieblingsformat zum Thema neue Musik mit den Tracks im Gepäck an den Mikrofonen Ueli und Vincent.
00:00:12: mein Name ist Vincent und wir gehen übersitzt.
00:00:13: Ueli hello!
00:00:14: Hallo
00:00:14: Vincent!
00:00:16: Ja,
00:00:16: das ist gut.
00:00:17: Ich hab einfach sehr schnell geredet jetzt am Anfang gleich.
00:00:19: Ich habe mich gefreut weil ich dachte so wann sagt er mein Name?
00:00:22: Ah jetzt!
00:00:23: Hallo!
00:00:24: Das bin
00:00:24: ich!
00:00:25: Wie geht's dir
00:00:26: alles gut?
00:00:26: Ja mir geht es gut.
00:00:28: Osterferien
00:00:28: gut überstanden obwohl sind ja noch Osterfällen drin.
00:00:30: also Ostern gut überstanden.
00:00:32: Hanging around with Jesus überstanden
00:00:34: Hanging Around With Jesus.
00:00:36: aber echt So
00:00:37: hieß damals bei uns im Sedel in Luzern hieß immer die Partie am Ostersamstag.
00:00:42: Meine Eltern fanden das richtig
00:00:44: schlimm.
00:00:44: Die Blast-Familie geht nicht schlimmer als das ...
00:00:48: Mich wundert, dass da auch nicht die Polizei gekommen ist.
00:00:49: Die katholische Kantonspolizei hat gesagt, Leute, so geht's
00:00:52: aber nicht!
00:00:52: Die kantospolizeis?
00:00:54: Die
00:00:54: KKP?!
00:00:55: Gibt es sie nicht?
00:00:56: Nein.
00:00:56: Hört sich aber voll so
00:00:58: an.
00:00:59: Aber die ist der konversionsfrei.
00:01:02: Sie ist jetzt nicht katholisch.
00:01:03: Das Staat
00:01:03: und das Religion werden in der Schweiz getrennt mit dabei rein.
00:01:05: So jetzt
00:01:06: nicht, aber die Polizei ist nicht kATHOLISCH.
00:01:09: Aber eben diese Part, die gab's im Sedel und da wollte ich dann früher hin.
00:01:12: Meine Eltern fanden das furchtbar!
00:01:14: Ganz schlimm also dass der Kall Jesus hat nichts zu suchen im Sedl.
00:01:18: Ja so, das ist
00:01:19: doch rass, sagt man doch nicht.
00:01:21: Ja also diese Allgemeine... Also es wird ja allgemein angenommen gerade auch in Nordamerika.
00:01:28: und so, dass Jesus weiß war Was, nicht stimmt?
00:01:32: Oder dass er auch so humorlos gewesen sein soll.
00:01:34: Das glaube ich irgendwie auch nicht.
00:01:35: Ich glaube der ist voll gefeiert!
00:01:37: Der hätte gesagt, geil Idee hängen mit Jesus.
00:01:39: Mega lustig!
00:01:41: Let's walk on water!
00:01:43: Aber die Anhängerinnen und Anhänger sind halt humorfrei.
00:01:46: Das ist ja das Problem.
00:01:47: Die katholische Kirche ist humorfrei!
00:01:49: Stimmt.
00:01:50: Naja gut...
00:01:50: Aber eben es ist diese drei Tage von Karfreiter bis Ostern da
00:01:54: darfst du
00:01:56: Nichts sagen gegen Jesus.
00:01:57: Sonst vielleicht schon, aber in diesen drei Tagen ist es wirklich einfach das No-Ghoste von allen No-Bos.
00:02:02: Und Tanzverbot
00:02:02: und so gibt's da
00:02:03: auch bestätigt?
00:02:03: Kaffreitag ja, das Tanzverbote am Falle für das.
00:02:05: Das ist immer noch streng.
00:02:07: Ja voll verrückt!
00:02:08: Wie hast du dein Oster verbracht früher eigentlich?
00:02:10: Früher?!
00:02:11: So mit Eiersuchen und Osterhasen?
00:02:12: Voll okay.
00:02:13: also bei mir war das wirklich so dass dann im Garten... Bei meinen Großeltern im Gaten wurden dann so Lentchokoeier versteckt und so.
00:02:21: Auch ok.
00:02:22: Ja das war schon irgendwie der Standardmove Aber auch hart gekochte Eier.
00:02:26: Also es war dann ... Harte Eier?
00:02:28: Ja, hat gekochtert einfach so Eier-Bioeier.
00:02:31: Nee nicht mal Bio, sondern einfach irgendwelche Eier hart
00:02:33: gekocht.
00:02:34: Nicht dicke, sondern harte!
00:02:36: Entschuldigung, sorry.
00:02:38: Wohin die Hilfe liegt da echt wirklich in Zeiten von der gesellschaftlichen Diskussion, die wirklich geführt werden muss.
00:02:46: Wo's um eine neu gedachtem Ähnlichkeit geht, kommst du jetzt mit so Eyerjokes um die Ecke?
00:02:50: Ich hab ja niemanden beleidigt.
00:02:52: Stimmt hier...
00:02:53: Oh, ich hab
00:02:54: noch einen Witz.
00:02:55: Das ging halt auch nicht ohne!
00:02:57: Da musst du raus der Eier-Joke.
00:02:59: What concert costs?
00:03:02: forty five cents?
00:03:06: Forty five cents weiß ich nicht.
00:03:08: Fifty cents featuring Nickelback.
00:03:11: Ja!
00:03:12: Der ist nicht schlecht.
00:03:13: Das ist gut, oder?
00:03:15: Fünf Dissens wie Dring-Licketback.
00:03:17: Da würde ich auch nicht hingehen.
00:03:18: Nein, ich auch noch nicht.
00:03:19: Aber es wird nur fünf Dissensen.
00:03:20: Wo ich vielleicht hingehen würde wäre zu einem Konzert der ersten Band die du mitgebracht hast.
00:03:25: Die heißt Really Good Time und das ist jetzt die Musik, die mir gefällt durchaus.
00:03:30: Das so fassige Gitarren und es geht nach vorne ist Indy Rock.
00:03:33: aber was mich noch mehr aufs Konzern ziehen würde, ist glaube ich der Humor der Formation.
00:03:37: Die kommt nicht hier um die Ecke, wenn du mir Sorgen dir da heisst Bob Dylan was on Pawn Stars in two thousand and ten.
00:03:44: Ich hab's so gelacht und wie du auch, hat mich zuerst die Musik angesprochen diese zackigen Queens of the Stone Age.
00:03:49: Gitarren gefallen mir eh sehr.
00:03:51: sie kommen aus Dublin eine Stadt die den Rock ja neu erfindet gerade mit den Fontains DC Murder Capital Gurriers.
00:03:58: alle schon gespielt hier Und jetzt really good time.
00:04:01: Die noch keine Platte noch keine EP veröffentlicht haben nur Singles in der letzten vier Jahren.
00:04:05: Letztes Jahr haben Sie ihren Kitaristen gefeuert.
00:04:08: Sind das nur noch ein Trio?
00:04:10: War dann auch die Single danach, hieß dann Shit One.
00:04:13: Und die erste Zeile war You told me it would be just get better.
00:04:16: und da geht es schon bisschen los mit dem Humor, weil man merkt sie sind lustig.
00:04:20: zum Titel Bob Dylan.
00:04:21: was an porn stars in two thousand ten.
00:04:23: Porn nicht poren.
00:04:24: ich habe Porn
00:04:25: gesagt ja okay gut ja
00:04:26: nee nicht porn.
00:04:27: Du bist hängen geblieben bei den Eiern.
00:04:28: Natürlich!
00:04:30: Pawn Stars.
00:04:30: in two thousand ten geht es wirklich genau um das, was sie da erzählen.
00:04:34: der Sänger Waste Fellow, dass ich als Künstler hat letztes Jahr nachdem er like a complete unknown diese Bob Dylan Biodoko quasi mit Timothy Chalamet geguckt hat bis in Bob Dylan gegoogelt und ist wirklich auf eine Folge von Pawn stars gestoßen.
00:04:49: Ja
00:04:49: die habe ich gesehen.
00:04:51: Die hast du gesehen?
00:04:52: Also wie jetzt beim googeln oder schon viel?
00:04:53: Nein, im deutschsprachigen Fernsehen läuft das auf irgendeinem Sportsehende läuft das Pornstars.
00:04:58: Wirklich?!
00:04:58: Das ist so ein älterer Typ und seine Söhne die dann halt irgendwie Pfand annehmen und quasi Geld ausgeben für irgendwas was man dann dahin bringt wenn man es verkaufen möchte.
00:05:10: Und Chamli der eine Sympathieträger So ein bisschen so ein rundlicher Typ
00:05:14: Der Praktikant wahrscheinlich oder?
00:05:16: Oder ist das ein Sohn?
00:05:16: Auch
00:05:17: einer von den Söhnen, so einen rundlichen Typ angenehm bekifft wirkt, obwohl er glaube ich nicht kifft.
00:05:23: Aber die ganze Zeit steht ein bisschen neben sich und der kriegt dann irgendwie in der Folge den Auftrag so einen Autogramm zu besorgen weil irgendein Gegenstand aus dem Umfeld Das Musiker ist da landet irgendwie?
00:05:37: Nee, die Platte Self-Portrait.
00:05:39: Ah so!
00:05:39: Ein Typ
00:05:40: kommt da rein und will das Vinylverkauf von neunzigundsiebzig und will hundertfünfzig Dollar für haben, kriegt dann nur fünfzig Dollar.
00:05:45: Und der Rick quasi der Chef von den Pornstar, von dem Pornjob sagt dann zu Chum Lee Geh raus mit dem Menü, such Bob Dylan in Las Vegas an der Straße und lass das unterschreiben.
00:05:56: Weil er spielt heute!
00:05:58: Und Chamli denkt so, easy!
00:06:00: Läuft
00:06:00: raus, findet Bob Dylan, lässt ihn das Menü unterschrieben, kommt zurück und da steht auch ein Menü vor.
00:06:07: Chamli, Bob Dylan... ...und Rick, der Chef sagt einfach, Chamli was geht?
00:06:12: Ich kann das jetzt nicht mehr verkaufen oder
00:06:13: dabei?!
00:06:17: Das ist schon einfach eine gute Anekdote, um aus dieser Song zu machen.
00:06:20: Total!
00:06:21: Und wirklich really good time haben wir ihn jetzt übernommen.
00:06:24: und das ist der Refrain vom Song, der auch so ausgesprochen wird und es klingt trhythmisch.
00:06:28: also es klingt gut frasiert.
00:06:29: Ja, finde ich auch.
00:06:30: Dann hören wir doch mal rein.
00:06:31: hier sind die großartigen Really Good Time was aber auch ein guter Bandname.
00:06:35: Hier sind
00:06:36: Really GoodTime mit Bob Dylan Was on Pawn Stars in two
00:06:43: thousand
00:07:06: and ten Ein Song Der
00:08:07: Brut bei einer wahren Begebenheit.
00:08:25: A really good time, haben wir gehört aus Dublin.
00:10:11: Vielleicht ein bisschen die irische Antwort auf die Viagra Boys,
00:10:14: könnte
00:10:14: man auch sagen?
00:10:15: Ich find's toll, bin großer Fan und ich hoffe das kommt dieses Jahr ... Wirklich noch größer mit denen, einen EP ein Album vielleicht sogar oder ein Konzert wo du wohnst und ich gemeinsam hingehen.
00:10:24: Ja
00:10:25: das ist eine gute Idee!
00:10:26: Einen Konzern einer humorvollen Band besuchen da habe ich mal wieder Bock
00:10:29: drauf.
00:10:30: Jetzt haben wir uns mit Indie Music beschäftigt.
00:10:32: Lass uns doch gerne mal in diesem Feld bleiben.
00:10:34: Das ist der eines an dem wir uns ganz gut auskennen und eins an den wir groß geworden sind könnte man fast schon sagen.
00:10:39: Da haben wir durchaus viele Referenzen anzubieten und die Referenz, die ich jetzt für den nächsten Song anzubieten hätte, lauten B-Fifty Tools, Talking Hats & Divo.
00:10:48: Das sind ja drei Bands, die man durchaus für ihre zackigen Riffs unter tanzbaren Lieder feiern konnte... Zackigkeit ist glaube ich das, was diese drei Bands miteinander verbindet.
00:10:59: Und die Zackigkeit und auch die Schregnis dieser drei Formationen kommen jetzt wieder neu auf der Bühne wenn Telehealth aufspielen!
00:11:08: Telehealth gegründet vom Ehepährchen Alexander Attitude und Kendra Cox im Jahr zwanzig.
00:11:14: zweiundzwanzig haben jetzt eine Platte fertig die Green World Image heißt und von dieser möchte ich spielen.
00:11:21: Things I've Enstanden ist das Stück, als man sich bei Reddit rumtrieb und mal so ein bisschen lesen wollte was die Kids im Internet zu schreiben.
00:11:29: Und in einem Subreddit hat man dann eine Diskussion darüber gefunden, was die Millennials denn alles kaputt gemacht hätten für die Gegenwart.
00:11:38: Wie die Migranten in Deutschland?
00:11:39: Ja
00:11:40: genau!
00:11:40: Die Millennials haben alles kaput gemacht was Spaß machte und was schön war.
00:11:46: Und diesen Post haben sich Telehealth quasi zu Herzen genommen, und haben den mit leichter Ironie gewürzt und haben daraus ein Song gemacht in dem ganz viele Dinge aufgezählt werden die man eben gekillt habe vermeintlich!
00:12:00: Die die Millennials gekillten?
00:12:02: Also Doomscrolling ist ihr Fehler ne?
00:12:03: Doomscrawling genau ist gekillet worden, Oat Milk gibt's auch nicht mehr.
00:12:07: das sind alle Sachen die die Band hier quasi abschaffen will abgeschafft hat sozusagen in der eigenen Wahrnehmung und mich hat das sofort gekriegt, weil es erstmal komplett ohne Melodie klarkommt.
00:12:19: Es ist sofort Divo zu erkennen als Einfluss.
00:12:22: also es könnte auch ein Lied von Divo sein dass von jungen Menschen doch mal neu besungen worden ist oder sowas.
00:12:28: Und was ich auch faszinierend finde ist diese melodiefreie herangehensweise dann doch im Refrain zu einem auflösenden Moment führt.
00:12:38: Es wird die ganze Zeit nur so quasi sprechgesangmäßig vor sich hin gesungen, es ändert sich auch nicht im Refrengen aber dann fangen die Instrumente, die Synthes und die Gitarren ein bisschen an Melodien zu spielen und meinen.
00:12:50: Verlangen nach einer harmonischen Auflösung ist total gestillt obwohl jetzt gar nichts passiert von wegen Refraining und neuer Harmonie oder so Sondern es ist einfach nur eine harmonische Unterstützung, was sowieso schon passiert.
00:13:02: Und für mich reicht das komplett als Auflösung.
00:13:04: Toller Moment finde ich in diesem Song und die Platte ist auch jetzt schon... Also es ist noch nicht fertig aber ich habe schon ein bisschen drüft drauf hören können, dies jetzt schon zu empfehlen.
00:13:12: am fünften Fünften wird sie rauskommen Die LP Green World Image und heute hören wir davon.
00:13:17: das Lied Things I've Killed von Telehealth gibt es auch als Phänomen.
00:16:05: Da kommt man auf ganz andere Sachen, außer die Band.
00:16:08: Things I've Killed mag ich sehr.
00:16:09: Danke für dieses.
00:16:10: Mitbringst du den.
00:16:11: Cool!
00:16:11: Die sind aus Seattle ne?
00:16:12: Eigentlich ja bei Subpop
00:16:13: auch.
00:16:13: Das ist
00:16:14: schon ziemlich geil.
00:16:16: Taylor Health und things i have killed wenn du es so erzählst.
00:16:18: nochmal ist das natürlich in dem Zusammenhang auch schon wieder ganz witzig weil Taylor health ist ja in der Tat so eine moderne Form der medizinischen Versorgung die eben bedeutet dass man sich vor einer Webcam unten Bildschirm setzt und mit dem Doktor über seine Beschwerden spricht.
00:16:32: Es ist wahnsinnig rot im Gesicht, da muss was mit Blutdruck sein.
00:16:36: Keine Ahnung!
00:16:37: Also es ist schon so etwas, was quasi remote funktioniert.
00:16:41: und jetzt gibt's bestimmt Kritiker da draußen die sagen ja man muss aber zum Arzt oder zu Ärztin hin sonst klappt das alles nicht.
00:16:47: Taylor Health wird ganz viele Menschen umbringen.
00:16:49: Deswegen ist der Titel auch so vielleicht.
00:16:52: Tolle Musik, Taylor Health gehört mit Things I've Killed.
00:16:55: Ja finde ich gut!
00:16:56: Ich danke dir auch dass du mir eine Band aus Seattle näher gebracht hast.
00:17:00: Ich kannte die noch gar nicht.
00:17:01: Ich auch nicht.
00:17:01: Weil
00:17:02: find' ich gut.
00:17:02: Find' ich auch gut.
00:17:03: Überrascht,
00:17:03: überrascht finde ich auch von einem Label die Sub-Hubs sowas zu hören
00:17:07: ne?
00:17:07: Warum?
00:17:08: Das passt doch.
00:17:08: Ja einfach diese Mischung aus... Divo hast du gesagt, B-Fifty Two's, Ecstasy hab ich auch so ein bisschen rausgehört noch.
00:17:15: Ist ja auch so'n bisschen erneuersetz die End of the World as we know it von Arienne.
00:17:18: Ja
00:17:19: also haben sich auch ein bisschen angedacht beim Schreiben.
00:17:20: Aha das war Inspiration!
00:17:22: Also das nicht.
00:17:23: aber sie dachten, als sie diese Punkte herausgeschrieben hatten... ...von wegen des sind die Things We've Killed.
00:17:28: Ah ja, okay.
00:17:29: Hatten
00:17:29: die selbst so die Idee dass es jetzt ein bisschen End Of The World As We Know It vibes?
00:17:33: Alles klar.
00:17:33: Okay, gut!
00:17:34: Von Inspiration könnten wir auch bei der nächsten Künstlerin reden weil die hat sehr viel Inspiration in ihr neues Album reingepackt oder?
00:17:41: Oh alles klar!
00:17:44: Ray
00:17:45: ist eine Pop-Künstlerin vor dem Herrn, die man gar nicht mehr vorstellen muss eigentlich.
00:17:50: sie hat jetzt ihre zweite Platte rausgebracht mit der Überschrift This Music May Contain Hope.
00:17:57: Eine Überschrift finde ich für ein Album.
00:17:59: Also auch gerade für uns als Goldstückli-Format, wo wir immer wieder sagen Popmusik hören kann, lebensverändert sein und das Leben positiv beeinflussen.
00:18:05: Als ich diesen Albumtitel gelesen habe dachte ich mir, oh das wird ja noch mal interessant!
00:18:09: Da möchte ich doch nochmal draufhören.
00:18:11: Sie hat mit Husband oder Where the Hell Is My Husband einen Riesenitz abgeliefert in diesem Jahr Und im letzten Jahr schon.
00:18:16: Das lief hoch und runter auf allen Radiostationen also von der Mega Indie Station bis zu den Mainstream Plattformen.
00:18:23: überall wurde dieses Lied gespielt alle haben es gefeiert Erinnerte mich ein bisschen zu sehr an so Beyoncé-Hits oder
00:18:29: sowas.
00:18:29: Ja, total!
00:18:30: Deswegen war das für mich jetzt nicht ganz so interessant.
00:18:32: aber ich dachte mir ja gut die zweite Platte von Ray scheint ein bisschen größer instrumentiert zu sein.
00:18:36: wenn sie dann raus ist höre ich doch da mal drauf.
00:18:38: Dann habe ich es erst vorgestern gemacht und dachte mir die Überschrift ist wie gesagt so gut.
00:18:42: Da klick ich doch mal auf Play und dann war ich gefestelt muss ich dir sagen eine Konzept LP die sich zum Durchhören eignet wie schon lange keine KonzeptLP mehr und zwar eben nicht auf dem von uns geliebten Indie Level wo man so sagt Das ist geil, dass die es gerade so hinbekommen haben ein Song zu schreiben.
00:18:58: Sondern das hier is... Wie soll man sagen?
00:19:01: So wie Urt-Cuisine für die Küche ist das hier die Hochkunst der Popmusik, die wir hören.
00:19:06: Denn Ray kann nämlich nicht nur tolle Lieder komponieren sondern auch singen wie eine Göttin und kann zwischen Genres hinunterhüpfen wie sonst kaum eine Künstlerin.
00:19:16: Und was ist das Konzept denn jetzt?
00:19:17: Das Konzept der Platte ist dass es sich quasi um einen Art vertonten Spielfilm ohne Bilder handelt.
00:19:24: Es geht los mit so einer Szenenbeschreibung wo Ray einfach erzählt also so geht's jetzt hier los.
00:19:37: Wir befinden uns in Paris und die Protagonistin befindet sich auf dem Weg zurück ins Hotel.
00:19:41: Es regnet draußen, so wird es quasi erst mal eine Szene beschrieben also auch ohne wirklich ins musikalische zu gehenden Song zu machen.
00:19:48: Und nach anderthalb Minuten geht dann der erste Song los!
00:19:50: Der beginnt... Mit Ray im Hotel in Paris, die ist gerade angekommen nach ihrem Spaziergang durch den Regen.
00:19:56: Also ganz, ganz toll!
00:19:57: Und dann gibt's wieder so Jazz-Leader, dann gibt es wieder Stücke, die wirklich glasklarer Pops sind und R&B Momente... Es ist wirklich unfassbar was hier alles zusammenkommt.
00:20:07: Und dann ist diese Platte, die wie gesagt so ein Film aufgebaut ist, halt immer an jeder Stelle spannend und man möchte immer weiterhören.
00:20:15: Und Ende tut das Ganze auch mit einem Abspann im klassischen Sinne, wo dann die Credits so rollen.
00:20:23: Es läuft wieder so Streichermusik im Hintergrund.
00:20:26: Die Standard ist in so Abspannen-Situationen und Rail zählt einfach mal alle Namen noch einmal auf, die mitgemacht
00:20:32: haben bei der Platte.
00:20:33: Also es ist wirklich
00:20:35: toll!
00:20:37: Und also mich hat es total in den Brand gezogen dieses Album.
00:20:41: Ich habe das dann doch einfach durchgehört, obwohl ich gar keine Zeit dafür hatte und eigentlich nur mal drauf hören wollte.
00:20:45: Ich wollte auch nichts fürs Goldstückli picken von der Platte, weil ich dachte viel zu groß, viel zu poppig!
00:20:51: Was sollen wir jetzt noch Rey erklären?
00:20:52: Kennt ihr ja schon jeder so
00:20:53: ungefähr?!
00:20:54: Und dann habe ich aber diese Platte durchgehört und mich wirklich in zwei, drei Stücke verliebt.
00:20:57: Ich werde sie noch ein paar mal hören!
00:20:59: Aus jetzt den Song, den wir gleich hören werden I hate the way i look today Ein vertonter Bad Hair Day.
00:21:04: quasi Klingt echt so bisschen wie Antonio Bennett.
00:21:07: Das ist halt Jazz Tony Bennet, ne?
00:21:09: Ja
00:21:09: das ist richtig Jazz.
00:21:10: Also echt zu
00:21:10: Rat Pack Style auch.
00:21:11: Ja
00:21:12: voll Oldschool Was an der Platte halt auch geil ist da ist auch nichts getrickst.
00:21:15: Mit dir kommen wir holen uns jetzt irgendwie mal ein paar geile MIDI Bläsersounds oder sowas Dass es immer mit der vollen Band eingespielt.
00:21:21: Aber auch
00:21:21: dass ist schon eine Perversion Miedi-Horns holen.
00:21:26: Gibt's irgendwie nicht?
00:21:27: Ja,
00:21:27: doch gibt es schon!
00:21:28: Mittlerweile gibts das klar.
00:21:30: Weil einfach die Samples so gewissenhaft aufgenommen worden sind und so nachbearbeitet worden sind dass es mittlerweile viel schwieriger ist rauszuhören ob das jetzt Plastikkörner sind also midi angetriggerte Signale die vorher schon mal ganz anders aufgenommen wurden oder ob die Band da wirklich spielt wenn du da den richtigen Hallen noch drauf packst.
00:21:47: auf die Spur klingt das manchmal sehr echt schwierig.
00:21:50: aber hier sieht man ja auch in den ganzen Credits zu den Songs Alles klar, bei dem Lied haben wir einfach siebzehn Leute mitgespielt.
00:21:57: Also nicht komponiert...
00:21:58: Sondern
00:21:59: gespielt!
00:22:00: Das ist echt geil!
00:22:02: Es gibt doch ein Song über einen Henry auf der Platte zusammen mit Elle Green.
00:22:06: Der ist auch richtig witzig.
00:22:07: also da geht dann irgendwie so los.
00:22:08: Ja ich hab hier jetzt ein Song im Angebot.
00:22:10: als singt die dann so.
00:22:11: Ich hab hier ein Song am Angebot, der handelt von einem Henry.
00:22:14: Der Typ heißt eigentlich nicht Henry, aber ich will halt auch irgendwie anständig bleiben.
00:22:18: Deswegen heißt er hier in dem Song Anders und so.
00:22:20: Das kommt alles in einem Song vor!
00:22:22: Und das finde ich geil.
00:22:23: Da sind es ein paar Momente da wo die Meta-Ebene stattfindet, wo sie halt im Lead auch darüber erklärt warum sich das jetzt gerade so singt und so... Es ist echt toll.
00:22:30: Und Elle Green wie findet ihr dann statt?
00:22:32: Elle Green spielt da glaube ich nur so ein bisschen mit am Tasteninstrument.
00:22:36: Aha okay cool sehr gut.
00:22:40: Ich vergleiche das jetzt mal mit so nem Hollywood Blockbuster.
00:22:44: Man guckt sagen wir mal, wenn man jetzt die Goldstückli Musikgeschmecker übertragen möchte ins Filmbusiness.
00:22:50: Dann gucken unsere Hörer erinnern die ganze Zeit so Indie-Filme weißt du?
00:22:54: So kleines Budget.
00:22:56: Der erste Film nach der... Art House!
00:22:58: Nach der Filmuni.
00:22:59: Art House total verkopft aber geil Und irgendwie die Farben sind anders, irgendwas ist da speziell dran.
00:23:07: Aber zwischendurch kann man ja auch mal so ein Blockbuster gucken.
00:23:10: Also einen richtig groß produzierten Ami-Film der sozusagen extrem viel Budget hatte und nur die berühmtesten Schauspieler mitmachen und wo es quasi extrem in die Mainstream-Ecke geht.
00:23:21: Kann man ja ab und zu mal gucken weil manchmal sind da ja auch Dinger dabei, die richtig gut sind.
00:23:26: Das ist jetzt mein Turn auf die Railplatte Die sollte man sich so mal anhören, wie man sich einen Blockbuster-Film anguckt.
00:23:34: Mit Popcorn?
00:23:35: Ohne Scheiß!
00:23:35: Mit Pop corn hinsetzen aufs Sofa und die anmachen Song eins Intro... Und dann sich die, was es ich, fünfzig-sechzig Minuten Zeit nehmen, die die Platte lange ist, es lohnt sich voll.
00:23:46: Und das sind bestimmten Momente dabei für die Hörerschaft vom Goldstück, die ein bisschen zu poppy sind.
00:23:49: oder wenn man sagt so ja.
00:23:51: Es ist mir zu mainstream, aber es sind nur Momente.
00:23:53: Die Momente die überwiegen sind die wo du denkst wie krass kann denn diese Frau bitte singen?
00:23:58: Was ist denn hier los?
00:23:59: auch jetzt in dem Stückchen was wir hören gleich äh da singt sie irgendwann das Saxophon Solo mit bis bis in so bis im Ton hören wo du denkst das ist ja für eine menschliche Stimme kaum noch zu erreichen
00:24:11: hell geschneiderste
00:24:12: und macht das auf ne bisschen besser als er geschneidert Macht es echt auf eine Art und Weise auch so mühelos wirkt.
00:24:18: Ich bin echt jetzt komischerweise Ray-Fan geworden, das muss ich eigentlich sagen.
00:24:21: Ah mit
00:24:21: diesem neuen Album?
00:24:22: Ja!
00:24:23: Okay dann hören wir doch rein ne?
00:24:24: Ja, Ray mit...
00:24:26: I hate the way i look today.
00:24:28: This
00:24:28: song is called
00:24:32: ''I Hate The Way I Look Today''.
00:24:45: And I cry If i do detest my wicked mind, I must admit that im so unkind to myself.
00:24:53: To me self I'll be so mean Man if only I was pretty.
00:24:58: Im okay to be lonely and skinny.
00:25:00: I have such silly self loving thoughts.
00:25:02: it seems W-w-w let them know because some girls are so beautiful.
00:25:18: It's not giving beautiful Its giving train wreck When my arms do this So plain and look so basic.
00:26:31: I wonder why i'm so miserable with all my ads and disgraces.
00:26:33: Self-time days, words of animation, months repeat till I believe it is as simple.
00:27:53: Ja, das war richtig geil.
00:27:55: Das habe ich jetzt richtig genossen mit Ray und ich höre mir dieses Album wirklich an nur wegen deiner Empfehlung.
00:28:00: Hätte ich sonst nicht gemacht?
00:28:01: Es ist echt wie so ein kleiner Film und es ist also wirklich beeindruckend.
00:28:04: Ein großer Film sagst du, ne?
00:28:06: Stimmt!
00:28:06: Und vor allen Dingen wirklich beeindruckend was für eine Kompetenz da drauf stattfindet.
00:28:10: Es ist ja oft die Diskussion wenn man zu virtuos ist am Instrument oder als Sänger-Sänger innen dann wird das oft technisch so perfekt dass es langweilig wird für die Hörenden.
00:28:19: Hier aber Null, hier ist Perfektion und Gefühl in gleichen Anteilen zu hören.
00:28:23: Und das finde ich wahnsinnig stark.
00:28:24: Ray mit der Platte This Music May Contain Hope auch den Albumtitel alleine in Zeiten wie diesen... Da gibt es auch Momente auf der Platta wo sie dann im Lied so aufhört zu singen und sagt dann so Hör mir mal zu wenn du das jetzt gerade hörst uns die schlecht geht bitte gebt nicht auf und so ganz süße Momente wirklich toll.
00:28:41: Ja und vor allem im Konjunktiv von Hoffnung sprechen ist auch mal gut sonst ist er ja immer meistens imperativ mit so.
00:28:46: wir müssen hoffen.
00:28:47: Also
00:28:48: auch gut.
00:28:49: Aber das XXX-Maincontain, XXX ist ja eher so ein Lebensmitteldinge.
00:28:53: Also hier könnte Nüsse enthalten und
00:28:55: so.
00:28:57: Schwierig!
00:28:57: Erdnussallergie!
00:28:59: Die Bohnen sind spannend von zwei Wochen.
00:29:00: Ich hab mir eine Nachbereitung übrigens auch noch mal angehört... ...von Lovehead weil wir die letzte Woche hatten vorletzte Woche Und der ist echt gut, der Song Erdnos Allergie.
00:29:08: Also Lovehead ist ne tolle Band muss man echt sagen.
00:29:11: Total Mit einem tollen Solokünstler.
00:29:14: geht's weiter in den Ruprik, die sich mit den älteren Songs beschäftigt Die aber hier noch mal auf dem Plattenteller müssen.
00:29:20: Ulle Hilflege hat da diese Woche was mitgebracht!
00:29:22: Sie hören das... und stückli.
00:29:38: Ich
00:29:38: bin in dieser Woche über Roots Manoeuvre gestolpert, mal wieder.
00:29:42: ich bin auch überrascht dass wir denen noch gar nicht gespielt haben hier in dieser Rubrik weil sein größter Hit ist ja dann doch finde ich auch so ein bisschen unser Vokabular aufgenommen worden.
00:29:53: Also wenn man Witness the Fitness sagt, müssen wir alles rutsmanöver.
00:29:57: Das geht wirklich um den.
00:29:59: Nee es ist anders!
00:30:00: Es ist, wenn einer Fitness sagt... Wir können dann sagen, wie ein Witness der Fitness.
00:30:06: So rum.
00:30:06: Bamm, bamm, bam, bam.
00:30:08: Ähm seine zweite Platte die kamen in dem Jahr zwei Tausend Eins raus.
00:30:12: Run Come Save Me und darauf war Witness One Hope.
00:30:16: Also da hat die Hoffnung auch wieder, um hier den Kreis zu schließen zu Ray war da schon drin.
00:30:21: Witness the Fitness wird dann aber erst im Refrain quasi ausgesprochen.
00:30:25: Ein Song der mich damals von Anfang an gepackt hat obwohl ich da noch nicht so in diesem Genre unterwegs war.
00:30:32: Ich hab über Roots Manuva kommt aus dem Dance Hall hat sehr viele Funk-Einflüsse reinfließen lassen und dabei auch Und das war dann neu aus dieser Zeit oder in dieser Zeit sehr viel Elektro Ninja Toon Karate-Elektrolabel aus England, was doch sehr viel Frickelerektro rausgebracht hat zu dieser Zeit.
00:30:53: Hat ein Sublabel gegründet Big Dada und da kam diese Plante raus die ich damals ... ...disch öfteren über die Larentheke verkaufen durfte, weil das war die Zeit wo ich bei Dubop Records gearbeitet habe in Luzern.
00:31:05: Ah!
00:31:05: Das weiß ich noch... Aber Ninja-Tune ist ja auch geil.
00:31:08: Es ist schon das zweite Mal dass ich jetzt so eine Story hör von denen, dass sie irgendwie so Sublabels gründen oder ihre Künstler was ganz anderes machen lassen.
00:31:15: Finn Greenhole, der dann auch kennt als Fink.
00:31:18: Der hat ja da auch angefangen als Elektro-Tüftler und dann hat er sich die Akustikgitarre ausgepackt und die so Ja dann mach halt is ok.
00:31:24: Recouped!
00:31:24: Das war sein Leben dann.
00:31:26: Voll gut.
00:31:27: Die Forscher sind zurück bezahlt?
00:31:28: Und Jules Manuwa hat damals die Platte produzieren lassen von Organized Noise, eine Produzentenmannschaft aus Atlanta, Georgia.
00:31:36: Die könnte man kennen auch als Hintergrundmenschen für Waterfalls vom TLC Aber auch von So Fresh, So Clean vom Outcast haben die auch gemacht.
00:31:44: Also die waren da wirklich sehr fresh!
00:31:46: Ja, Roots Manoeuvre hat in den Songs veröffentlicht.
00:31:49: Das war eine Zeit in der UK Hip Hop existiert und sich aber noch stark am US-amerikanischen Vorbild orientierte.
00:31:56: Deswegen war für mich auch über Jahre unklar dass Roots manoeuvre aus England kommt.
00:32:00: Ich hab's immer in Amerika quasi angesiedelt weil ja auch kein UK accent zu hören ist.
00:32:06: ich bin aber der Meinung das Rootsmanoeuvre oder ich glaube es ist so den Weg geebnet hat, führt dann die ganzen Leute wie Skepta, Dizzy Rasko, Bill The Sims, Stormzy und so.
00:32:16: Sie sich jetzt trauen so mit englischem Action zu rappen?
00:32:19: Das hätten sie alles gar nicht machen können wenn es nicht Roots Manoeuvre gegeben hätte.
00:32:21: Ja voll!
00:32:22: Er war echt wegbereit dafür.
00:32:23: ganz vieles was dann kam und ich freue mich dass er immer noch Musik macht kann ja ein neues Album rausletzten.
00:32:29: Herbst von daher müsste ich da auch mal drauf hören habe ich nicht getan.
00:32:32: Roots manoeuvre.
00:32:33: aber jetzt hier im Altstück mit Witness
00:32:37: Taskmaster bursted by unexistent Splitter Break next beat, we drown ten fines of bitter.
00:32:42: We lean all day and some say that ain't productive.
00:32:45: Could that depend upon the demon That you're stuck with cause right now?
00:32:48: I see clear it in mosts.
00:32:50: I sit here contended With this cheese on toast.
00:32:52: i feel the pain Of a third world.
00:32:54: famine Said wait!
00:32:55: We count them blessings And keep jamming Tozim scum back.
00:32:58: Scumbag did ya if his work was nil Until he gained the skilletons From fifteen years young Straight to my greyback self-esteem Stop shelf material, drunk chicken junk fish Break away slave bliss Generate G's and then be stashed in mid the Swiss Fools can't see this, all your yo pistols are fist Full of hip hop dumps.
00:33:17: I progressin' into flesh.
00:33:19: Esoteric Quotes most frightening Duffy took a hold on my hand while i was writing.
00:33:24: Leg on me tinged up in.
00:33:25: leg on me an.
00:33:26: I summon up to power open on a clan.
00:34:31: Witness the fitness and
00:35:15: live out.
00:35:34: Nesta Fitness Nesta fitness.
00:35:42: The slash off the news.
00:36:28: Ich lieb's immer noch sehr.
00:36:29: Mein Lieblingssatz ist ja Generate Cheese and then we stash him in the Swiss.
00:36:34: In The Swiss?
00:36:35: Ja, vor allem also Generate cheese heißt es so einfach Geld generieren und Stash im Ende Swiss einfach auf die Schweizer Bank bringen, wo man es ein bisschen verstecken kann.
00:36:44: Ja ja, macht uns Sinn!
00:36:45: Ein guter Punkt.
00:36:47: Und schon
00:36:47: haben wir zwei Brücken gebaut zur nächsten Künstlerin, weil Danica von der reden wir jetzt in den nächsten Minuten kommt nicht nur aus der Schweiz, sondern ist auch neu unter Vertrag bei Big Dada.
00:36:59: Ah!
00:37:00: Beim gleichen Label wie Roots Manoeuvre.
00:37:02: Ach Quatsch?
00:37:02: Ja ja das ist ja verrückt.
00:37:04: Ja, Big Dader haben die letzten Herbst gezeichnet.
00:37:06: da ist bereits eine Single erschienen.
00:37:08: jetzt ist die zweite rausgekommen.
00:37:10: die nennt sich Wrong Things.
00:37:12: I worry about the wrong things singt Danica immer wieder.
00:37:15: sie wohnt mittlerweile in Genf ist eigentlich ergeboren in Paris es aber als in den früheren teenager Jahren nach Genf umgezogen und hat damit ihre Familie gelebt.
00:37:24: Ihr Papa, der ist auch Rage Rugger Dancehall Künstler, nennt sich Skanky Tone, da hat er so ein bisschen die Musik aus Jamaica näher gebracht.
00:37:32: von ihrer Mama.
00:37:33: Die aus Jamaika kommt, hat sie den Soul, den Funk und den Hip-Hop gelernt.
00:37:37: Und das alles gibt es in einem Elange, die sie schon früh umgesetzt hat, auch im Sound System, in Gen Flittle Line Sound hießen die, die haben ganz viele Dubplates gemacht.
00:37:47: Da hat sie einen Mixtape rausgebracht unterdont Und hat dann vor knapp zehn Jahren ihr alter Ego als Künstlerin Danica erfunden, das ist ihr zweiter Vorname.
00:37:55: Sie heißt nämlich bürgerlich Shana Danica Nurkic und er hat seither erst zwei Platten veröffentlicht.
00:38:03: Zwei eine zwanzig kam da die zweite Platte und dann wurde es ganz lange still.
00:38:07: man dachte so wo ist Danica denn?
00:38:09: Und jetzt beschreibt sie wieso sich so lange weg war.
00:38:12: bei Wrong Things sagt sie nämlich Ich hatte Selbstzweifel.
00:38:15: Ich wusste gar nicht mehr, wohin.
00:38:17: mit mir war.
00:38:17: alle um mich rum und haben gesagt du hast zu wenige Streams, zu wenig von dem, zu weniger von dem.
00:38:22: mach doch mal mehr, mach doch das!
00:38:24: Und das hat sie sehr gelähmt und irgendwie blockiert und dann hat sie zusammen mit einem DJ aus Holland mit Charu Vandal diesen Song komponiert und jetzt rausbringen können wo sie genau das beschreibt und sich loslöst von diesem
00:38:38: Krampf.
00:38:39: Ja Wrong Things beschreibt einfach die falschen Dinge von dir verlangt werden als Künstler, als Kündstlerin.
00:38:45: Da muss man sich frei machen von sonst hört man komplett auf mit der Kunst.
00:38:49: Sonst bist du so.
00:38:50: ja jetzt habt ihr mich verwirrt.
00:38:51: ist es wirklich zu schlecht was ich da mache?
00:38:54: kann dir keiner sagen wie gut oder schlecht das ist was du machst außer die selber einfach weitermachen und dann ab in die Charts im besten Fälle.
00:39:01: Ich find das Lied toll, weil's auch so true-School ist.
00:39:04: Das vermischt neue Herangehensweisen mit Oldschool-Reggae-Signalen auf ne sehr geschickter Art und Weise... Ja
00:39:10: es hat nicht angeeignet!
00:39:11: Wirklich sind ihre Routes auch?
00:39:13: So hat sie angefangen.
00:39:14: Das
00:39:14: wird man vielleicht auch sein, dass man sich das nicht aneignen musste.
00:39:18: Und Songs gegen die Industrie finden mir sowieso immer gut.
00:39:20: Danica & Jaro Vandal mit Wrong Things Neu bei Goldstückli Ahoi.
00:41:56: neue Musik gehört aus Genf, Danica und Choreo Vando.
00:42:00: Wrong Things ein Mantra gegen die Musikindustrie.
00:42:03: das Video ist auch sehr lustig.
00:42:04: sich anzugucken müsst ihr unbedingt tun.
00:42:06: da sieht man dann auch so eine nachgestellte Szene wahrscheinlich in einem Büro von einem Labelboss wo der Label Boss hier so eine Lil Kim Platte hinhält und sagt so musst du klingen oh Mann!
00:42:15: So.
00:42:16: und dann merkt man auch so
00:42:17: ja
00:42:18: alles klar
00:42:20: Tolle Musik, vielen Dank fürs Mitbringen.
00:42:22: Hätte ich so nicht mitbekommen.
00:42:24: Danica und Jero van der gerade gehört bei Goldstückli.
00:42:29: Wir verlassen Genf und machen uns auf den Weg nach Götteburg.
00:42:33: Wie komme
00:42:34: ich auf Kopenhagen?
00:42:35: Ist ja das falsche Land auch!
00:42:36: Wir sind in Götterburg-Schweden unterwegs und dort verabredet mit einer Künstlerin die mit bürgerlichem Namen Clara Christensen heißt.
00:42:45: Sobald es auf der Bühne geht nennt sie sich Kubra
00:42:47: Mit
00:42:48: A-H hinten.
00:42:49: Und C vorne?
00:42:50: C vorne, die hat im März jetzt Anfang März ihre Platte Torn rausgebracht und von der wollte ich eigentlich Dog spielen hatte ich auch schon zwei drei mal hier im Vorfeld auf der Playlist aber sehr viele das ist... Das was wir jetzt hören ist so eine Art Fetisch Pop Sex-Positiv-Fetash-Pop.
00:43:07: Und ein Stückchen Dog kam das F Wort so häufig vor, dass ich Angst bekommen habe und da dacht ich, da können ja verschiedenste Rapper ... Sie können damit Charmesröte vom Mic steppen wenn Cobra anfängt ihre Lieder zu singen.
00:43:21: Das ist wirklich sehr explizit of... Was
00:43:24: a fuck the dog?
00:43:25: oder
00:43:25: was?
00:43:26: Nein, es geht doch nicht um Sodomie oder so.
00:43:29: aber sie singt darüber, Und ich glaube, mit Hund ist jetzt nicht unbedingt das Tier gemeint.
00:43:35: Sondern eher so ein ... Weiß ich nicht?
00:43:38: Ein Mensch der sexuell sehr ausdauernd und animalisch
00:43:42: ist.
00:43:42: Alles klar.
00:43:43: Ich glaub auch... Ich glaube, Geschlecht ist da jetzt nicht so wichtig.
00:43:48: Es geht eher um die Ausdauer.
00:43:51: Egal!
00:43:52: Auf jeden Fall ist Clara Christensen durchaus in Schweden schon ein Superstar und zwar nicht nur in der BDSM-Szene sondern insgesamt.
00:44:05: Ihre Shows sollen sowas sein wie Gesamtkunstwerke, die dann eben auch stattfinden auf der Grenze zwischen Clubkultur und Performance.
00:44:13: Und eben aber auch Sex-Positiv... ...Einstellungen, alles vorhanden auf der Bühne.
00:44:21: Wer sich das reinziehen möchte, der kann am ersten Sechsten mal ins Kesselhaus gehen.
00:44:25: Da spielt sie ihr einziges Deutschlandkonzert in diesem
00:44:27: Jahr.
00:44:28: Nicht im Berge
00:44:28: ein?
00:44:28: Nee würde passen!
00:44:30: Aber sie spielt erst einmal im Kesselhaus.
00:44:31: vielleicht wird es sich noch ändern In der Zukunft, dass sie vielleicht auch mal die dunkleren Ecken der Klubszene hier bespielt.
00:44:39: Das Kesselhaus ist wirklich sehr clean!
00:44:42: Mich hat das nun folgende Lied Platinum dann doch überzeugt, das zu nehmen und nicht Dog.
00:44:46: Weil es mich ändert an Hassler von Simeon Mobile Disco.
00:44:49: Das wollte ich ja letztes Mal schon mal als Oldstückli spielen... Alles klar!
00:44:52: Und da ist hier so eine Ästhetik auch dran.
00:44:54: Einfach ein treibender Beat ...und auch wieder meine Künstlerin dies schafft durch die Phrasierung ihres Gesangs, das Lied absechslungsreich zu halten obwohl nichts passiert.
00:45:02: also der Basslauf und der Rhythmus bleiben die ganze Zeit gleich.
00:45:04: Natürlich Breaks und die Hyatt geht mal aus und wieder an Aber alles andere macht sie klar, mit ihrer Art den Gesang darauf zu setzen.
00:45:11: Okay cool!
00:45:11: Finde ich echt gut und ich freue mich auf mehr von Cobra.
00:45:16: Ich könnte mir fast auch schon vorstellen da aus Konzert zu gehen weil es glaube ich...ich glaub das ist noch mal anders wild.
00:45:21: Oh
00:45:21: aber das ist doch richtig laut.
00:45:23: also Winsan.
00:45:24: Da läufst du nach fünf Minuten raus?
00:45:26: Ja das ist laut, aber es sind ja Frequenzen die nicht so nervig sind wie
00:45:29: die
00:45:30: Tarnsoli.
00:45:31: Klingt besser hast du nichts
00:45:32: ne?!
00:45:32: Die können ruhig laut.
00:45:33: Ja,
00:45:33: find
00:45:35: ich gut!
00:45:35: Cobra mit Platinum.
00:45:37: Platinum, Platinum... Neu bei Goldstückliahoi von der Platte Torn.
00:45:41: Dies schon raus und ebenfalls sehr zu empfehlen.
00:48:08: Cobra vom Album Torn am ersten Sechsten im Kesselhaus durchaus zu empfehlend.
00:48:14: die Shows sollen der Wahnsinn sein.
00:48:15: Ja
00:48:16: super.
00:48:16: Bei Drog fällt mir noch ein in der Tonleiter ne?
00:48:19: Do Re Mi Fa So La Ti Do Kannst du auch Sodomie singen?
00:48:24: Sod-o-mi.
00:48:28: Bei DOR ... Ach so, ja gut!
00:48:30: Jetzt hab ich die Überleitung noch mal verstanden.
00:48:32: Den muss ich jetzt auch nochmal
00:48:32: nach erzählen... Aber ich find bei Platinum sehr schön dass ihr immer wieder singt Why Settle for Gold when you can have platinum.
00:48:40: Schon geil!
00:48:41: Und damit schönen Grüße aus dem Platinum Stückchen.
00:48:43: Ja genau!
00:48:45: Apropos Farben Wir haben noch ein Stückchen im heutigen Rollstückchen Musik außer Australien.
00:48:52: Herleitung hier möchte ich so erzählen, dass ich die letzten Wochen über immer wieder an Rufus the Soul gedacht habe.
00:49:00: So diese Elektro-Dance-Popband dieses Trio aus Australien aber auch an Future Classics dieses geile Label von Chad Faker von Hayden James wo ich immer dachte so wo sind denn diese ganzen Bands und so?
00:49:13: Chad Fakers hat gerade eine neue Platte veröffentlicht vor zwei Wochen oder vor einem Monat glaube ich ist okay Aber knüpft nicht wirklich an seine alten Zeiten an.
00:49:23: Ich habe jetzt aus diesem Dunstkreis quasi noch ein Ekt wieder reingespüht bekommen, nämlich Crooked Colors auch in den zehn Jahren und da wären die Farben von wegen Gold und Platinum – obwohl Platinum ist glaube ich keine Farbe.
00:49:35: Nicht wirklich
00:49:36: ne?
00:49:36: Nicht wirklich.
00:49:37: Crooked Collars das ist eigentlich Philips Slaver.
00:49:41: Der hat jetzt ein neues Stück Musik veröffentlicht namens Pink Limo und da beschreibt er wirklich einfach so diese Zeit in der Nacht, wo man eigentlich schon nach Hause müsste aber noch nicht nach Hause will.
00:49:51: Wo man einfach noch findet zu nein es ist doch geradezu hypnotisch das immer noch ein bisschen reckless unterwegs.
00:49:57: auch Ich bin warm in der Brust, weil du dieses gute Gefühl hast.
00:50:01: Dieses Clubgefühl wo du denkst nein ich muss noch mal auf den Dancefloor.
00:50:04: draußen wartet zwar die pinke Limousine und die fährt mich dann nach Hause aber nee wir gehen jetzt nochmal tanzen.
00:50:09: I take a hit you take the floor i got some honey but u want more.
00:50:14: Und ich mag dein Song sehr er ist nicht sehr deep Aber ich find John so ein kleiner, früher Sommerhit.
00:50:20: Ich
00:50:20: finde das also das Instrumental.
00:50:21: gerade die ersten dreißig Sekunden sind ja fast schon schlagerpopmäßig.
00:50:26: Das ist nichts für mich.
00:50:28: Also der Anfang ist ganz merkwürdig.
00:50:31: So dass es wirklich zu glatt gebügelt war.
00:50:34: Ja sowieso habe ich auch ein bisschen Schwierigkeiten mit aber auch die Auswahl der Sounds und so.
00:50:39: Also das fand ich jetzt ein bisschen erschreckend.
00:50:41: fast John.
00:50:43: Bisschen zu pink vielleicht?
00:50:46: Aber Pink Lemonade
00:50:47: fand's ja auch gut.
00:50:48: Ja, ne ich hab hier auch nichts gegen Pink.
00:50:50: Ich weiß nicht genau woran es liegt aber ich glaube das ist insgesamt eine... Also diese ersten drei Sekunden die waren mir
00:50:57: zu... Und dann hast du aufgehört?
00:50:59: Zu beliebig!
00:51:00: Nee ich habe schon weiter gehört und ich finde auch die Stimme ganz gut und so.
00:51:02: Aber er kriegt's nicht mehr rausgezogen aus dem Sumpf des Lieds find' ich.
00:51:05: Das hat er versenkt im Seichten-Sumpf in den ersten drei sekunden.
00:51:10: Dann kann er abknienlern wie er will.
00:51:11: Er kriegts niemehr rausgezogen.
00:51:13: Versenkt Im Seichtensumpf Ja, sehr
00:51:19: gut.
00:51:19: Jetzt haben wir letztes Mal ein Lied zum Abschluss von Angine de Poitrine, wo wir gesagt haben, jetzt ist es noch mal richtig hardcore schräg!
00:51:26: Wer uns zu schrägen ist, kann einen Prinzip auf die nächste Woche hoffen und ausschalten.
00:51:31: Und jetzt wirds hier am Schluss viel zu poppig.
00:51:36: Kann man jetzt auch dann einfach entscheiden, hört man die Show zu Ende oder hofft man auf die nächste Woche wieder?
00:51:40: Ach ich seh da drauf.
00:51:42: Also ich hab mich ja wirklich dem Pop auch geöffnet, wenn ich in der letzten Jahrhand haben meine Kinder mir geholfen und auch meine eigene Genre-Nazi Haftigkeit wo ich irgendwie denke so Alter macht ihr mal locker.
00:51:52: also wie verklemmt ich zwanzig Jahre lang durch mein Leben gegangen bin.
00:51:56: Ja
00:51:56: genau und ich meine unsere wie sagt man unsere Mission für gesellschaftliche Kommunikation zu sorgen, dadurch dass wir junge Popmusik in die Leute hineinflanzen, die sie sonst gar nicht mehr mitbekommen.
00:52:09: Diese ganze Philosophie macht ja keinen Sinn mehr wenn mir nur so glasklare Indie-Mucke aus den Neunzigern spielen.
00:52:15: Verstehst du wie eine?
00:52:16: Dann haben wir unsere Mission ja verfehlt.
00:52:18: Ja das soll auch nicht immer nur verschoben und klein sein man kann ja auch mal groß sein.
00:52:22: Man kann
00:52:22: auch mal über Ray sprechen zum Beispiel oder auch über Crooked Colors von mir
00:52:26: aus.
00:52:27: Iben der letzte Song!
00:52:29: Mit Pink Lemo
00:52:30: Sehr schön.
00:52:30: Und damit sagen wir Tschüss
00:52:32: und wünschen euch eine schöne
00:52:34: Woche!
00:52:35: Ja, finde ich
00:52:35: gut.
00:52:35: Bleibt stabil.
00:52:36: Ich
00:52:36: tue auch mein Lieber.
00:52:37: Bis dann, ciao!
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